31. August 2013

359. That's life bitches!!

Bei mir läuft es drunter und drüber. Ich versuche alles richtig zu machen, doch was genau bedeutet ''Richtig''?  Wahrscheinlich hat jemand eine richtige Meinung, ein anderer eine Falsche und noch jemand (wie ich) eine verzerrte Meinung, was 'Richtig' bedeutet.

Bei mir läuft im Moment 'Fabian Buch - Turn off the lights' rauf und runter. Für mich ist dieses Lied einfach der Inbegriff an einen wunderschönen Herbst. Es war der erste Herbst, den ich in der Wohngruppe verbrachte und ich immer wenn ich zum Praktikum fuhr, machte ich dieses Lied an.
Und nun wird es draußen wieder Herbst und ich freue mich einerseits, aber andererseits habe ich auch schreckliche Angst.
So schön der Herbst auch ist, diese Zeit bedeutet für mich, dass ich mit täglichen Flashbacks kämpfen muss.

Es gibt eine Nachricht, über die ich ganz froh bin:
seit Dienstag war nicht klar, ob die Freundin meines Bruders schwanger ist, oder nicht. Jetzt ist klar, dass ich keine Tante werde und bin so etwas von froh. Ich bin deswegen so froh, weil nicht noch ein Kind in diese beschissene Familie hineingeboren werden soll. Es würde nur schlechte Gene haben und ich bin mir sicher, dass es sich später dafür so hassen würde.

Beim Einkaufen sah mein Arm auf einmal schrecklich aus. Und man muss auch bedenken, dass es nur die Spuren der letzten Tage sind, die ihn so schlimm aussehen lassen:



Entschuldigt bitte, das komplette Durcheinander. 


30. August 2013

358. I need your love.

Noch nie war ich mir in einer Sache so sicher wie jetzt. Ich hab mich entschieden.

29. August 2013

357. Nothing.

Gibt nicht so viel zu berichten.

Fühle mich vernachlässigt von ihm, hasse mich jeden Tag mehr und mehr, und fange Montag meinen Dienst an. Keine Lust mehr. 

28. August 2013

356. Zwischen Leben und Tod

Sie sind alle darauf bedacht, dass es mir gut geht. Sie alle möchten, dass ich weiterlebe. Aber wofür ? Ich befinde mich seit Monaten zwischen Leben und Tod, aber besonders gestern habe ich bemerkt, dass ich mich eher auf der Seites des Todes befinde.

27. August 2013

26. August 2013

354.

"Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen, will auf und davon und nie wiederkomm'. Kein Lebewohl, will euch nicht kennen."

25. August 2013

353. Ich tanze und tanze und merke erst zu spät, ....

Es wird nichts besser. Rein gar nichts!! Ich habe seit Freitag Mittag nur 1 1/2 Stunden geschlafen und bin immer noch nicht müde. Der Selbsthass steigt stetig an und ich muss mich unbedingt verletzen. Egal wie! Oder wenigstens die kleinen, gelben Tabletten nehmen, die vor mir auf dem Tisch auf ihren Einsatz warten.

Meine Tante macht sich große Sorgen um mich. Als ich ihr die Mail geschickt habe, wollte sich mich sofort zu sich holen, damit ich mich bei ihr ausruhen kann. Es ist so lieb gemeint, aber Ich labiles Miststück, kann doch nicht bei jemandem sein, der sogar die gleiche Krankheit in sich trägt, wie man selbst.

Papa, bitte hol' mich zu dir. Ich habe es nicht anders verdient!!


24. August 2013

352. Weg aus dem Chaos.

Hallo *****, 

ich weiß gar nicht so genau, wieso ich dir ausgerechnet jetzt (mitten in der Nacht) schreibe. Vielleicht möchte ich einfach nur irgendwie das Chaos in meinem Kopf ordnen...
Seit Donnerstag geht es mir wieder sehr schlecht. Ich fühle mich nur noch schrecklich und mit jeder Minute werden die Gedanken in meinem Kopf schlimmer.
Ich habe versucht mich abzulenken: war mit Ulf unterwegs, bin mit meinem Bruder shoppen und Tretboot fahren gewesen und habe versucht die Unordnung in meiner Wohnung zu beseitigen. Ohne Erfolg.
Und so naiv wie ich bin, dachte ich, dass es mit den Medikamenten wieder gehen würde und ich nicht mehr daran denke, dass ich mich umbringen möchte. Aber die Suizidgedanken werden immer präsenter, konkreter, kaum aushaltbar.
Ich male mir aus, wie ich die ganze Sache mithilfe einer Überdosis auf dem Spielplatz beende. Dort wo ich es vor vier Jahren einfach nicht hinbekommen habe. 

