16. März 2014
414.
''Ich weiß nicht mehr, an wen ich mich wenden kann. Aber ich muss einfach jemandem schreiben, sonst komme ich weder heute noch morgen oder übermorgen unbeschadet davon. Seit dem letzten Wochenende geht meine Stimmung immer weiter in den Keller. Zuerst habe ich gedacht, dass es an dem Stress liegt den ich durch das Lernen für meine Prüfung hatte, aber das Gefühl ist geblieben. Die ganzen Gedanken sind weiterhin da und haben dafür gesorgt, dass ich mich privat sowie auch auf der Arbeit mehr anstrengen muss die ''Gesunde'' zu spielen. Inzwischen habe ich jedoch keine Kraft mehr. Ich schlafe kaum mehr als 4 Stunden pro Nacht und habe ständig das Gefühl das ich beim nächsten Schritt zusammenbrechen könnte. Und dann ist da auch noch der Druck mich zu verletzten und dann noch das Verlangen mich umzubringen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich dieses Leben schaffen soll. Ich möchte doch einfach nur weg sein, mehr nicht.''
Und dann habe ich vorhin noch diese liebe Nachricht bekommen:
14. März 2014
413. Goodbye.
412.
12. März 2014
411. Keine Ahnung wies mir geht. Aufjedenfall nicht gut.
5. März 2014
410.
Heute Morgen besuchte er mich und wir gingen eine Stunde lang nur umher und sprachen. Und sprachen.
Er möchte am Freitag mit mir etwas unternehmen. Aber ich weiß einfach nicht was. Am liebsten würde ich ihn einfach nur in meiner Nähe haben. Er muss nichts sagen, nichts tun. Nur da sein. Wenigstens einmal in meinem Leben.
4. März 2014
409.
3. März 2014
408. Mach du einmal ein Wechsel von guter Laune zu schlimmen Depressionen durch.
Es ist unglaublich, wie eine Nachricht die Stimmung so schnell verändern kann, dass man sich nicht mehr vorstellen kann noch weiter auf dieser Erde zu verweilen.
Und dann zack! Bei der nächsten Nachricht ist wieder alles gut. Damit sie auch so bleibt, muss ich die Geschichte am Montag schaffen. Wenn nicht, dann bin ich wieder in meinem tiefen Loch gefangen. Auf immer und ewig. Und ich weiß ganz genau, dass ich dort dann erst einmal bleiben werde.
28. Februar 2014
407.
"Überlegen wir mal. Nachdem ihr entschiedet habt, dass ich depressiv bin oder was auch immer, setzt ihr mich auf Medikamente, nicht wahr? Ich kenne hunderte von Menschen und denen geht es gut. Tatsache. Mit meinen neuen Medikamenten gehe ich dann wieder zur Arbeit. Ich mache allen klar, dass ich wieder die Sabine bin, die ihnen nie Ärger gemacht hat."
Ich finde keinen Ausweg mehr aus meiner jetzigen Situation. Die Hoffnung, die ich noch verspürt hatte, ist verschwunden. Ich weiß einfach nicht mehr. Nichts mehr ist positiv. Sehe nur noch den einen, endgültigen Ausweg.
26. Februar 2014
406. Sie erinnerte mich..
Nachdem mein Geburtstag damit endete, dass ich heulend im Bett lag und einfach nur verschwinden wollte, war ich gestern in meiner alten Schule. Meine alte Klassenlehrerin hatte mir geschrieben, da ich mich lange nicht mehr gemeldet hatte und so beschloss ich, sie einfach zu besuchen. Sie fragt mich, wie es in den letzten Wochen so war, stimmungstechnisch. Ich versuchte so ehrlich wie möglich zu sein, aber konnte es nicht unterlassen mal wieder alles mit einem Lachen zu überspielen.
Als wir so in der Fluren der Schule standen, mitten von Schülern umgeben, sah ich meine voherige Klassenlehrerin. Ich hatte sie das letzte Mal auf meiner Abschlussfeier gesehen und das war im Juni 2012. Danach ging sie in Mutterschutz und dann in Elternzeit. Als ich gerade von meiner anderen Klassenlehrerin verabschieden wollte, kam sie auf mich zu und ich umarmte sie erst einmal. Sie fragte mich, was ich jetzt mache. Sie war überrascht, dass ich ein FSJ mache, da ihr letzter Stand war, dass ich die Fachoberschule besuche.... und so erzählte ich ihr alles in kurzen Sätzen. Sie hat es natürlich nicht gefreut, aber hofft immer noch das es irgendwann alles gut wird.
Sie wiederzusehen erinnerte mich an all die Zeit die ich so sehr vermisste. Die Zeit mit ihr als Klassenlehrerin. Die Zeit als es mir so schlecht ging und sie immer wieder versuchte mir zu helfen. Die Zeit, die nach den Suizidversuchen war und vorallem die Zeit, in der es mir in der WG nicht so gut ging.
Sie ist so ein wundervoller Mensch. Wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr sie lieben. Das bin ich mir sicher.
24. Februar 2014
405.
Ich fühle mich unwohl und wohl zugleich. Ich frage mich, wie es soweit kommen konnte und merke dabei, dass ich alleine dafür verantwortlich bin und immer sein werde. Ich weiß, dass es lange, sehr lange dauern wird, bis ich wieder an dem Punkt angekommen bin, sodass ich sagen kann, dass alles beim Alten ist. Aber wird es das jemals werden? Wird alles irgendwann beim Alten sein?
Sie hat mir alles erzählt. Sie meinte es wahrscheinlich gut, aber sie hat wieder einmal etwas in mir ausgelöst. Sie hat dafür gesorgt, dass die Gedanken über den Tod und wie es ist, wenn ich endlich von dieser Welt bin, wieder an die Oberfläche kommen.
