20. Oktober 2013
387. Oktober 2012 und jetzt, 2013.
'' Gern würde ich zur Klinge greifen und tiefe Krater in meine Haut schneiden. Ich möchte Blut und die Haut sehen die sich weitet. Auseinander geht. Außerdem möchte ich die Narbe sehen, fühlen und anfassen. Ich werde glücklich sein, dass ich sie habe und sie anfangen zu hassen, wenn ich bemerke, dass sie langsam wieder verblasst und irgendwann einfach nicht mehr zu sehen ist. Aber ich weiß genau, dass dann der Kreislauf von vorne beginnt. Der Drang sich zu verletzen wird stärker..Der Kampf im Kopf wird schwächer und ich entscheide mich dazu aufzugeben... Das Blut wird fließen und Gefühle wie Erleichterung und Glück kommen hoch...Die Narbe entsteht..''
Der Text passt zu jedem Moment, wo ich den Drang verspüre mit der Klinge die Haut aufzuschneiden. Genauso wie heute... Er passt zum Hier und Jetzt. Hier und Jetzt wo ich den Drang nachgegeben habe und sah, wie neue Wunden auf einer reinen Haut entstehen..
386. Ich bin das Nichts.
17. Oktober 2013
385. Hoffe du bist angekommen..
16. Oktober 2013
14. Oktober 2013
383. Like diamonds in the sky.
Der meistgehörte Satz auf der Arbeit war heute, nachdem ich Dienstagnacht die Nachtwache verheult anrief: "Geht's dir wieder besser?" Und immer wieder sagte ich ihnen, dass es mir gut gehen würde und setzte somit brav meine Maske auf.
Aber gehts wirklich wieder? Die letzten Tage war ich teilweise wieder so fertig, dass ich die Zeit nicht ohne einen Lebensvertrag verbringen konnte. Heute ist der erste Tag nach knapp 2 Wochen, wo ich keinen Vertrag mehr habe. Und mir gehts zwar ein wenig besser, aber trotzdem kann ich noch nicht einmal versprechen, dass ich mich heute nicht erneut verletzen werde. Leider ist die Wunde von letzter Nacht nicht tief genug geworden, sodass ich wirklich zufrieden sein kann. Krank ich weiß....
Ich hab zwei gute Neuigkeiten, die ich euch nicht verheimlichen wollte:
1. U. Ist heute aus dem Urlaub gekommen und wir hatten gleich schon einen Termin zu zweit. Als ich ihm sagte, dass ich Angst vor meinem Urlaub hätte, sagte er mir nur noch, dass wir uns gerne mal einen Tag eine Auszeit nehmen können und irgendwo hinfahren können. Zwei Wochen habe ich Zeit zu überlegen.
2. Nachdem ich gedacht habe, dass ich (dank den Medis) nie wieder hungern könnte, habe ich es heute wieder geschafft. So langsam aber sicher bekomme ich anscheinend mein altes Essverhalten wieder. Das Verhalten, dass ich zuletzt im Mai hatte und kaum mehr als 200 Kalorien zu mir nahm... Ja ich weiß, dass es eigentlich kein Grund zur Freude ist. Aber jemand wie ich, der die Nahrung nicht mehr genießen kann und es nur noch als ein Mittel zur Bestrafung sieht. . Na ja.. bei dem ist es so ein Verhalten das Richtige!
Besser hungern als fressen..
13. Oktober 2013
382. Everybody lies.
Und nun sitze ich hier und denke daran wie es ist, wieder den Schmerz zu fühlen. Der Schmerz der ensteht, wenn man sich die Klinge in den Arm rammt und diese dann durch die Haut zieht. Aber ich darf es nicht. Ich darf mich nicht wieder verletzten, denn immerhin muss ich morgen wieder arbeiten und wie soll ich die neuen Wunden erklären ? Sagt es mir, wie soll ich die erklären ?
381. Ich möchte dich doch nur einmal wiedersehen, dich umarmen.
12. Oktober 2013
380. Sie ist es nicht und wird es nie werden.
378. Dieses eine Sprichwort.
8. Oktober 2013
377. Unglücklich, verzweifelt - einfach depressiver.
Und wieder sitze ich hier und möchte schreien, weinen und vorallem wieder richtig tief ins eigene Fleisch schneiden. Meine Lage spitzt sich immer mehr zu. Ich werde immer unglücklicher, verzweifelter - einfach depressiver. Möchte raus aus Hannover und nie mehr wiederkommen. Nie mehr zur Arbeit gehen, obwohl ich weiß, dass dann der Teufelskreis endgültig seinen Lauf nehmen würde.