Ich weiß noch nicht einmal, wie ich es mit meiner aktuellen Stimmung bis Montag schaffen soll. Wieso kann ich nicht einfach sterben ? Dann müsste ich diese Gedanken nicht mehr aushalten, die mich auch noch zwingen, dass ich mich wieder und wieder verletze. 
Vielleicht ist Therapie doch keine so schlechte Idee und bitte behalte die Mail vorerst für dich, bis wir gemeinsam darüber geredet haben. 

Alles Liebe und bis Montag,
Sabine. 


Ich finde mich nächste Woche bestimmt in der Klinik wieder.

23. August 2013

351. Nur diese eine Bitte.

Lasst mich doch einfach sterben. Ich weiß sonst nicht, wie ich das bis Montag aushalten soll.

350.

Suizidgedanken werden immer konkreter. Ich kann nicht mehr.

349. Angst, Druck, Selbsthass und Suizidgedanken.

Und wieder sind die negativen Gedanken da. Wie muss man sich fühlen, wenn man immer wieder mit den gleichen Dingen kämpfen muss? Angst, Druck, Selbsthass, Suizidgedanken... Die Liste meiner derzeitigen Gefühlslage könnte ich auf mehreren Seiten beschreiben.
Ich habe seit zwei Tagen wieder einmal eine unbeschreibliche Angst. Abends liege ich im Bett, meine Truxalration bereits im Körper und denke, ich würde sterben, wenn ich jetzt einschlafen würde.
Seitdem ich mein Hilfeplangespräch hatte, habe ich Druck. Immer wieder möchte ich mir die Arme aufschlitzen. Das einzige was mich davon abhält, sind die großen Narben die auf meinem Arm bleiben werden. 
Der Selbsthass wird auch immer schlimmer. Heute (gestern) habe ich bis 17 Uhr nichts gegessen. Und dann ging es los. Das einzige was ich machen möchte ist, die Tabletten zu nehmen, die vorgestern per Post gekommen sind.
                 und dann noch die....
                             Suizidgedanken...
wieso kann ich mir nicht vorstellen zu leben, zu atmen und das Leben irgendwie zu lieben?
Wieso glaube ich so fest daran, dass ich niemals 20 Jahre alt werde? Nein, eigentlich glaube ich
dass ich noch nicht einmal dass ich 19 Jahre alt werde. Wieso haben sich meine Eltern nicht gegen mich entschieden ?
Sie wussten oder erahnten, dass bei ihren Kindern eine Wahrscheinlichkeit 
für eine psychische Erkrankung besteht.Wieso muss ich leben? Wieso?

21. August 2013

348. Machtlos

Noch immer bin ich von der Nachricht betäubt, dass sie sich umbringen wollte. Ich kann es verstehen, aber möchte es nicht wahrhaben. Sie ist doch mein ''Kind'', sie kann mich doch nicht alleine auf dieser scheiß Welt lassen. Am liebsten würde ich zu ihr fahren und mit ihr reden, aber ich weiß noch nicht einmal, wo sie ist und was mit ihr passieren wird. Ich hasse es, wenn ich machtlos bin.



20. August 2013

347. Ich will dich nicht im Sarg sehen.

Sie liegt im Krankenhaus, hat eine Überdosis genommen. Mache mir Vorwürfe, ich hätte sie abhalten müssen. Ich hätte, aber konnte nicht. Wie gern, hätte ich sie in den Arm genommen.

18. August 2013

346. Flashbacks, Verzweiflung, bald ist Jahrestag!

Immer wieder blicke ich auf die letzten Jahre zurück und komme einfach nicht darauf klar, dass die Zeit so schnell vorbei gegangen ist. Seit ein paar Tagen habe ich wieder Flashbacks. Ich fühle mich so, als wäre ich wieder in der Zeit von vor vier Jahren bzw. switcht es auch zu der Zeit von vor einem Jahr. Alles fühlt sich gleich an. Die Denkweise ähnelt sich so stark. Die Gefühle die ich verspüre könnten von damals sein. Und genau wie damals, komme ich nicht mit mir und meinem Leben klar.

Seitdem ich mein Hilfeplangespräch hatte, zweifel ich an jedem kleinen bisschen und nutze jede kleine Möglichkeit um mir zu schaden..
Mir wurde gesagt, wie der Plan für die nächsten Monate sein wird und denke einfach nur daran, dass ich das Alles nicht mehr möchte. Ich möchte nicht mehr denken, leben, atmen...
Ich möchte nicht mehr diese Traurigkeit verspüren und dabei an alles denken, was mir jemals in meinem Leben Hoffnung gab. Und dann zu erkennen, dass alles was ich liebte weg ist und niemals wieder kommen wird.