Sagt man nicht, dass die Menschen die am meisten lachen, die Traurigsten sind und innerlich am weinen sind? Genauso fühle ich mich. Ich zeige den Menschen in meiner Umwelt, dass alles in Ordnung ist, aber die Sachen, die innerlich bei mir abgehen sind ganz und gar nicht gut.
In der nächsten Woche habe ich Urlaub und damit extra Krisentermine beim Psychiatrischen Dienst bekommen. Ich möchte sie schwänzen und mich eine komplette woche nur verkriechen. Keinen sehen, keinen sprechen, keinem Rechenschaft ablegen.
In diesem Sinne, happy birthday to me.
13. Februar 2014
404. ''Fuck, ich weiß nicht mehr weiter, kann mich jemand erlösen?''
12. Februar 2014
403.
Seit dem 2.1 habe ich mich nicht mehr verletzt. Dies wäre doch mal ein Grund wieder anfangen, wie man sieht bin ich wirklich für alles zu dumm:
11. Februar 2014
2. Februar 2014
401.
Ich mache mir Gedanken über die Betreuung durch H. und U. In und nach dem Hilfeplangespräch war ich mir sicher, dass ich die beiden 'abgeben' werde. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich möchte die beiden nicht hergeben, aber ich kann auch nicht mit Ihnen leben. Oft genug habe ich gemerkt, dass es mir immer schlechter geht, weil die Betreuung, die da ist, mir nicht einmal annähernd ausreicht.
Letzte Woche wurde ich gefragt, was die ganze Betreuung mir bisher gebracht hat. Ich konnte nur eine Antwort geben und die war: seit 5 Jahren habe ich keinen erneuten Versuch unternommen.
In den letzten Monaten und Jahren hatte ich zwar immer wieder das Verlangen nicht mehr auf dieser Welt zu sein, aber dann habe ich jedes Mal gemerkt, dass ich es meinem Betreuer (den ich zu dieser Zeit gerade hatte) nicht antun kann.
Kurz nach meinem 15. Geburtstag, ich habe gerade mal 4 Tage in der Wohngruppe gewohnt, konnte ich sehen wie schwer es selbst für Betreuer ist, eines seiner Bezugskinder zu überleben. Damals starb einer meiner Mitbewohner an einem Autounfall. Komisch ist, dass ich mich an diesen Tag noch genau erinnern. Die Nachricht von N. Tod bekamen wir von meinem damaligem Bezugsbetreuer P.
Die Frage, die ich mir immer wieder stelle ist, schaffe ich es ohne eine Betreuung? Schaffe ich es, nachmeinem FSJ die Ausbildung im Heim anzufangen und die auch durchzustehen, oder werde ich schon einige Wochen später wieder in einer Klinik sein? Grund: Suizidversuch.
Ich merke allmählich, wie ich immer weiter versinke. Durch die immer wechselnden Dienste habe ich meinen Psychiater vor ein paar Wochen das letzte Mal gesehen. Ein neuen Termin bei ihm zu bekommen
ist die größte Kunst. So habe ich inzwischen auch meine Tabletten selbst höher dosiert. 150mg mehr Elotril ist auch kein Weltuntergang mehr. Und auch die Termin bei Frau Z. werden immer weniger. Letzte Woche sah ich sie nach vielen Wochen wieder. Diese Frau ist wirklich nett, hört mir auch zu und versteht mich halbwegs. Aber ich werde den Gedanken nicht los, dass ich ihr nicht mehr trauen kann. Es ist zu viel passiert in den letzten Jahren. Ich bin immer wieder von Betreuern, Ärzten und Therapeuten verarscht worden. In den vielen Stunden in denen ich mit all denen zusammen saß, hatte ich das Gefühl, dass alles gut sei. Wochen später erfuhr ich, dass es nicht so ist. Sie konnten mich alle nicht leiden und wollte mich auch nicht bei sich haben. Ich mag schon gar nicht mehr aufzählen bei wie vielen Therapeuten und Psychiatern ich rausgeworfen wurde, wie viele Betreuer ich vergrault habe. Mein jetziger Psychiater und vorallem aber meine letzten Betreuer sind ein gutes Beispiel dafür.
Was ist mit dem ganzen Geschreibe eigentlich sagen möchte: es sind so viele Menschen um mich, die mir helfen wollen. Sie strecken alle ihre Hände zu mir und ich will sie greifen. Aber ich kann nicht mehr. Die Zeit wo ich die ganzen Hände gebraucht hätte, ist vorbei. Wir haben 2014 und nicht mehr 2012.
15. Januar 2014
400.
Als sie mich gefragt hat, warum ich das Alles nicht mehr möchte, habe ich dich als einen Grund genannt. So wusste sie nun, dass die Bindung zu dir stärker und intensiver ist, als zu ihm. Aber einen Grund habe ich noch verschwiegen. Ich möchte das Alles nicht mehr, weil ich weiß, dass meine Gedanken bald gewonnen haben. Ich bringe es nicht übers Herz, mit dir oder ihm den Schritt über den Abgrund zu wagen. Die Bindung zu dir und zu ihm ist zu intensiv, dass ich euch damit hineinziehe. Mein Wunsch ist es nicht, euch weh zu tun. Auch möchte ich nicht, dass ihr euch die Schuld gebt. Aber das Alles verhindere ich nur, wenn ich euch 'Goodbye' sage und euch vor meinem Sturz in den Abgrund, verliere.
4. Januar 2014
399.
