2. Juli 2014
465. Maskerade
Mit U. habe ich heute übrigens auch telefoniert. Denn eigentlich hatten wir heute einen Termin gehabt. Auf die Frage, wann wir uns das nächste mal Treffen, sagte ich nur, dass ich mich dann schon melden werde. Zu der Frau vom SPD habe ich nur gesagt, dass ich H. und U. erst einmal nicht mehr sehen möchte. Es strengt mich alles im Moment so sehr an. Und so weiß ich auch nicht, wie es sein wird, wenn ich nächsten Monat meine Ausbildung anfange. Ich komme jetzt noch nicht einmal mit meinem Leben klar. Wie soll ich dann eine Ausbildung schaffen? Ich kann nicht mehr.
1. Juli 2014
464.
Ich bin unendlich traurig darüber, dass ich sie nie wieder sehen werde. Viele dieser Menschen haben mir einen großen Halt in meinem Leben gegeben. Sie sagen mir, dass ich diesen Schmerz überwinden muss und das es natürlich weh tun wird. Aber es wird auch weh tun, wenn ich zu denen gehöre, die bereits gegangen sind. Dann werdet ihr merken, dass es nicht leicht ist, diesen Schmerz zu überwinden. Wie schwer es für mich war.
30. Juni 2014
463. Innerlich am zerbrechen.
27. Juni 2014
462.
23. Juni 2014
461. Aus Holland direkt aufs heimische Sofa.
Morgen habe ich meinen nächsten Termin beim SPD. Meine Hausaufgabe, die sie mir beim letzten Mal gestellt hat, habe ich noch nicht einmal angefangen. Was es genau war, kann ich noch nicht einmal mehr sagen. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihr etwas von der letzten Woche erzählen soll. Besser wäre es wahrscheinlich, aber wenn ich jemanden von all dem erzählen hätte wollen, hätte ich mich in der letzten Woche auch mit H. und U. treffen können.
21. Juni 2014
460. Freundschaft.
Heute habe ich jedoch 1 1/2 Stunden mit einer ganz lieben Freundin verbracht. - C.
C. und ich haben uns in Wunstorf kennengelernt. Und in weniger als einer Woche eine Freundschaft geschlossen...
459. In meinen Träumen scheint alles klar zu sein..
14. Juni 2014
458.Sleeping is nice.
Ich verletze so Menschen die mir wichtig sind. Jeden Tag nehme ich so vieles vor, aber erreiche kaum etwas.
In meine Wohnung kann ich aufgrunddessen schon lange niemanden lassen. Obwohl es mich sehr stört.
Es ist alles so verdammt schwer.
10. Juni 2014
457. Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.
456.
3. Juni 2014
455. Sprachlos
31. Mai 2014
454. ''Engel können fliegen'', flüsterte sie und sprang.
30. Mai 2014
453. Leben?
Heute Morgen habe ich versucht mit U. zu reden. Statt auf Verständnis bin ich auf Enttäuschung gestoßen. Eigentlich wollte ich noch mit ihm das Wochenende besprechen, aber das hat sich auch erledigt. Vielleicht traue ich mich Fr. P. anzurufen, wenn es gar nicht mehr geht. Vielleicht aber auch nicht. Mut, wo bist du? Inzwischen bin ich bei meinem Opa, da ich dachte, dass es mir vielleicht ganz gut tuen würde, wenn ich mal aus Hannover raus wäre. Vor ein paar Stunden war auch noch alles ok, aber inzwischen hat der ganze Mist aus Hannover es geschafft hier nach Reher zu kommen. Ich habe keine Kraft mehr...
