Immer wieder habe ich versucht zu leben oder eben wie man so schön sagt; ''Das Leben zu lieben.''
Es sind Erinnerungen die ich an damals habe. Erinnerungen die im Moment immer wieder aufflammen und dafür sorgen, dass ein völliges Chaos in meinem Kopf herrscht. Ich denke an die Zeit von damals zurück, wo ich mich alleine in meinem Zimmer verborgen habe.
Es ist die Zeit von vor sechs Jahren, wo ich mich immer mehr aufgab und keinen Lichtblick mehr am Tunnel sah. Ich lebte in den Tag hinein und wollte nicht mehr erleben, wie ich jemals glücklich sein könnte. Die Akzeptanz bzw. die Anerkennung die manchen entgegen gebracht wurde, bekam ich nicht. Stattdessen wurde ich von meiner 'Familie' außen vor gelassen und so beschloss ich zu gehen.
Es war der erste Versuch mein Leben zu beenden und (außer das ich sehr lange schlief) passierte nichts. Statt Reue gegenüber mich selbst zu empfinden oder etwa auch Scham, ging es mir körperlich und seelisch wirklich gut. Und dann kam der zweite Versuch mein Dasein auf dieser Welt zu beenden. Ich war mir sicher, dass ich es dieses Mal schaffen würde und nahm auch mein Schicksal an. Jedoch kam dann der Augenblick, wo mir bewusst wurde:''Ich sitze jetzt hier und ich denke, dass ich es doch nicht schaffe.'' Und auch die Wochen die ich nach dem ersten und dem zweiten Versuch in der Klinik verbrachte, brachten mich nie wieder an den Punkt: ''Ich bin stabil.''
Und so ging es die ganzen Jahre weiter, Wirklich leben? Leben, lieben, lachen? Bis heute undenkbar.
Als ich heute meine Bilder durchsah und sah, wie ich lächelnd neben U. und H.stehe, kommen mir diese Erinnerungen so vor, als wären sie eigentlich nie passiert. Durch den losen Kontankt bzw. den nicht vorhanden Kontakt zu den Beiden, fehlen sie mir natürlich umso mehr. Aber auch die Menschen aus den Klinikzeiten vermisse ich. Ich komme mir nur so fehl am Platz vor wenn ich sehe, dass es allen gut geht und manche von ihnen sogar eigene kleine Familien gegründet haben.
Durch solche Augenblicke entwickelt sich einfach die Sehnsucht einfach ins Auto zu steigen und gegen einen Baum zu fahren. Vielleicht ist es dann endlich zu Ende. Leben war nie etwas für mich und wird es auch nie werden. Genau wie vor sechs Jahren wäre dann der Augenblick gekommen.
22. Oktober 2015
13. Oktober 2015
535.
Sie fragen mich alle was mit mir los ist und warum ich einfach nichts sage.
Es geht einfach nichts mehr. Es ist einfach zu viel Schmerz in mir.
Zwischen ''mir gehts so lala'' und ''ich bringe mich demnächst um.''
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