Es sind diese Momente, wo er dir sagt, dass er Zeit für dich hat, aber trotzdem nicht lange bleiben kann. Es ist dieser Moment, wo du dich entschließt, lieber alleine Zuhause zu bleiben und in deinen krassen Suizidphantasien zu versinken, statt das Treffen stattfinden zu lassen.
Ich kann nicht sagen, dass es mir gut geht. Es geht eher in die Richtung, wo ich mir keine Zukunft mehr vorstellen kann.
Ich bin inzwischen umgezogen, habe Hainholz verlassen und bin nach Wülfel gezogen. Habe gestern die Nachricht bekommen, dass ich einen Schulplatz für die Altenpflegeausbildung bekommen habe. Die Zukunft ist gesichert, aber um welchen Preis? Ich habe Angst, riesige Angst. Angst, die sich mit Verzweiflung mischt. Ich weiß nicht mehr, wie lange das noch gut gehen soll. Ich weiß nicht mal, ob ich nächsten Monat meinen 19. Geburtstag noch erleben werde. Ich kann einfach nicht mehr.
24. Dezember 2013
398.
Weihnachten - eine Zeit welche man mit den Liebsten verbingt, sich beschenken lässt und am Tannenbaum zusammen sitzt. Wenn die Beschreibung auf euren Heiligabend zutrifft, na ja.. dann herzlichen Glückwunsch!
Für mich gibts kein Weihnachten. Heute Morgen bin ich noch was für meine neue Wohnung kaufen gegangen (ja, ich ziehe um) und dann war ich auch schon auf der Arbeit. Während die Bewohner im Gottesdienst saßen, saß ich zwischen meinen Kollegen, die alle von ihrem Essen mit der Familie erzählten. Wenn ich gleich Zuhause bin, wartet keine Familie auf mich. Auf mich warten Tabletten, der Fernseher und Klingen.
In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!
14. Dezember 2013
397.
7. Dezember 2013
396.Kurt Cobain sagte, ich soll so kommen wie ich bin.
2. November 2013
30. Oktober 2013
394. Pause
29. Oktober 2013
393. Wenn die Freude in Verzweiflung umschlägt.
Ich kann nicht behaupten, dass es mir gut geht. Noch nicht einmal ansatzweise. Meine Stimmung ist gerade ganz im Minusbereich. Ich bin müde und überfordert mit mir und den Menschen die um mich herum sitzen. Möchte schreien, mich verletzen und ne Überdosis nehmen. Möchte einfach nicht mehr hier sein.
Das Konzert war unter den Umständen ganz okay. Ich möchte so gerne sagen, dass es das beste war. So lange habe ich mich darauf gefreut und dann wurde ich mit jedem Song der auf dem Konzert gespielt wurde, depressiver. Druck kam auf und ich wollte einfach nicht mehr. Die Menschenmassen haben mir so sehr zugesetzt.
28. Oktober 2013
25. Oktober 2013
391.
24. Oktober 2013
390.Can everyone hear me ?
Sie sagte, sie würde sauer auf mich sein, wenn ich die Hilfe im nächsten Hilfeplangespräch auslaufen lassen würde. Sie denkt nicht, dass ich alleine klar kommen werde und sprach sogar von einem gesetzlichen Betreuer. Als sie dies aussprach, gab ich ihr nur zur Antwort, dass ich noch nicht durch wäre um so einen Betreuer zu bekommen.
Immer wieder merke ich, dass mein Körper am Ende seiner Kräfte ist. Heute morgen bin ich schweißgebadet aufgewacht, konnte mich kaum auf den Beinen halten und hoffte nur noch, dass dieses schreckliche Gefühl schnell vorbeigeht. Ich krallte mich eine halbe Stunde lang an jedem einzelnen Möbelstück in meiner Wohnung fest und schaffte es irgendwie mich fertig zu machen und zur Arbeit zu fahren. In der Bahn merkte ich noch, dass alle mich anstarren. Als ich auf der Arbeit ankam, wurde ich nur noch gefragt, ob alles okay sei...Aber es war nichts okay. Es wird nie wieder okay sein. Nie, nie, nie wieder. Ich möchte nicht mehr in diesem Zustand leben. Ich möchte überhaupt nicht mehr diesen Schmerz und die Verzweiflung erleben. Lasst mich gehen.
23. Oktober 2013
389.
Ich stecke wieder mal fest. Fest in einer Welt, die mich dazu zwingt nicht mehr fröhlich zu sein.
Gestern ging es mir kurz gesagt: miserabel. Schon morgens wollte ich im Bett bleiben und weiterschlafen. Aber ich musste ja zu H. und danach zur Arbeit.
Auf der Arbeit sah man mir an, dass etwas nicht mit mir stimmt. Sie fragten alle, was los sei und warum ich sie nicht einmal angerufen habe.
Und wie immer antwortete ich, dass es mir heute nicht so gut gehen würde. Das Ende vom Lied war, dass ich früher gehen durfte.
Was meinen Urlaub angeht (ab Samstag) empfinde ich immer noch Angst und Freude zugleich...
21. Oktober 2013
20. Oktober 2013
387. Oktober 2012 und jetzt, 2013.
'' Gern würde ich zur Klinge greifen und tiefe Krater in meine Haut schneiden. Ich möchte Blut und die Haut sehen die sich weitet. Auseinander geht. Außerdem möchte ich die Narbe sehen, fühlen und anfassen. Ich werde glücklich sein, dass ich sie habe und sie anfangen zu hassen, wenn ich bemerke, dass sie langsam wieder verblasst und irgendwann einfach nicht mehr zu sehen ist. Aber ich weiß genau, dass dann der Kreislauf von vorne beginnt. Der Drang sich zu verletzen wird stärker..Der Kampf im Kopf wird schwächer und ich entscheide mich dazu aufzugeben... Das Blut wird fließen und Gefühle wie Erleichterung und Glück kommen hoch...Die Narbe entsteht..''