29. Mai 2014
452. Vatertag
Wäre ich nicht gerade in der Straßenbahn und müsste mich zusammenreißen, wäre ich wahrscheinlich schon weinend zusammen gebrochen. Es ist so schwer allen vorzuspielen, dass es einem gut geht. Immer wieder auf die Frage, wie es einem dem geht, mit gut zu antworten, zerrt einfach nur an den Kräften. Neben den üblichen Gedanken und Gefühle darf ich heute wieder eine große Portion Selbsthass und Ekel verspüren. Herrlich - nicht! Aber ich darf auch nichts dagegen machen.... mich nicht schneiden, obwohl ich jetzt seit Wochen wieder einmal starken Druck habe; darf keine Überdosis nehmen, obwohl ich liebend gerne bei meinem Vater wäre und noch nicht einmal eine Überdosis (damit die ganze Nahrung aus mir verschwindet) darf ich nehmen. Ich fühle mich so machtlos gegenüber meinem anderen Ich. Ich möchte doch nur, dass ich mich einbisschen besser fühle.. nicht gut, aber wenigstens besser. Ich kann nicht mehr.
Alles Liebe zum Vatertag, Papa. Ich vermisse dich! :*
28. Mai 2014
451.
Ich würde am Liebsten schreiben, wie anstrengend die letzten Tage trotz Urlaub waren und vorallem was alles passiert ist. Vorallem auch, was mich wieder zu dem werden lässt, die ich jetzt in diesem Moment wieder bin. Ich habe keinerlei Kraft mehr. Ich rutsche wieder ab. Nicht nur in diese leichten Depressionen, die ich sowieso jeden Tag aufs Neue durchlebe, es sind eher die Gedanken,Gefühle und Handlungen die mich dauerhaft schaden könnten.
Ich würde am liebsten übers Wochenende in die Klinik. Aber noch einmal nach Ilten zu fahren und mich dafür zu rechtfertigen, dass es mir nicht gut geht, schaffe ich nicht.
23. Mai 2014
450.
Dieses eine Gefühl, dass Menschen alles für dein Wohl tun, durfte ich heute erleben. Ich habe die tollste Anleiterin der Welt. G. ♥
20. Mai 2014
449.
Kennt ihr das, wenn man sich so eklig fühlt, dass man schon glaubt man sei ein Baumstamm der sich fortbewegt? Genauso fühle ich mich seit ein paar Tagen. Statt wieder zu hungern, habe ich anscheinend gerade wieder einmal eine Fressphase. Neben den psychischen Folgen gehts mir auch körperlich nicht gut damit. Ich bin inzwischen auch wieder soweit, dass ich mir Tabletten bestellt habe um alles nach dem Essen wieder loszuwerden. Das letzte Mal, dass ich an dem Punkt stand ist schon eine Weile her. Ich hoffe inständig, dass ich mich danach besser fühlen werde.
16. Mai 2014
448.
Das Wissen, dass ich wahrscheinlich niemals an einem natütlichen Tod sterben werde, ist mal wieder allgegenwärtig. Ich glaube nicht daran, dass ich es bis 70/80 aushalten werde und dann im Schlaf sterbe oder an irgendeiner Krankheiten. Es ist einfach nur der Zeitpunkt der unklar ist, wann ich eine Überdosis nehme.
H. hat gestern versucht mir klar zu machen, dass diese Medikamentencombo alles nur herauszögert. Ich soll das Ergebnis lieber jetzt durchleben, als alles nur aufzuschieben. Und vorallem soll ich meinem Psychiater alles beichten... die Medikamente die ich mir hintenrum bei anderen Ärzten erschlichen habe und vorallem wie viel ich von jedem nehme. Das Gleiche soll ich doch auch bei meinem Hausarzt machen. Alles schön und gut. Auch ein guter Weg, alles wieder hinzubiegen, aber wo ist der Mut dazu?
12. Mai 2014
447. Its not my family.
10. Mai 2014
446.
8. Mai 2014
7. Mai 2014
444.You hate me? I hate me too.
Und so gehe ich mit meinen Drogen, wie H. So schön immer sagt, wieder zur Arbeit. Dort versuche ich allen klar zu machen, dass ich wieder die bin, die ihnen nie Ärger gemacht hat. Mir ist bewusst, dass dies sehr schwer ist. Gar unmöglich. Aber hat nicht jeder eine 2. Chance verdient? Obwohl es noch nicht einmal eine 2. Chance sein soll, es soll einfach nur eine Akzeptierung von psychischen Krankheiten sein, für die man einfach nichts kann.
6. Mai 2014
443.