In genau einem Monat jährt sich mein 1. Suizidversuch bereits zum vierten Mal und ich weiß jetzt schon, dass ich an diesem Tag die fröhliche Sabine spielen muss. Ich werde es hassen und verfluchen, dass ich mich für das FSJ und die damit verbundenen Seminare entschieden habe.

Lieber Gott, warum hast du mich nicht bei meinen Suizidversuchen sterben lassen können ???



17. August 2013

345. Kranke Gedanken.

So viel Hass in mir. Möchte schneiden, möchte das Blut wieder rausspritzen sehen. Brauche Hilfe.

15. August 2013

344. Fuck!!!

Fuck, fuck, fuck!!! Wieder verletzt, wieder tief und wieder kommt das Blut durch den Verband durch. Wie kann mich nicht endlich jemand erlösen?! Selbsthass hoch 10. Möchte einfach nur verschwinden. Ich hatte mir erhofft, dass ich ein paar Tage bei meiner Tante wohnen kann. Die Ruhe, die ich dort hatte war wunderschön. Aber sie wird es sich wahrscheinlich nicht zutrauen, da sich auch die ganze Zeit arbeiten muss.... Und wer lässt auch jemanden zurück, der noch nicht einmal versprechen kann, dass er sich nicht wieder verletzt?!

Selbstmitleid Ende.

14. August 2013

343. Unverändert.

Sie machen sich alle Sorgen um mich. 
Holger hat mich heute zwei Mal angerufen und gefragt wie es mir geht. Meine Tante schreibt mir alle 2 Stunden und fragt mich, wie es mir geht und eine Freundin von mir ist sauer auf mich, weil ich ihr gestern nicht geschrieben habe, obwohl wir bereits geschrieben hatten.

Heute ist meine Stimmung immer noch nicht gut. Ich fühle mich ekelhaft und möchte mir ins Fleisch schneiden. So viel Hass steckt in mir.


12. August 2013

339. Angst

Ich hatte zwar schon vor vielen Gesprächen Angst, aber die Angst, die ich jetzt verspüre tut mir nicht gut. Morgen findet mein Hilfeplangespräch statt und es steht wahrscheinlich zur Debatte, ob ich die Hilfe weiter bewilligt bekomme. Mein ganzer Kopf scheint zu platzen - die ganzen Gedanken, was passiert, wenn sie 'Nein' sagen überschlagen sich.
Ich muss hier weg, raus aus Hannover.
Ich hasse mich.

338. Gefühlschaos

Fühle mich schrecklich.
Meine Gefühle zur Zeit:

337. Everything is okay.

Fühle mich ausgelaugt, habe Angst und will die Zeit zurückdrehen. Vor einem Jahr war noch alles ok.

Hasse mich für die Sachen.

10. August 2013

336. Ergänzendes zu dieser Woche.

Da ich in dieser Woche kaum etwas gepostet habe, ergänzt dieser Post die vorhandenen und beschreibt das, was sonst noch die Woche los war.

Montag 5.August.2013 - Termin beim Psychiater.
Nachdem ich die Nacht über kaum geschlafen hatte, schleppte ich mich mit letzter Kraft zum Termin beim Psychiater. Haben über die letzten Wochen gesprochen, Krise erwähnt und ihn um eine neue Medikation gebeten & bekommen. Nehme also bereits seit Montag wieder Citalopram und mir gehts soweit recht gut. Schwer auszuhalten.

Dienstag 6.August.2013 (Vormittag) - Termin beim Psychiatrischen Dienst.
Vormittags durfte ich also meinen 14-tägigen Termin im SPD wahrnehmen. Als ich durch die Tür kam, stand sie schon da und einen Augenblick später kam schon ihr Hund ''Homer'' aus einem anderen Gang dazu.
Wir sprachen über das FSJ, die Beziehung zu Holger und meine Ziele, die ich für das HPG (welches nächste Woche stattfindet) brauche. Zum FSJ: Sie erklärte mir, meine Situation aus ihrer Sicht und findet soweit alles ok. Das FSJ würde aber nicht rein passen, denn Fakt ist, ich bin nicht stabil und jeder der mich kennt, weiß dass ich mich leicht überanspruche. Zu Holger: Ich erzählte ihr, dass Holger Urlaub gehabt und nun seit gestern (in dem Fall Montag) wieder da sei und ich mich darüber freue, da ich ihn schon arg vermisst hab. Sie fing dann davon an, dass ich in den Beziehungen zu Ulf und Holger sehr ambivalent sei. Was ja auch stimmt. Aber ich hab die Situation dann wie folgt erklärt: Ich mag Holger als Person, aber nicht seinen Job. Kaum hatte ich es ausgesprochen, fing sie an kurz zu lachen.