Der Text passt zu jedem Moment, wo ich den Drang verspüre mit der Klinge die Haut aufzuschneiden. Genauso wie heute... Er passt zum Hier und Jetzt. Hier und Jetzt wo ich den Drang nachgegeben habe und sah, wie neue Wunden auf einer reinen Haut entstehen..
386. Ich bin das Nichts.
17. Oktober 2013
385. Hoffe du bist angekommen..
16. Oktober 2013
14. Oktober 2013
383. Like diamonds in the sky.
Der meistgehörte Satz auf der Arbeit war heute, nachdem ich Dienstagnacht die Nachtwache verheult anrief: "Geht's dir wieder besser?" Und immer wieder sagte ich ihnen, dass es mir gut gehen würde und setzte somit brav meine Maske auf.
Aber gehts wirklich wieder? Die letzten Tage war ich teilweise wieder so fertig, dass ich die Zeit nicht ohne einen Lebensvertrag verbringen konnte. Heute ist der erste Tag nach knapp 2 Wochen, wo ich keinen Vertrag mehr habe. Und mir gehts zwar ein wenig besser, aber trotzdem kann ich noch nicht einmal versprechen, dass ich mich heute nicht erneut verletzen werde. Leider ist die Wunde von letzter Nacht nicht tief genug geworden, sodass ich wirklich zufrieden sein kann. Krank ich weiß....
Ich hab zwei gute Neuigkeiten, die ich euch nicht verheimlichen wollte:
1. U. Ist heute aus dem Urlaub gekommen und wir hatten gleich schon einen Termin zu zweit. Als ich ihm sagte, dass ich Angst vor meinem Urlaub hätte, sagte er mir nur noch, dass wir uns gerne mal einen Tag eine Auszeit nehmen können und irgendwo hinfahren können. Zwei Wochen habe ich Zeit zu überlegen.
2. Nachdem ich gedacht habe, dass ich (dank den Medis) nie wieder hungern könnte, habe ich es heute wieder geschafft. So langsam aber sicher bekomme ich anscheinend mein altes Essverhalten wieder. Das Verhalten, dass ich zuletzt im Mai hatte und kaum mehr als 200 Kalorien zu mir nahm... Ja ich weiß, dass es eigentlich kein Grund zur Freude ist. Aber jemand wie ich, der die Nahrung nicht mehr genießen kann und es nur noch als ein Mittel zur Bestrafung sieht. . Na ja.. bei dem ist es so ein Verhalten das Richtige!
Besser hungern als fressen..
13. Oktober 2013
382. Everybody lies.
Und nun sitze ich hier und denke daran wie es ist, wieder den Schmerz zu fühlen. Der Schmerz der ensteht, wenn man sich die Klinge in den Arm rammt und diese dann durch die Haut zieht. Aber ich darf es nicht. Ich darf mich nicht wieder verletzten, denn immerhin muss ich morgen wieder arbeiten und wie soll ich die neuen Wunden erklären ? Sagt es mir, wie soll ich die erklären ?
381. Ich möchte dich doch nur einmal wiedersehen, dich umarmen.
12. Oktober 2013
380. Sie ist es nicht und wird es nie werden.
378. Dieses eine Sprichwort.
8. Oktober 2013
377. Unglücklich, verzweifelt - einfach depressiver.
Und wieder sitze ich hier und möchte schreien, weinen und vorallem wieder richtig tief ins eigene Fleisch schneiden. Meine Lage spitzt sich immer mehr zu. Ich werde immer unglücklicher, verzweifelter - einfach depressiver. Möchte raus aus Hannover und nie mehr wiederkommen. Nie mehr zur Arbeit gehen, obwohl ich weiß, dass dann der Teufelskreis endgültig seinen Lauf nehmen würde.
Am liebsten wäre ich jetzt gerne in Wunstorf und würde mir das schöne Klinikgelände im Herbst ansehen... wie vor einem Jahr. Vor einem Jahr hatte ich noch eine Familie und selbst die Suizidgedanken waren nicht jeden Tag da...Und jetzt habe ich nichts mehr.
Machts gut, ich muss zur Arbeit!
7. Oktober 2013
5. Oktober 2013
375. Ich tanze im Regen, damit mich keiner weinen sieht.
3. Oktober 2013
374. Will auf und davon
20. September 2013
373. Zurück aus dem Untergrund.
Am Mittwoch war ja auch noch mein Jahrestag.. Vormittags hatte ich einen Notfalltermin im SPD, irrte nach dem Gespräch planlos durch die Innenstadt und fand mich dann irgendwann bei der Ergotherapie wieder.
Meine Stimmung war währenddessen recht gut. Ich habe mit meiner Ergotherapeutin verschiedene Spiele gespielt und immer wieder gewonnen :) Jedoch sank meine Stimmung auf dem Weg nach Hause immer weiter, sodass ich bereits die Vivinox-Schachtel in der Hand hatte und ernsthaft am Überlegen war, die ganzen Pillen zu nehmen. Ich entschied mich dann jedoch einen Abschiedsbrief zu schreiben. Ohne Brief kein Suizid, das ist klar. Irgendwer muss doch die Gründe wissen, warum ich mich für diesen Schritt entschlossen habe.