4. Mai 2014
442. Bitte lass den Vorhang noch nicht fallen..., das Publikum applaudiert noch nicht!
2. Mai 2014
441.
440. Ruhe in Frieden
29. April 2014
439.
Ich liebe diesen Geruch der in der Luft ist, wenn ich morgens um halb 6 zur Arbeit gehe. Es riecht so wunderbar nach der Natur. Manchmal erinnert es mich an Wunstorf, dort hat es abends immer so gerochen.
Seit gestern ist meine Stimmung einbisschen besser. Nicht gut, aber auch nicht so beschissen wie gar die letzte Woche. Auf der Arbeit habe ich mich gestern erst einmal bei der Wohnbereichsleitung ausgekotzt und was das denn alles soll mit dem Wechsel.
Diese Woche soll ich noch auf dem Wohnbereich, aber nächste Woche kann ich wieder hoch ins Vertraute. Zwischenzeitlich habe ich überhaupt gemerkt, dass es wahrscheinlich nie hätte rauskommen dürfen, dass ich so "schwer" psychisch krank bin.
Nach der Arbeit war ich dann noch beim Psychodoc. Hab ihm die Ereignisse der letzten drei Wochen erzählt und darum gebeten, dass ich Beruhigungsmittel bekomme. Es kann ja immer schneller kommen als gedacht, dass ich wieder heulend auf der Arbeit zusammensacke. Nun gut. Habe dann "Quetiapin" verschrieben bekommen... Beipackzettel durchgelesen und da stand dieses böse Wort wieder : Gewichtszunahme als eine "sehr häufige" Nebenwirkung. Meine größte Angst besteht darin, dass ich wieder so dick werde wie vor 2 Jahren. Ich kann nicht all das wieder zunehmen, was ich so schön runtergehungert habe! Also ist die Frage jetzt: nehmen und wieder fetter werden oder Tavor weiter nehmen und süchtig werden?
26. April 2014
438.
22. April 2014
437. Der Glaube perfekt sein zu müssen.
19. April 2014
17. April 2014
435.
16. April 2014
14. April 2014
433.
432. Therapie?
13. April 2014
431. Arbeit oder weiter krankschreiben lassen ?
Wahrscheinlich würde ich in dieser Woche wieder in ein, wenn nicht sogar mehrere Tiefs reinrutschen und würde mehr und mehr Gefallen an den dunklen Gedanken finden. Aber ich vermisse auch die Bewohner schrecklich. Ich vermisse Frau H. der ich 'Tschakka' und 'Ghettofaust' beigebracht habe. Ich vermisse Frau G. die durch ihre teils zickige Art eine liebevolle Person ist. Ich vermisse Herrn H. der durch sein Blick und seine Gesten verdammt süß ist! Und zuletzt vermisse ich auch Frau M. die immer lächelt wenn sie mich sieht... Senioren sind schon etwas tolles!
Heute bin ich zum ersten Mal, ich weiß nicht Juni?, wieder unter die magische Grenze gekommen. Endlich! Ich hoffe nur, dass dies Morgen nicht wieder wet sein wird. Pommes sei dank. Aber ich hab doch auch Sport gemacht. 40 Minuten Crosstrainer müssten doch reichen um die Pommes wieder runter zu bekommen, oder?
12. April 2014
430. Wenn etwas falsch ist, dann bringst du es wieder in Ordnung..
429. Du bleibst auf Ewigkeit in meinem Herzen.
10. April 2014
428. Erinnerungen
Es sind so viele Erinnerungen, die mich dazu gebracht haben wie ich heute bin und wie ich heute handle.
Es sind die schlechten Erinnerungen, die mich kränker werden ließen und mich dazu gebracht haben mich selbst immer wieder zu schneiden. Aber es sind auch die guten Erinnerungen. All' die guten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen, haben mich zu der Person gemacht.
2011 und 2012 durfte ich ein wundervolles Jahr in einer 10.ten Klasse verbringen. Ich lernte liebe Personen kennen und vorallem hatte ich eine wundervolle Klassenlehrerin. Sie hat mir damals schon zugehört, wenn ich ihr sagte, dass ich wegen dem Chaos in meinem Kopf nicht zur Schule kommen kann und sie hört mir auch jetzt, 2 Jahre danach, zu. Wie heute. Ich hatte ihr am Samstag geschrieben, dass ich wieder in der Klinik bin und von ihr kam dann, dass sie gern etwas für mich tun würde, aber leider gerade im Urlaub ist.