Am liebsten wäre ich jetzt gerne in Wunstorf und würde mir das schöne Klinikgelände im Herbst ansehen... wie vor einem Jahr. Vor einem Jahr hatte ich noch eine Familie und selbst die Suizidgedanken waren nicht jeden Tag da...Und jetzt habe ich nichts mehr.
Machts gut, ich muss zur Arbeit!
7. Oktober 2013
5. Oktober 2013
375. Ich tanze im Regen, damit mich keiner weinen sieht.
3. Oktober 2013
374. Will auf und davon
20. September 2013
373. Zurück aus dem Untergrund.
Am Mittwoch war ja auch noch mein Jahrestag.. Vormittags hatte ich einen Notfalltermin im SPD, irrte nach dem Gespräch planlos durch die Innenstadt und fand mich dann irgendwann bei der Ergotherapie wieder.
Meine Stimmung war währenddessen recht gut. Ich habe mit meiner Ergotherapeutin verschiedene Spiele gespielt und immer wieder gewonnen :) Jedoch sank meine Stimmung auf dem Weg nach Hause immer weiter, sodass ich bereits die Vivinox-Schachtel in der Hand hatte und ernsthaft am Überlegen war, die ganzen Pillen zu nehmen. Ich entschied mich dann jedoch einen Abschiedsbrief zu schreiben. Ohne Brief kein Suizid, das ist klar. Irgendwer muss doch die Gründe wissen, warum ich mich für diesen Schritt entschlossen habe.
Morgen muss ich wieder arbeiten und ich weiß noch nicht einmal, wie ich das schaffen soll. Durch die kleine Überdosis von letzter Nacht, ist mir immer noch schlecht. Vielleicht ist es ja bis morgen Mittag auch wieder weg? Ich freue mich
Am Montag hat dann übrigens auch meine Tante Geburtstag (mir ist grad aufgefallen, dass ich am 23.09.2009 in die KJP zwangseingewiesen worden bin) und ich sehe meine Patentante und meinen Opa wieder. Mal schauen, wie beide auf mich reagieren werden... Ich glaube, sie haben immer noch so ein schlechtes Bild von mir.
16. September 2013
372. Für immer dein.
Immer wieder kommen die Gedanken daran hoch, wie schön es wäre, jetzt und hier tot umzufallen. Wieder und wieder bekomme ich Gefallen daran, was für ein schönes Gefühl es wäre. Und immer noch fühlt es sich so an, als würde es keine vier Jahre, sondern nur ein paar Wochen her sein.
Ich fühle mich allein gelassen, verzweifelt und ekelhaft.
Zwar habe ich bis nächste Woche Dienstag einen Lebensvertrag, aber wer hindert mich daran ? Wer, um Gottes Willen, hindert mich daran die gesammelten Tabletten alle auf einmal zu nehmen und endlich zu sterben.
Die Beerdigung vom Samstag hat mich, ja, geschockt. Aber vorallem hat sie in mir das Gefühl entfacht, dass ich soetwas auch haben möchte. Krank, ich weiß. Aber ich möcht einfach nicht mehr.
Achja... und nur weil ich immer noch nicht tot bin, heißt es nicht, dass ich an meinem Leben festhalte. Im Gegenteil ich warte nur auf den richtigen Moment.
15. September 2013
371. Wo das Licht nicht scheint.
14. September 2013
370. Beerdigung
Es war auf einmal so real. Die ganze Zeit fühlte es sich so an, als würde es nur ein schlechter Scherz sein.
Aber es ist wahr. Ich stand mit L. zusammen vor ihrem weißen Sarg und legte eine Kerze nieder. Sah beim zurückgehen die Schockierung in den Gesichtern. Die Fassungslosigkeit über die Art und Weise.
Bemerkte, dass selbst Betreuer und Therapeuten aus der Klinikzeit da waren. Ihre Lieblingsbetreuerin weinte.
Es wurde ein Teil aus ''Der kleine Prinz'', ihrem Lieblingsbuch vorgelesen. Es berührte die Menschen, sie weinten noch mehr. Es wurden Lieder gespielt...
Ich glaube ich werde nie wieder so unbefangen ''Lykke Li - I follow rivers'' und ''Rihanna - Diamonds'' hören können.
13. September 2013
369. Ruhe in Frieden
Es ist aber auch nicht nur ihr Tod, der mich so schockiert. Es ist, wie sie sich das Leben genommen hat. Diese brutale Art und Weise... Ich hoffe, dass sie nun ihren Frieden gefunden hat. Rest in Peace, liebe I.