Morgen muss ich wieder arbeiten und ich weiß noch nicht einmal, wie ich das schaffen soll. Durch die kleine Überdosis von letzter Nacht, ist mir immer noch schlecht. Vielleicht ist es ja bis morgen Mittag auch wieder weg? Ich freue mich
Am Montag hat dann übrigens auch meine Tante Geburtstag (mir ist grad aufgefallen, dass ich am 23.09.2009 in die KJP zwangseingewiesen worden bin) und ich sehe meine Patentante und meinen Opa wieder. Mal schauen, wie beide auf mich reagieren werden... Ich glaube, sie haben immer noch so ein schlechtes Bild von mir.
16. September 2013
372. Für immer dein.
Immer wieder kommen die Gedanken daran hoch, wie schön es wäre, jetzt und hier tot umzufallen. Wieder und wieder bekomme ich Gefallen daran, was für ein schönes Gefühl es wäre. Und immer noch fühlt es sich so an, als würde es keine vier Jahre, sondern nur ein paar Wochen her sein.
Ich fühle mich allein gelassen, verzweifelt und ekelhaft.
Zwar habe ich bis nächste Woche Dienstag einen Lebensvertrag, aber wer hindert mich daran ? Wer, um Gottes Willen, hindert mich daran die gesammelten Tabletten alle auf einmal zu nehmen und endlich zu sterben.
Die Beerdigung vom Samstag hat mich, ja, geschockt. Aber vorallem hat sie in mir das Gefühl entfacht, dass ich soetwas auch haben möchte. Krank, ich weiß. Aber ich möcht einfach nicht mehr.
Achja... und nur weil ich immer noch nicht tot bin, heißt es nicht, dass ich an meinem Leben festhalte. Im Gegenteil ich warte nur auf den richtigen Moment.
15. September 2013
371. Wo das Licht nicht scheint.
14. September 2013
370. Beerdigung
Es war auf einmal so real. Die ganze Zeit fühlte es sich so an, als würde es nur ein schlechter Scherz sein.
Aber es ist wahr. Ich stand mit L. zusammen vor ihrem weißen Sarg und legte eine Kerze nieder. Sah beim zurückgehen die Schockierung in den Gesichtern. Die Fassungslosigkeit über die Art und Weise.
Bemerkte, dass selbst Betreuer und Therapeuten aus der Klinikzeit da waren. Ihre Lieblingsbetreuerin weinte.
Es wurde ein Teil aus ''Der kleine Prinz'', ihrem Lieblingsbuch vorgelesen. Es berührte die Menschen, sie weinten noch mehr. Es wurden Lieder gespielt...
Ich glaube ich werde nie wieder so unbefangen ''Lykke Li - I follow rivers'' und ''Rihanna - Diamonds'' hören können.
13. September 2013
369. Ruhe in Frieden
Es ist aber auch nicht nur ihr Tod, der mich so schockiert. Es ist, wie sie sich das Leben genommen hat. Diese brutale Art und Weise... Ich hoffe, dass sie nun ihren Frieden gefunden hat. Rest in Peace, liebe I.
368. Mein ganzes Ich.
Mein ganzes Ich stirbt immer mehr und mehr. Und ich werde mich hüten und etwas dagegen machen, denn vielleicht ist es diesmal so vorher bestimmt. Vielleicht soll ich dieses Mal an meinem Jahrestag sterben.
Zur Zeit schlafe ich sehr schlecht. Pro Nacht schlafe ich höchstens 5 stunden (heute waren es sogar nur 3 1/2 Stunden) und dazu träume ich jede Nacht fast das Gleiche. Ich werde jede Nacht (zwar immer auf unterschiedliche Weise) von irgendwem gejagt und ermordet.
Inzwischen bekomme ich immer mehr Angst...
Ich möchte einfach nur weg. Schlafen...
11. September 2013
367. Innerlich am zerbrechen.
9. September 2013
366. Wünsche und Träume.
er sagte mir, dass ich die Gespräche (die ich nur mit ihm machen möchte) auch mit U. machen soll. U. müsste es vorallem auch deswegen machen, weil H. nur noch bis November für mich zuständig ist.
Ich habe solch eine Panik davor. Wenn ich H. verliere, gebe ich U. gleich mit ab. Lieber H. als U.
Bei der Arbeit läuft es ganz ok. Ich bin froh, dass ich im Moment in einer anderen Schicht als meine Anleiterin arbeite und dementsprechend in Ruhe arbeiten kann. Ich werde morgen früh noch einmal mit einer Kollegin über das Ganze reden und danach werde ich auch noch das Gespräch mit der Pflegedienstleitung suchen.
Heute ist der 13. Tag ohne eine neue Wunde. Ich würde mich am liebsten verletzen, aber durch die Arbeit bin ich Nachmittags so fertig, dass ich noch nicht einmal zum DM komme und neue Klingen zu kaufen.
7. September 2013
364. Vor einem Jahr.
Der 7.9.2012 fiel auf ein Freitag. Ich ging in die Schule und kam um 15 Uhr zurück in die WG. Dort warteten schon meine beiden Betreuerinnen auf mich und fragten mich, ob ich Suizidgedanken hätte. Ich wusste nicht, warum sie mich fragten. Bis sie sagten, dass sie einen Anruf bekommen hätten und daraufhin in meinem Zimmer einen Abschiedsbrief gefunden hätten. Ich rannte nach oben, schmiss meine Sachen auf den Fussboden und griff zu einer Klinge und rannte hinaus in den Garten. Ich versteckte mich hinter dem Schuppen, in der Hoffnung sie würden mich nicht finden. Nach kurzer Zeit kamen sie jedoch schon und sagten zu mir, dass ich jerzt zwei Möglichkeiten hätte: entweder ich fahre freiwillig mit in die KJP oder sie rufen die Polizei zur Hilfe.