Vorgestern kam dann wieder eine Nachricht von ihr. Sie fragte mich, wie es mir geht und dass sie mich gerne wiedersehen würde. Ich wusste nicht, was ich antworten soll und so schickte ich ihr keine Antwort. Bis gestern. Gestern Abend sagte ich einem Treffen für heute zu. Dieses Treffen hat mich wieder einmal aus der Bahn geworfen. Es ist mir immer so unangenehm bei ihr zu sein. Bei ihr Zuhause - ganz privat. Mein Gedanke ist nur, dass ich in ihre Privatsphäre einbreche. Aber es ist nicht so.
Sie ist der erste Mensch seit langem, ja wirklich seit langem, der mir wirklich zugehört hat. Mich nicht verurteilt hat und mich einfach so genommen hat, wie ich wirklich bin. Ich musste nicht sagen, dass es mir gut geht und es im Geheimen gar nicht stimmt. Keine Lügen, keine verdammten Lügen!! Ich habe sie vermisst und werde sie immer vermissen...Selbst in 30 Jahren.
Ich weiß nicht, ob ich die Nacht wirklich überstehe. Ich mein, ohne Versuch oder einen Schnitt. Es ist allein das Schicksal was es mir zeigen wird. Macht euch keine Sorgen, ich werde schon klarkommen.
| Meine Abschlussfahrt - Amsterdam im März 2012. |
7. April 2014
427. Kurztrip in die Psychiatrie - buchbar über jede Krankenkasse!
5. April 2014
425.
Die letzten Wochen waren einfach zu viel für mich. Immer wieder musste ich gegen meine Gedanken, gegen verschiedene Äußerungen und Meinungen kämpfen. Meine Psyche und mein Körper halten es nicht mehr aus. Ich dachte zwar, dass ich es schaffen könnte, aber nun bleiben noch zwei Möglichkeiten: A: ich versuche mich umzubringen oder B: ich gehe wieder in die Klinik. Ich habe mich für die letzte Möglichkeit entschieden. Bald kommt meine Tante und bringt mich in die Psychiatrie. Ist wahrscheinlich besser so...
3. April 2014
424. In eine bessere Welt...
2. April 2014
423.
Ich erlebe im Moment die schwärzesten Tage seit langem. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, sagt man doch immer. Aber ich sehe es nicht, ich spüre es nicht. Und so haben alle Gedanken, die in die Tat umgesetzt werden wollen, einen nahrhaften Boden gefunden. Denn wer glaubt schon an sich, wenn er körperlich und psychisch so am Ende ist? Ich war noch nie so entschlossen wie jetzt.
1. April 2014
422. Das Nimmerland ist nah.
31. März 2014
27. März 2014
420.
419.
Ich hätte nie gedacht, dass mein Wille und meine Stärke irgendwann einmal zurück kehren. Immer dachte ich, dass ich nie wieder so wie früher sein könnte, aber... ich habs geschafft. Ich habe jetzt seit Sonntag nichts mehr gegessen, ernähre mich nur noch von Cola, Kaugummis und fettreduzierter Buttermilch und es geht mir wunderbar! In meinem Kopf herrscht kaum noch Chaos und das Chaos was da ist, kann ich jetzt wieder gekonnt überspielen...
23. März 2014
22. März 2014
417. Maybe life isn't for everyone. Maybe.
Gestern Abend habe ich im Internet nach I. geschaut. Nach ihrem Selbstmord hat ihre Mama die Facebookseite gelöscht und sonst gibts nicht mehr viel von ihr, was man im Internet finden kann. Nur einpaar Bilder von ihren Wettkämpfen und den Nachruf habe ich gefunden. Mehr nicht. Ich muss in letzter Zeit häufig an sie denken. An sie als Person, an ihren Suizid, an die Zeit in der wir zusammen in Wunstorf waren und vorallem aber an ihre Beerdigung. Es hat sich alles in meinen Kopf gebrannt. Ich versteh nichts mehr. Das letzte was ich zu ihr gesagt habe war: ''Machs gut'' und dann habe ich sie zum Abschied umarmt. Das ist inzwischen fast 1 1/2 Jahre her. Es kommt mir so kurz vor. Aber in Wirklichkeit ist es eine Ewigkeit her.
