12. März 2014

411. Keine Ahnung wies mir geht. Aufjedenfall nicht gut.

Es ist dieses eine Gefühl. Du siehst in den Himmel und überlegst, wie es dort oben wohl sein mag. Klar hat jeder von uns seine eigene Vorstellung und obwohl wir wissen, dass es bei vielen die Gleiche sein mag, haben wir auch die Hoffnung, dass es etwas ganz besonderes ist. Etwas was auf jeden einzelnen Menschen perfekt zugeschnitten ist. Jeder von uns möchte die Menschen wiedersehen, die er am liebsten um sich hatte, aber leider zu früh gehen mussten. Ich wünsche mir seit Jahren, dass sich meine Vorstellungen, die ich über den Himmel und das Leben nach dem Tod habe doch bald erfüllen. Aber es geschieht einfach nicht. Dieses kleine Wort 'Schicksal'. Was heißt Schicksal denn für jeden von uns? Für die meisten Menschen bedeutet es, dass das Schicksal ihnen übel mitgespielt hat. Denn jeden Tag aufs Neue sehe ich Menschen die das Gleiche wie ich empfinden. Sie wollen auch nicht mehr hier auf dieser Erde verweilen, aber das Schicksal hält sie hier. Hier auf dieser Welt. Ich würde so gerne ehrlich zu ihnen sein, aber ich muss ihnen immer wieder klar machen, dass sie noch wundervolle Tagen in ihrem Leben haben werden.

Und dann ist da noch dieses Monster ihn mir. Viele Monate hatte ich es immer wieder versteckt und wenn etwas kam, konnte ich es verheimlichen. Aber in der letzten Zeit kommt es immer häufiger wieder ans Tageslicht. Ich weiß gar nicht, was ich so schlimmes gemacht habe. Irgendetwas löst die ganze Sache doch aus. Karma - ein Wort, was wahrscheinlich eine von euch kennen werden. Die Gedanken die da sind, die werden immer schlimmer.Tagsüber kann ich sie gut verstecken. Alle die mich kennen, würden über mich sagen, dass ich in den letzten paar Monaten sehr 'stabil' geworden bin. Was auch immer das heißen mag. Sie sehen es, aber ich nicht. Ich merke nur, dass sich meine Stimmung auf einen Punkt eingependelt hat. Aber dann sind diese Phasen auch wieder da. Die Phasen, die mich wieder dazu bringen, dass ich die Klinge an meine Haut setze und zuschneide. Eigentlich wollte ich es nicht mehr machen. Dann frage ich mich aber: ''Was dann? Was soll ich dann machen?''
Soll ich mich dann einfach weiter kaputt machen lassen? Ich gehe dann statt dem Schneiden häufiger zum Dienst und lasse mich da mehr von Bewohnern anschreien und schlagen. Die gleiche Wirkung wird es bestimmt haben. Egal was ich mache, beschissen und ekelig fühle ich mich seit mehr als 19 Jahren. 19 Jahre zu viel. Viel zu viel. 


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