Eine Stunde später befand ich mich in der KJP und versuchte mit aller Kraft nicht eingewiesen zu werden. Ich hatte gute Chancen, bis auf einmal die Ärztin in den Raum kam, mit der inzwischen schon mehrmals zu tun hatte. Sie war schwerer zu überzeugen, aber ich schaffte es und konnte (mit festen Bedingungen) nach Hause.
Heute (ein Jahr später) sind die gleichen Gedanken wieder da.
Ich kann nicht mehr.
6. September 2013
363. Mit Sicherheit.
5. September 2013
362. Wo die Zeit scheinbar niemals vergeht.
4. September 2013
361. Lage.
2. September 2013
360. Kurzes vom Tag.
31. August 2013
359. That's life bitches!!
Bei mir läuft im Moment 'Fabian Buch - Turn off the lights' rauf und runter. Für mich ist dieses Lied einfach der Inbegriff an einen wunderschönen Herbst. Es war der erste Herbst, den ich in der Wohngruppe verbrachte und ich immer wenn ich zum Praktikum fuhr, machte ich dieses Lied an.
Und nun wird es draußen wieder Herbst und ich freue mich einerseits, aber andererseits habe ich auch schreckliche Angst.
So schön der Herbst auch ist, diese Zeit bedeutet für mich, dass ich mit täglichen Flashbacks kämpfen muss.
Es gibt eine Nachricht, über die ich ganz froh bin:
seit Dienstag war nicht klar, ob die Freundin meines Bruders schwanger ist, oder nicht. Jetzt ist klar, dass ich keine Tante werde und bin so etwas von froh. Ich bin deswegen so froh, weil nicht noch ein Kind in diese beschissene Familie hineingeboren werden soll. Es würde nur schlechte Gene haben und ich bin mir sicher, dass es sich später dafür so hassen würde.
Beim Einkaufen sah mein Arm auf einmal schrecklich aus. Und man muss auch bedenken, dass es nur die Spuren der letzten Tage sind, die ihn so schlimm aussehen lassen:
Entschuldigt bitte, das komplette Durcheinander.
30. August 2013
358. I need your love.
Noch nie war ich mir in einer Sache so sicher wie jetzt. Ich hab mich entschieden.
29. August 2013
357. Nothing.
28. August 2013
356. Zwischen Leben und Tod
Sie sind alle darauf bedacht, dass es mir gut geht. Sie alle möchten, dass ich weiterlebe. Aber wofür ? Ich befinde mich seit Monaten zwischen Leben und Tod, aber besonders gestern habe ich bemerkt, dass ich mich eher auf der Seites des Todes befinde.
27. August 2013
26. August 2013
354.
"Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen, will auf und davon und nie wiederkomm'. Kein Lebewohl, will euch nicht kennen."
25. August 2013
353. Ich tanze und tanze und merke erst zu spät, ....
Meine Tante macht sich große Sorgen um mich. Als ich ihr die Mail geschickt habe, wollte sich mich sofort zu sich holen, damit ich mich bei ihr ausruhen kann. Es ist so lieb gemeint, aber Ich labiles Miststück, kann doch nicht bei jemandem sein, der sogar die gleiche Krankheit in sich trägt, wie man selbst.
Papa, bitte hol' mich zu dir. Ich habe es nicht anders verdient!!
24. August 2013
352. Weg aus dem Chaos.
23. August 2013
351. Nur diese eine Bitte.
349. Angst, Druck, Selbsthass und Suizidgedanken.
21. August 2013
348. Machtlos
20. August 2013
347. Ich will dich nicht im Sarg sehen.
18. August 2013
346. Flashbacks, Verzweiflung, bald ist Jahrestag!
Seitdem ich mein Hilfeplangespräch hatte, zweifel ich an jedem kleinen bisschen und nutze jede kleine Möglichkeit um mir zu schaden..
Mir wurde gesagt, wie der Plan für die nächsten Monate sein wird und denke einfach nur daran, dass ich das Alles nicht mehr möchte. Ich möchte nicht mehr denken, leben, atmen...
Ich möchte nicht mehr diese Traurigkeit verspüren und dabei an alles denken, was mir jemals in meinem Leben Hoffnung gab. Und dann zu erkennen, dass alles was ich liebte weg ist und niemals wieder kommen wird.
In genau einem Monat jährt sich mein 1. Suizidversuch bereits zum vierten Mal und ich weiß jetzt schon, dass ich an diesem Tag die fröhliche Sabine spielen muss. Ich werde es hassen und verfluchen, dass ich mich für das FSJ und die damit verbundenen Seminare entschieden habe.
Lieber Gott, warum hast du mich nicht bei meinen Suizidversuchen sterben lassen können ???
17. August 2013
345. Kranke Gedanken.
So viel Hass in mir. Möchte schneiden, möchte das Blut wieder rausspritzen sehen. Brauche Hilfe.
15. August 2013
344. Fuck!!!
Selbstmitleid Ende.
14. August 2013
343. Unverändert.
Heute ist meine Stimmung immer noch nicht gut. Ich fühle mich ekelhaft und möchte mir ins Fleisch schneiden. So viel Hass steckt in mir.
13. August 2013
340.
12. August 2013
339. Angst
Ich muss hier weg, raus aus Hannover.
Ich hasse mich.
337. Everything is okay.
Fühle mich ausgelaugt, habe Angst und will die Zeit zurückdrehen. Vor einem Jahr war noch alles ok.
Hasse mich für die Sachen.
10. August 2013
336. Ergänzendes zu dieser Woche.
Montag 5.August.2013 - Termin beim Psychiater.