Und dann ist da noch die Sache mit H. Als ich letzte Woche versucht habe ihn anzurufen musste ich es eine Ewigkeit versuchen. Erst auf seinem privaten Handy - nichts, es ist aus. Dann auf dem Anschluss von der WG - nichts. Dann hat es mir gereicht und ich habe ihm eine Nachricht auf Diensthandy geschickt. Ein Anruf kam zurück. Er ist sei seit Stunden im Krankenhaus. Krankenhaus und WG heißt eigentlich immer, dass sich jemand versucht hat umzubringen und das war dann auch so. Ich habe es zwar zufällig von U. erfahren, aber es hat dafür gesorgt, dass die Stimmung wieder bergab ging. Inzwischen denke ich immer wieder an die WG Zeit zurück. Die ganze Schmerz und die Unverständnis, die ich entgegen gebracht bekommen habe. Aber dennoch sage ich immer, dass ich seit dem Auszug nicht mehr ehrlich glücklich war. Komische Sache.
Um dann gleich bei der WG-Zeit zu bleiben:
gestern hat mich U. gefragt, ob ich nicht Lust habe mit Denny (kennt ihr bestimmt. Hat beim Supertalent mitgemacht) P. Geburtstag nachzufeiern. P. war mein 1. Bezugsbetreuer in der WG und dann etwas später auch der von Denny. Ich habe lange darüber nachgedacht was ich U. antworten soll. Einerseits würde ich ihn gerne wiedersehen, aber dann ist da noch die Sache mit dem Vertrauen. Bei alten Betreuern oder Ärzten habe ich immer das Gefühl, dass sie die ganze Zeit nie ehrlich zu mir waren. Und vorallem weiß ich nicht, was die Betreuer aus der WG ihm erzählt haben. Das letzte Mal habe ich ihn vor einem knappen Jahr gesehen und da wusste er bereits alles was in den letzten Monaten in der WG passiert ist. Was würdet ihr machen? Flashbacks und Enttäuschung oder vielleicht die Hoffnung erleben, dass das Treffen doch gut wird?
416. Ausweglos?
- Ich brauche jemanden. Irgendwen der mir hilft und offen und ehrlich zu mir ist.
17. März 2014
415.
Die Gedanken werden immer schlimmer, der Druck immer größer. Und nichts hilft. Selbst reden nicht, ich habs versucht, aber bin auf Ignoranz gestoßen. Ich habe versucht offen und ehrlich zu sein, habe gesagt, dass ich am Ende bin und das ich alleine nicht mehr zurecht komme. Und die einzige Antwort die ich bekam war, dass ich gar nicht so wirke und man es mir dementsprechend nicht glaubt. Was soll ich denn noch machen? Heulend in der Öffentlichkeit zusammenbrechen? Ich weiß es nicht mehr. Keiner versteht mich, wirklich keiner!
16. März 2014
414.
''Ich weiß nicht mehr, an wen ich mich wenden kann. Aber ich muss einfach jemandem schreiben, sonst komme ich weder heute noch morgen oder übermorgen unbeschadet davon. Seit dem letzten Wochenende geht meine Stimmung immer weiter in den Keller. Zuerst habe ich gedacht, dass es an dem Stress liegt den ich durch das Lernen für meine Prüfung hatte, aber das Gefühl ist geblieben. Die ganzen Gedanken sind weiterhin da und haben dafür gesorgt, dass ich mich privat sowie auch auf der Arbeit mehr anstrengen muss die ''Gesunde'' zu spielen. Inzwischen habe ich jedoch keine Kraft mehr. Ich schlafe kaum mehr als 4 Stunden pro Nacht und habe ständig das Gefühl das ich beim nächsten Schritt zusammenbrechen könnte. Und dann ist da auch noch der Druck mich zu verletzten und dann noch das Verlangen mich umzubringen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich dieses Leben schaffen soll. Ich möchte doch einfach nur weg sein, mehr nicht.''