368. Mein ganzes Ich.
Mein ganzes Ich stirbt immer mehr und mehr. Und ich werde mich hüten und etwas dagegen machen, denn vielleicht ist es diesmal so vorher bestimmt. Vielleicht soll ich dieses Mal an meinem Jahrestag sterben.
Zur Zeit schlafe ich sehr schlecht. Pro Nacht schlafe ich höchstens 5 stunden (heute waren es sogar nur 3 1/2 Stunden) und dazu träume ich jede Nacht fast das Gleiche. Ich werde jede Nacht (zwar immer auf unterschiedliche Weise) von irgendwem gejagt und ermordet.
Inzwischen bekomme ich immer mehr Angst...
Ich möchte einfach nur weg. Schlafen...
11. September 2013
367. Innerlich am zerbrechen.
9. September 2013
366. Wünsche und Träume.
er sagte mir, dass ich die Gespräche (die ich nur mit ihm machen möchte) auch mit U. machen soll. U. müsste es vorallem auch deswegen machen, weil H. nur noch bis November für mich zuständig ist.
Ich habe solch eine Panik davor. Wenn ich H. verliere, gebe ich U. gleich mit ab. Lieber H. als U.
Bei der Arbeit läuft es ganz ok. Ich bin froh, dass ich im Moment in einer anderen Schicht als meine Anleiterin arbeite und dementsprechend in Ruhe arbeiten kann. Ich werde morgen früh noch einmal mit einer Kollegin über das Ganze reden und danach werde ich auch noch das Gespräch mit der Pflegedienstleitung suchen.
Heute ist der 13. Tag ohne eine neue Wunde. Ich würde mich am liebsten verletzen, aber durch die Arbeit bin ich Nachmittags so fertig, dass ich noch nicht einmal zum DM komme und neue Klingen zu kaufen.
7. September 2013
364. Vor einem Jahr.
Der 7.9.2012 fiel auf ein Freitag. Ich ging in die Schule und kam um 15 Uhr zurück in die WG. Dort warteten schon meine beiden Betreuerinnen auf mich und fragten mich, ob ich Suizidgedanken hätte. Ich wusste nicht, warum sie mich fragten. Bis sie sagten, dass sie einen Anruf bekommen hätten und daraufhin in meinem Zimmer einen Abschiedsbrief gefunden hätten. Ich rannte nach oben, schmiss meine Sachen auf den Fussboden und griff zu einer Klinge und rannte hinaus in den Garten. Ich versteckte mich hinter dem Schuppen, in der Hoffnung sie würden mich nicht finden. Nach kurzer Zeit kamen sie jedoch schon und sagten zu mir, dass ich jerzt zwei Möglichkeiten hätte: entweder ich fahre freiwillig mit in die KJP oder sie rufen die Polizei zur Hilfe.
Eine Stunde später befand ich mich in der KJP und versuchte mit aller Kraft nicht eingewiesen zu werden. Ich hatte gute Chancen, bis auf einmal die Ärztin in den Raum kam, mit der inzwischen schon mehrmals zu tun hatte. Sie war schwerer zu überzeugen, aber ich schaffte es und konnte (mit festen Bedingungen) nach Hause.
Heute (ein Jahr später) sind die gleichen Gedanken wieder da.
Ich kann nicht mehr.
6. September 2013
363. Mit Sicherheit.
5. September 2013
362. Wo die Zeit scheinbar niemals vergeht.
4. September 2013
361. Lage.
2. September 2013
360. Kurzes vom Tag.
31. August 2013
359. That's life bitches!!
Bei mir läuft im Moment 'Fabian Buch - Turn off the lights' rauf und runter. Für mich ist dieses Lied einfach der Inbegriff an einen wunderschönen Herbst. Es war der erste Herbst, den ich in der Wohngruppe verbrachte und ich immer wenn ich zum Praktikum fuhr, machte ich dieses Lied an.
Und nun wird es draußen wieder Herbst und ich freue mich einerseits, aber andererseits habe ich auch schreckliche Angst.
So schön der Herbst auch ist, diese Zeit bedeutet für mich, dass ich mit täglichen Flashbacks kämpfen muss.
Es gibt eine Nachricht, über die ich ganz froh bin:
seit Dienstag war nicht klar, ob die Freundin meines Bruders schwanger ist, oder nicht. Jetzt ist klar, dass ich keine Tante werde und bin so etwas von froh. Ich bin deswegen so froh, weil nicht noch ein Kind in diese beschissene Familie hineingeboren werden soll. Es würde nur schlechte Gene haben und ich bin mir sicher, dass es sich später dafür so hassen würde.