Nachdem ich die Nacht über kaum geschlafen hatte, schleppte ich mich mit letzter Kraft zum Termin beim Psychiater. Haben über die letzten Wochen gesprochen, Krise erwähnt und ihn um eine neue Medikation gebeten & bekommen. Nehme also bereits seit Montag wieder Citalopram und mir gehts soweit recht gut. Schwer auszuhalten.
Dienstag 6.August.2013 (Vormittag) - Termin beim Psychiatrischen Dienst.
Vormittags durfte ich also meinen 14-tägigen Termin im SPD wahrnehmen. Als ich durch die Tür kam, stand sie schon da und einen Augenblick später kam schon ihr Hund ''Homer'' aus einem anderen Gang dazu.
Wir sprachen über das FSJ, die Beziehung zu Holger und meine Ziele, die ich für das HPG (welches nächste Woche stattfindet) brauche. Zum FSJ: Sie erklärte mir, meine Situation aus ihrer Sicht und findet soweit alles ok. Das FSJ würde aber nicht rein passen, denn Fakt ist, ich bin nicht stabil und jeder der mich kennt, weiß dass ich mich leicht überanspruche. Zu Holger: Ich erzählte ihr, dass Holger Urlaub gehabt und nun seit gestern (in dem Fall Montag) wieder da sei und ich mich darüber freue, da ich ihn schon arg vermisst hab. Sie fing dann davon an, dass ich in den Beziehungen zu Ulf und Holger sehr ambivalent sei. Was ja auch stimmt. Aber ich hab die Situation dann wie folgt erklärt: Ich mag Holger als Person, aber nicht seinen Job. Kaum hatte ich es ausgesprochen, fing sie an kurz zu lachen.
Dienstag 6.8.2013 (Nachmittag) - Besuch in der Heimat.
Wie schon im Post von Dienstag beschrieben, war ich in Coppenbrügge. Eigentlich war mein Ziel, zu meinem Vater zu fahren, jedoch hatte ich vorher im Zug schon meiner Tante geschrieben und sie gefragt, ob sie Zeit hätte. Ich dachte ich würde es noch schaffen, aber leider fuhr kein Bus mehr. So entschied ich mich, vom Bahnhof aus durch den Ort zu gehen. So ging ich an meiner alten Grundschule vorbei und bemerkte, dass der Gang (welcher von der Bushaltestelle zur Schule führte) von den Bäumen befreit wurde. Mich machte dies schon irgendwie traurig, denn dieser Gang zauberte mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
So langsam ging ich dann in Richtung Burg, wo ich mich mit meiner Tante treffen sollte. Da sie aber noch nicht da war, ging ich in das Museum (welches sich in der Burg befindet).
Dort sah ein Buch mit dem Titel ''Die Geschichte der Emigranten der Salzburger.''
Beim durchblättern des Buches fiel mir ein Foto auf, denn auf dem Foto sah man mein altes Zuhause. Als ich näher hinschaute sah ich, dass man auf einigen Seiten lesen konnte, wie meine Vorfahren aus Bayern nach Coppenbrügge kamen und sich dort nieder ließen. Ich las, wie und wen meine Vorfahren heirateten und welche Kinder starben. Ganz am Schluss stand:
''Nach 250 (!!!) Jahren Familienbesitz verkaufte Frau Z. das Haus an R.v.R.''
Das Haus könnte immer noch uns gehören (und irgendwann auch mir) wenn meine Mutter es nicht verkauft hätte. 250 Jahre Familienbesitz einfach weggeschmissen.
Mittwoch 7.8.2013 - Treffen mit Holger.
Ich sah endlich Holger wieder. Nach ein paar Dingen die wir zusammen erledigen mussten, brachte er mich noch zur Ergotherapie. Er ist zwar nur mein Betreuer, aber ich hatte das Gefühlt, dass nicht er sondern mein Vater neben mir stehen würde. Holger ähnelt meinem Vater so sehr.
Jedenfalls..Auf dem Weg dorthin erzählt er mir noch, was er seiner Tochter zu ihrem Geburtstag schenken würde. War irgendwie süß, welche Gedanken er sich drum macht.
Donnerstag 8.8.2013 - 4. Tattoo, Maschseefest und Wohngruppe.
Wie ihr schon gesehen habt, habe ich mir gestern mein 4. Tattoo stechen lassen. Ich bin stolz, dass ich endlich (aber früher als geplant) die Eigentümerin dieses wunderschönen Tattoo's bin. Jedenfalls hat die ganze Prozedur knapp 70 Minuten gedauert (die Pause ist schon abgezogen) und immer wieder musste Martin (der Tätowierer) aufhören, da die Farbe meine Narben einfach nicht überdecken wollte. Irgendwann nahmen sie die Farbe doch noch an und ich musste mir noch anhören, dass ich damit bloß aufhören soll.
Nachdem ich kurz in meiner Wohnung war, schrieb mir Alina und wir trafen uns in der Stadt. Ich zeigte ihr mein Tattoo und beschlossen dann noch gemeinsam aufs Maschseefest zu gehen. Dort angekommen merkten wir schnell, dass es doch nichts für uns ist und so tranken wir noch ein Longdrink und gingen dann wieder. Während der ganzen Zeit, ist mir immer wieder bewusst geworden, dass wir uns wirklich kaum etwas zu sagen haben. Schade eigentlich, denn ich mag dieses Mädchen als Freundin und Person.
Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen Umweg über die Wohngruppe. Dort angekommen, wurde ich erst einmal angemeckert, dass ich 1 1/2 Stunden zu spät sei -.-. Ich blieb zwar nur eine halbe Stunde, aber ich merkte, wie ich immer nervöser und ängstlicher wurde. (Warum macht mich diese Wohngruppe immer noch so fertig ?)