Und dann habe ich vorhin noch diese liebe Nachricht bekommen:
14. März 2014
413. Goodbye.
412.
12. März 2014
411. Keine Ahnung wies mir geht. Aufjedenfall nicht gut.
5. März 2014
410.
Heute Morgen besuchte er mich und wir gingen eine Stunde lang nur umher und sprachen. Und sprachen.
Er möchte am Freitag mit mir etwas unternehmen. Aber ich weiß einfach nicht was. Am liebsten würde ich ihn einfach nur in meiner Nähe haben. Er muss nichts sagen, nichts tun. Nur da sein. Wenigstens einmal in meinem Leben.
4. März 2014
409.
3. März 2014
408. Mach du einmal ein Wechsel von guter Laune zu schlimmen Depressionen durch.
Es ist unglaublich, wie eine Nachricht die Stimmung so schnell verändern kann, dass man sich nicht mehr vorstellen kann noch weiter auf dieser Erde zu verweilen.
Und dann zack! Bei der nächsten Nachricht ist wieder alles gut. Damit sie auch so bleibt, muss ich die Geschichte am Montag schaffen. Wenn nicht, dann bin ich wieder in meinem tiefen Loch gefangen. Auf immer und ewig. Und ich weiß ganz genau, dass ich dort dann erst einmal bleiben werde.
28. Februar 2014
407.
"Überlegen wir mal. Nachdem ihr entschiedet habt, dass ich depressiv bin oder was auch immer, setzt ihr mich auf Medikamente, nicht wahr? Ich kenne hunderte von Menschen und denen geht es gut. Tatsache. Mit meinen neuen Medikamenten gehe ich dann wieder zur Arbeit. Ich mache allen klar, dass ich wieder die Sabine bin, die ihnen nie Ärger gemacht hat."
Ich finde keinen Ausweg mehr aus meiner jetzigen Situation. Die Hoffnung, die ich noch verspürt hatte, ist verschwunden. Ich weiß einfach nicht mehr. Nichts mehr ist positiv. Sehe nur noch den einen, endgültigen Ausweg.
26. Februar 2014
406. Sie erinnerte mich..
Nachdem mein Geburtstag damit endete, dass ich heulend im Bett lag und einfach nur verschwinden wollte, war ich gestern in meiner alten Schule. Meine alte Klassenlehrerin hatte mir geschrieben, da ich mich lange nicht mehr gemeldet hatte und so beschloss ich, sie einfach zu besuchen. Sie fragt mich, wie es in den letzten Wochen so war, stimmungstechnisch. Ich versuchte so ehrlich wie möglich zu sein, aber konnte es nicht unterlassen mal wieder alles mit einem Lachen zu überspielen.
Als wir so in der Fluren der Schule standen, mitten von Schülern umgeben, sah ich meine voherige Klassenlehrerin. Ich hatte sie das letzte Mal auf meiner Abschlussfeier gesehen und das war im Juni 2012. Danach ging sie in Mutterschutz und dann in Elternzeit. Als ich gerade von meiner anderen Klassenlehrerin verabschieden wollte, kam sie auf mich zu und ich umarmte sie erst einmal. Sie fragte mich, was ich jetzt mache. Sie war überrascht, dass ich ein FSJ mache, da ihr letzter Stand war, dass ich die Fachoberschule besuche.... und so erzählte ich ihr alles in kurzen Sätzen. Sie hat es natürlich nicht gefreut, aber hofft immer noch das es irgendwann alles gut wird.
Sie wiederzusehen erinnerte mich an all die Zeit die ich so sehr vermisste. Die Zeit mit ihr als Klassenlehrerin. Die Zeit als es mir so schlecht ging und sie immer wieder versuchte mir zu helfen. Die Zeit, die nach den Suizidversuchen war und vorallem die Zeit, in der es mir in der WG nicht so gut ging.
