23. August 2013

349. Angst, Druck, Selbsthass und Suizidgedanken.

Und wieder sind die negativen Gedanken da. Wie muss man sich fühlen, wenn man immer wieder mit den gleichen Dingen kämpfen muss? Angst, Druck, Selbsthass, Suizidgedanken... Die Liste meiner derzeitigen Gefühlslage könnte ich auf mehreren Seiten beschreiben.
Ich habe seit zwei Tagen wieder einmal eine unbeschreibliche Angst. Abends liege ich im Bett, meine Truxalration bereits im Körper und denke, ich würde sterben, wenn ich jetzt einschlafen würde.
Seitdem ich mein Hilfeplangespräch hatte, habe ich Druck. Immer wieder möchte ich mir die Arme aufschlitzen. Das einzige was mich davon abhält, sind die großen Narben die auf meinem Arm bleiben werden. 
Der Selbsthass wird auch immer schlimmer. Heute (gestern) habe ich bis 17 Uhr nichts gegessen. Und dann ging es los. Das einzige was ich machen möchte ist, die Tabletten zu nehmen, die vorgestern per Post gekommen sind.
                 und dann noch die....
                             Suizidgedanken...
wieso kann ich mir nicht vorstellen zu leben, zu atmen und das Leben irgendwie zu lieben?
Wieso glaube ich so fest daran, dass ich niemals 20 Jahre alt werde? Nein, eigentlich glaube ich
dass ich noch nicht einmal dass ich 19 Jahre alt werde. Wieso haben sich meine Eltern nicht gegen mich entschieden ?
Sie wussten oder erahnten, dass bei ihren Kindern eine Wahrscheinlichkeit 
für eine psychische Erkrankung besteht.Wieso muss ich leben? Wieso?

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