Dienstag 6.8.2013 (Nachmittag) - Besuch in der Heimat. 
Wie schon im Post von Dienstag beschrieben, war ich in Coppenbrügge. Eigentlich war mein Ziel, zu meinem Vater zu fahren, jedoch hatte ich vorher im Zug schon meiner Tante geschrieben und sie gefragt, ob sie Zeit hätte. Ich dachte ich würde es noch schaffen, aber leider fuhr kein Bus mehr. So entschied ich mich, vom Bahnhof aus durch den Ort zu gehen. So ging ich an meiner alten Grundschule vorbei und bemerkte, dass der Gang (welcher von der Bushaltestelle zur Schule führte) von den Bäumen befreit wurde. Mich machte dies schon irgendwie traurig, denn dieser Gang zauberte mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
So langsam ging ich dann in Richtung Burg, wo ich mich mit meiner Tante treffen sollte. Da sie aber noch nicht da war, ging ich in das Museum (welches sich in der Burg befindet).
Dort sah ein Buch mit dem Titel ''Die Geschichte der Emigranten der Salzburger.''
Beim durchblättern des Buches fiel mir ein Foto auf, denn auf dem Foto sah man mein altes Zuhause. Als ich näher hinschaute sah ich, dass man auf einigen Seiten lesen konnte, wie meine Vorfahren aus Bayern nach Coppenbrügge kamen und sich dort nieder ließen. Ich las, wie und wen meine Vorfahren heirateten und welche Kinder starben. Ganz am Schluss stand:

''Nach 250 (!!!) Jahren Familienbesitz verkaufte Frau Z. das Haus an R.v.R.''

Das Haus könnte immer noch uns gehören (und irgendwann auch mir) wenn meine Mutter es nicht verkauft hätte. 250 Jahre Familienbesitz einfach weggeschmissen.

Mittwoch 7.8.2013 - Treffen mit Holger.
Ich sah endlich Holger wieder. Nach ein paar Dingen die wir zusammen erledigen mussten, brachte er mich noch zur Ergotherapie. Er ist zwar nur mein Betreuer, aber ich hatte das Gefühlt, dass nicht er sondern mein Vater neben mir stehen würde. Holger ähnelt meinem Vater so sehr.
Jedenfalls..Auf dem Weg dorthin erzählt er mir noch, was er seiner Tochter zu ihrem Geburtstag schenken würde. War irgendwie süß, welche Gedanken er sich drum macht.

Donnerstag 8.8.2013 - 4. Tattoo, Maschseefest und Wohngruppe. 
Wie ihr schon gesehen habt, habe ich mir gestern mein 4. Tattoo stechen lassen. Ich bin stolz, dass ich endlich (aber früher als geplant) die Eigentümerin dieses wunderschönen Tattoo's bin. Jedenfalls hat die ganze Prozedur knapp 70 Minuten gedauert (die Pause ist schon abgezogen) und immer wieder musste Martin (der Tätowierer) aufhören, da die Farbe meine Narben einfach nicht überdecken wollte. Irgendwann nahmen sie die Farbe doch noch an und ich musste mir noch anhören, dass ich damit bloß aufhören soll.

Nachdem ich kurz in meiner Wohnung war, schrieb mir Alina und wir trafen uns in der Stadt. Ich zeigte ihr mein Tattoo und beschlossen dann noch gemeinsam aufs Maschseefest zu gehen. Dort angekommen merkten wir schnell, dass es doch nichts für uns ist und so tranken wir noch ein Longdrink und gingen dann wieder. Während der ganzen Zeit, ist mir immer wieder bewusst geworden, dass wir uns wirklich kaum etwas zu sagen haben. Schade eigentlich, denn ich mag dieses Mädchen als Freundin und Person.

Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen Umweg über die Wohngruppe. Dort angekommen, wurde ich erst einmal angemeckert, dass ich 1 1/2 Stunden zu spät sei -.-. Ich blieb zwar nur eine halbe Stunde, aber ich merkte, wie ich immer nervöser und ängstlicher wurde. (Warum macht mich diese Wohngruppe immer noch so fertig ?)