Sie ist so ein wundervoller Mensch. Wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr sie lieben. Das bin ich mir sicher.
24. Februar 2014
405.
Ich fühle mich unwohl und wohl zugleich. Ich frage mich, wie es soweit kommen konnte und merke dabei, dass ich alleine dafür verantwortlich bin und immer sein werde. Ich weiß, dass es lange, sehr lange dauern wird, bis ich wieder an dem Punkt angekommen bin, sodass ich sagen kann, dass alles beim Alten ist. Aber wird es das jemals werden? Wird alles irgendwann beim Alten sein?
Sie hat mir alles erzählt. Sie meinte es wahrscheinlich gut, aber sie hat wieder einmal etwas in mir ausgelöst. Sie hat dafür gesorgt, dass die Gedanken über den Tod und wie es ist, wenn ich endlich von dieser Welt bin, wieder an die Oberfläche kommen.
Sagt man nicht, dass die Menschen die am meisten lachen, die Traurigsten sind und innerlich am weinen sind? Genauso fühle ich mich. Ich zeige den Menschen in meiner Umwelt, dass alles in Ordnung ist, aber die Sachen, die innerlich bei mir abgehen sind ganz und gar nicht gut.
In der nächsten Woche habe ich Urlaub und damit extra Krisentermine beim Psychiatrischen Dienst bekommen. Ich möchte sie schwänzen und mich eine komplette woche nur verkriechen. Keinen sehen, keinen sprechen, keinem Rechenschaft ablegen.
In diesem Sinne, happy birthday to me.
13. Februar 2014
404. ''Fuck, ich weiß nicht mehr weiter, kann mich jemand erlösen?''
12. Februar 2014
403.
Seit dem 2.1 habe ich mich nicht mehr verletzt. Dies wäre doch mal ein Grund wieder anfangen, wie man sieht bin ich wirklich für alles zu dumm:
11. Februar 2014
2. Februar 2014
401.
Ich mache mir Gedanken über die Betreuung durch H. und U. In und nach dem Hilfeplangespräch war ich mir sicher, dass ich die beiden 'abgeben' werde. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich möchte die beiden nicht hergeben, aber ich kann auch nicht mit Ihnen leben. Oft genug habe ich gemerkt, dass es mir immer schlechter geht, weil die Betreuung, die da ist, mir nicht einmal annähernd ausreicht.
Letzte Woche wurde ich gefragt, was die ganze Betreuung mir bisher gebracht hat. Ich konnte nur eine Antwort geben und die war: seit 5 Jahren habe ich keinen erneuten Versuch unternommen.
In den letzten Monaten und Jahren hatte ich zwar immer wieder das Verlangen nicht mehr auf dieser Welt zu sein, aber dann habe ich jedes Mal gemerkt, dass ich es meinem Betreuer (den ich zu dieser Zeit gerade hatte) nicht antun kann.
Kurz nach meinem 15. Geburtstag, ich habe gerade mal 4 Tage in der Wohngruppe gewohnt, konnte ich sehen wie schwer es selbst für Betreuer ist, eines seiner Bezugskinder zu überleben. Damals starb einer meiner Mitbewohner an einem Autounfall. Komisch ist, dass ich mich an diesen Tag noch genau erinnern. Die Nachricht von N. Tod bekamen wir von meinem damaligem Bezugsbetreuer P.
Die Frage, die ich mir immer wieder stelle ist, schaffe ich es ohne eine Betreuung? Schaffe ich es, nachmeinem FSJ die Ausbildung im Heim anzufangen und die auch durchzustehen, oder werde ich schon einige Wochen später wieder in einer Klinik sein? Grund: Suizidversuch.