Freitag 9.8.2013 - FA.
Den ganzen Tag über nur gefressen. Ich hasse mich so sehr!! Morgen früh gehe ich erst einmal ins Fintnessstudio und danach noch in die Apotheke. Ich brauche neue, stärkere und vorallem viele Tabletten. Ohne gehts einfach nicht und ganz ehrlich ? Ich SCHEIßE auf das Ziel in meinem HPG, dass ich einen Plan entwickeln soll, dass ich keine Tabletten mehr nehme.
Mein Körper muss für das, was er tut bestraft werden!!!
Sorry, für den langen Text. Ich sollte mir vielleicht angewöhnen jeden Tag wenigstens einbisschen zu schreiben.
Gute Nacht und haut rein :)
8. August 2013
6. August 2013
334. Maske bröckelte und fiel.
In Coppenbrügge gewesen - geborgen und heimisch gefühlt.
Beim Zumba gewesen - dumm gefühlt, aber es hat Spass gemacht.
Bei ihr Zuhause gewesen - aufgehoben gefühlt.
Fahrt zum Bahnhof - lächerlich,eklig und beschissen gefühlt. Maske bröckelte langsam.
Im Zug - Druck,Suizidgedanken,Selbsthass - ich möchte Tabletten nehmen!!!
Holger angerufen - 2 Minuten telefoniert, er ist müde und will schlafen gehen.
Nachher in meiner Wohnung - hoffentlich kommt mehr Blut als sonst.
4. August 2013
333. Ich darf nicht existieren!!
Tabletten intus, aber wie viel waren es jetzt genau ? 15 oder 20? Ich weiß es schon gar nicht mehr. Aber fakt ist, ich spüre rein gar nichts. Hass, Selbsthass!
Will schneiden oder wenigstens kotzen. Hauptsache ich schade mir irgendwie.
332. Denn er fühlt alles, was wir fühlen.
1. August 2013
331. Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen.
31. Juli 2013
330. Ruhe.
Verzweifelt und erschöpft.
Möcht meine Ruhe haben und bekomme sie nicht.
Wieso kann ich nicht einfach einsam und alleine sterben?!
- Essen: ca. 1100kcal gegessen (zu viel!!!)
- Tagesziele nicht erreicht
- SvV: Tag 2
-Stimmung: mittelmäßig bis schlecht.
29. Juli 2013
329. Man siehts sogar schon.
''Entschuldige bitte, aber ich muss das jetzt wirklich einmal sagen. Du siehst total niedergeschlagen aus. Hast du mal daran gedacht, dich wieder stationär aufnehmen zu lassen?''
Ich dachte echt, ich höre nicht richtig. (Man sieht mir die Depression also schon an!) Aber sie hat schon Recht mit dieser Äußerung. Ich muss in die Klinik, aber das einzige was mich daran hält... na ja.. ist der Gedanke, dass ich diesen Aufenthalt nicht in der KJP, sondern in der normalen Psychiatrie verbringen müsste. Mir wäre es sogar schon Recht, wenn ich nur noch dieses eine Mal auf die Bult kommen könnte. Der letzte Aufenthalt von vor vier Jahren ist zwar sehr negativ in meinem Gedächtnis hängen geblieben, aber ich wäre auf einer Station wo ich die Menschen kenne.
Ich habe solch eine Angst vor den nächsten vier Wochen.
Die ganze Zeit bin ich nun schon am überlegen, ob ich nicht Christian oder Nico anrufen soll. Die beiden sind Kollegen von Ulf und haben sich bereit erklärt, mich zu betreuen wenn irgendetwas in dieser Woche ist. Aber ich bin irgendwie zu stolz, um dieses Angebot anzunehmen. Kann ich denn nicht wenigstens eine Woche ohne Betreuer auskommen ???
Ich möcht' nicht mehr!
328. Rückfall der 3728282855839 !!
Geschnitten - mit der Hoffnung, dass der Druck nachlässt und gute Gefühle kommen. Aber bis jetzt ist rein gar nichts passiert, obwohl das Blut immer noch fließt.
Mit der Hoffnung, dass diese Gedanken aufhören habe ich jetzt Truxal genommen. Ich hoffe, ich wache nie wieder auf.
28. Juli 2013
327. Krankes Hirn, ein Traum und eine Welt voller Qualen,
Vor ein paar Minuten ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich inzwischen eigentlich isoliere.
Aus meiner Wohnung gehe ich nur dann, wenn ich ein Termin habe oder wenn ich mich mal mit einem anderen Menschen treffe. Dieser muss mir jedoch schon sehr viel bedeuten. Selbst bei Facebook habe ich mich erst einmal deaktiviert. Für mich ist die Welt dort draußen einfach nur noch eine Qual. Und das einzige was ich möchte ist Ruhe.
26. Juli 2013
326. Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.
Vor ein paar Tagen war ich auf einer Geburtstagsfeier und mir ging es den ganzen Abend relativ gut. Spätabends wollten wir dann noch feiern gehen, aber sind dann doch wieder gefahren und dann passierte es. Meine Stimmung war wie so oft im anderen Moment schlecht. Alina hatte das gesehen und fragte mich die ganze Zeit, was denn los sei. Aber ich konnte ihr einfach nicht sagen, dass es mir wieder so schlecht geht.
25. Juli 2013
325. Wie so oft in den letzten Tagen.
Und schon wieder liege ich am Boden und bin wieder derart verzweifelt, dass ich aufgeben möchte.
Ich will nicht leben und nicht tot sein. Ich möchte nur sterben.
Das Gefühl, was ich so sehr vermisse.