Freitag 9.8.2013 - FA.
Den ganzen Tag über nur gefressen. Ich hasse mich so sehr!! Morgen früh gehe ich erst einmal ins Fintnessstudio und danach noch in die Apotheke. Ich brauche neue, stärkere und vorallem viele Tabletten. Ohne gehts einfach nicht und ganz ehrlich ? Ich SCHEIßE auf das Ziel in meinem HPG, dass ich einen Plan entwickeln soll, dass ich keine Tabletten mehr nehme.
Mein Körper muss für das, was er tut bestraft werden!!!

Sorry, für den langen Text. Ich sollte mir vielleicht angewöhnen jeden Tag wenigstens einbisschen zu schreiben.
Gute Nacht und haut rein :)

6. August 2013

334. Maske bröckelte und fiel.

In Coppenbrügge gewesen - geborgen und heimisch gefühlt.
Beim Zumba gewesen - dumm gefühlt, aber es hat Spass gemacht.
Bei ihr Zuhause gewesen - aufgehoben gefühlt.
Fahrt zum Bahnhof - lächerlich,eklig und beschissen gefühlt. Maske bröckelte langsam.
Im Zug - Druck,Suizidgedanken,Selbsthass - ich möchte Tabletten nehmen!!!
Holger angerufen - 2 Minuten telefoniert, er ist müde und will schlafen gehen.

Nachher in meiner Wohnung - hoffentlich kommt mehr Blut als sonst.

4. August 2013

333. Ich darf nicht existieren!!

Tabletten intus, aber wie viel waren es jetzt genau ? 15 oder 20? Ich weiß es schon gar nicht mehr. Aber fakt ist, ich spüre rein gar nichts. Hass, Selbsthass!

Will schneiden oder wenigstens kotzen. Hauptsache ich schade mir irgendwie.

332. Denn er fühlt alles, was wir fühlen.

''Ich weiß von mir selbst, wie ich aussehe, mich verständige und handle.
Ich weiß von mir selbst auch, wie ich heiße und wie meine Vergangenheit abgelaufen ist. 
Ich mag keinen Sommer und keinen Frühling.
Ich liebe den Herbst und kann mich auch mit dem Winter anfreunden.
Im Kontakt mit Menschen bin ich zunächst eher schüchtern, aber nach einer Zeit kann ich aufblühen.
Ich weiß von mir selbst auch, dass ich schnell eifersüchtig werde, wenn Menschen die ich gerne habe neue Menschen kennen lernen.
Mir selbst fällt es nicht leicht zu sagen wie es mir geht oder wenn mir etwas nicht passt.
Und mir fällt es leicht, neue Dinge zu erlernen.''

Diesen Text habe ich gerade beim durchsuchen meines alten Schulordners gefunden. Am 2. Schultag mussten wir in Religion aufschreiben, wie wir uns selbst sehen und nun ja.. das ist dabei herausgekommen. Mir ist aufgefallen, dass ich nach diesem knappen Jahr, mich in vielen Teilen immer noch wiedererkenne. Nur der letzte Satz stimmt nicht mehr. Mir fällt es inzwischen schwer, neue Dinge zu erlernen. 

Da das Wochenende größtenteils nur aus schlafen bestand, wollte ich noch kurz etwas über Freitag schreiben.

Am Freitag bin ich Nachmittags zu Besuch bei Sarina gewesen. Sarina und ich kennen uns inzwischen seit gut 6 Jahren und sie ist seitdem (so nenne ich wirklich kaum jemanden) eine meiner besten Freundinnen. Jedenfalls bin ich bis Abends dort geblieben. Wir haben einen Film geguckt und viel geredet. Bis eine Nachbarin kam und sagte, dass die Frau (die unter Sarina und ihrem Mann wohnt) schon länger nicht mehr gesehen wurde. Sie riefen dann die Polizei und ich sah zum ersten Mal in meinem Leben, wie Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen kamen und die Tür der Frau aufbrachen. Die Frau war nicht da und so verschwanden alle Einsatzkräfte.

Ich hatte mir nie einen Kopf gemacht, was passieren würde, wenn ich tot in meiner Wohnung liegen würde. Jetzt habe ich es gesehen und mich hat es mitgenommen. 



1. August 2013

331. Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen.

Ich war immer davon überzeugt, dass ich nie wieder Kontakt zu ihnen haben werde. Doch meine Hoffnung wurde zerstört. Seit gestern hat die Hölle wieder ihre Türen geöffnet und somit bin ich wieder in meiner Familie willkommen.