Ich merke allmählich, wie ich immer weiter versinke. Durch die immer wechselnden Dienste habe ich meinen Psychiater vor ein paar Wochen das letzte Mal gesehen. Ein neuen Termin bei ihm zu bekommen
ist die größte Kunst. So habe ich inzwischen auch meine Tabletten selbst höher dosiert. 150mg mehr Elotril ist auch kein Weltuntergang mehr. Und auch die Termin bei Frau Z. werden immer weniger. Letzte Woche sah ich sie nach vielen Wochen wieder. Diese Frau ist wirklich nett, hört mir auch zu und versteht mich halbwegs. Aber ich werde den Gedanken nicht los, dass ich ihr nicht mehr trauen kann. Es ist zu viel passiert in den letzten Jahren. Ich bin immer wieder von Betreuern, Ärzten und Therapeuten verarscht worden. In den vielen Stunden in denen ich mit all denen zusammen saß, hatte ich das Gefühl, dass alles gut sei. Wochen später erfuhr ich, dass es nicht so ist. Sie konnten mich alle nicht leiden und wollte mich auch nicht bei sich haben. Ich mag schon gar nicht mehr aufzählen bei wie vielen Therapeuten und Psychiatern ich rausgeworfen wurde, wie viele Betreuer ich vergrault habe. Mein jetziger Psychiater und vorallem aber meine letzten Betreuer sind ein gutes Beispiel dafür.
Was ist mit dem ganzen Geschreibe eigentlich sagen möchte: es sind so viele Menschen um mich, die mir helfen wollen. Sie strecken alle ihre Hände zu mir und ich will sie greifen. Aber ich kann nicht mehr. Die Zeit wo ich die ganzen Hände gebraucht hätte, ist vorbei. Wir haben 2014 und nicht mehr 2012.
15. Januar 2014
400.
Als sie mich gefragt hat, warum ich das Alles nicht mehr möchte, habe ich dich als einen Grund genannt. So wusste sie nun, dass die Bindung zu dir stärker und intensiver ist, als zu ihm. Aber einen Grund habe ich noch verschwiegen. Ich möchte das Alles nicht mehr, weil ich weiß, dass meine Gedanken bald gewonnen haben. Ich bringe es nicht übers Herz, mit dir oder ihm den Schritt über den Abgrund zu wagen. Die Bindung zu dir und zu ihm ist zu intensiv, dass ich euch damit hineinziehe. Mein Wunsch ist es nicht, euch weh zu tun. Auch möchte ich nicht, dass ihr euch die Schuld gebt. Aber das Alles verhindere ich nur, wenn ich euch 'Goodbye' sage und euch vor meinem Sturz in den Abgrund, verliere.
4. Januar 2014
399.
Es sind diese Momente, wo er dir sagt, dass er Zeit für dich hat, aber trotzdem nicht lange bleiben kann. Es ist dieser Moment, wo du dich entschließt, lieber alleine Zuhause zu bleiben und in deinen krassen Suizidphantasien zu versinken, statt das Treffen stattfinden zu lassen.
Ich kann nicht sagen, dass es mir gut geht. Es geht eher in die Richtung, wo ich mir keine Zukunft mehr vorstellen kann.
Ich bin inzwischen umgezogen, habe Hainholz verlassen und bin nach Wülfel gezogen. Habe gestern die Nachricht bekommen, dass ich einen Schulplatz für die Altenpflegeausbildung bekommen habe. Die Zukunft ist gesichert, aber um welchen Preis? Ich habe Angst, riesige Angst. Angst, die sich mit Verzweiflung mischt. Ich weiß nicht mehr, wie lange das noch gut gehen soll. Ich weiß nicht mal, ob ich nächsten Monat meinen 19. Geburtstag noch erleben werde. Ich kann einfach nicht mehr.
24. Dezember 2013
398.
Weihnachten - eine Zeit welche man mit den Liebsten verbingt, sich beschenken lässt und am Tannenbaum zusammen sitzt. Wenn die Beschreibung auf euren Heiligabend zutrifft, na ja.. dann herzlichen Glückwunsch!
Für mich gibts kein Weihnachten. Heute Morgen bin ich noch was für meine neue Wohnung kaufen gegangen (ja, ich ziehe um) und dann war ich auch schon auf der Arbeit. Während die Bewohner im Gottesdienst saßen, saß ich zwischen meinen Kollegen, die alle von ihrem Essen mit der Familie erzählten. Wenn ich gleich Zuhause bin, wartet keine Familie auf mich. Auf mich warten Tabletten, der Fernseher und Klingen.
In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!

















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