Beim Einkaufen sah mein Arm auf einmal schrecklich aus. Und man muss auch bedenken, dass es nur die Spuren der letzten Tage sind, die ihn so schlimm aussehen lassen:
Entschuldigt bitte, das komplette Durcheinander.
30. August 2013
358. I need your love.
Noch nie war ich mir in einer Sache so sicher wie jetzt. Ich hab mich entschieden.
29. August 2013
357. Nothing.
28. August 2013
356. Zwischen Leben und Tod
Sie sind alle darauf bedacht, dass es mir gut geht. Sie alle möchten, dass ich weiterlebe. Aber wofür ? Ich befinde mich seit Monaten zwischen Leben und Tod, aber besonders gestern habe ich bemerkt, dass ich mich eher auf der Seites des Todes befinde.
27. August 2013
26. August 2013
354.
"Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen, will auf und davon und nie wiederkomm'. Kein Lebewohl, will euch nicht kennen."
25. August 2013
353. Ich tanze und tanze und merke erst zu spät, ....
Meine Tante macht sich große Sorgen um mich. Als ich ihr die Mail geschickt habe, wollte sich mich sofort zu sich holen, damit ich mich bei ihr ausruhen kann. Es ist so lieb gemeint, aber Ich labiles Miststück, kann doch nicht bei jemandem sein, der sogar die gleiche Krankheit in sich trägt, wie man selbst.
Papa, bitte hol' mich zu dir. Ich habe es nicht anders verdient!!
24. August 2013
352. Weg aus dem Chaos.
23. August 2013
351. Nur diese eine Bitte.
349. Angst, Druck, Selbsthass und Suizidgedanken.
21. August 2013
348. Machtlos
20. August 2013
347. Ich will dich nicht im Sarg sehen.
18. August 2013
346. Flashbacks, Verzweiflung, bald ist Jahrestag!
Seitdem ich mein Hilfeplangespräch hatte, zweifel ich an jedem kleinen bisschen und nutze jede kleine Möglichkeit um mir zu schaden..
Mir wurde gesagt, wie der Plan für die nächsten Monate sein wird und denke einfach nur daran, dass ich das Alles nicht mehr möchte. Ich möchte nicht mehr denken, leben, atmen...
Ich möchte nicht mehr diese Traurigkeit verspüren und dabei an alles denken, was mir jemals in meinem Leben Hoffnung gab. Und dann zu erkennen, dass alles was ich liebte weg ist und niemals wieder kommen wird.
In genau einem Monat jährt sich mein 1. Suizidversuch bereits zum vierten Mal und ich weiß jetzt schon, dass ich an diesem Tag die fröhliche Sabine spielen muss. Ich werde es hassen und verfluchen, dass ich mich für das FSJ und die damit verbundenen Seminare entschieden habe.
Lieber Gott, warum hast du mich nicht bei meinen Suizidversuchen sterben lassen können ???
17. August 2013
345. Kranke Gedanken.
So viel Hass in mir. Möchte schneiden, möchte das Blut wieder rausspritzen sehen. Brauche Hilfe.
15. August 2013
344. Fuck!!!
Selbstmitleid Ende.
14. August 2013
343. Unverändert.
Heute ist meine Stimmung immer noch nicht gut. Ich fühle mich ekelhaft und möchte mir ins Fleisch schneiden. So viel Hass steckt in mir.
13. August 2013
340.
12. August 2013
339. Angst
Ich muss hier weg, raus aus Hannover.
Ich hasse mich.
337. Everything is okay.
Fühle mich ausgelaugt, habe Angst und will die Zeit zurückdrehen. Vor einem Jahr war noch alles ok.
Hasse mich für die Sachen.
10. August 2013
336. Ergänzendes zu dieser Woche.
Montag 5.August.2013 - Termin beim Psychiater.
Nachdem ich die Nacht über kaum geschlafen hatte, schleppte ich mich mit letzter Kraft zum Termin beim Psychiater. Haben über die letzten Wochen gesprochen, Krise erwähnt und ihn um eine neue Medikation gebeten & bekommen. Nehme also bereits seit Montag wieder Citalopram und mir gehts soweit recht gut. Schwer auszuhalten.
Dienstag 6.August.2013 (Vormittag) - Termin beim Psychiatrischen Dienst.
Vormittags durfte ich also meinen 14-tägigen Termin im SPD wahrnehmen. Als ich durch die Tür kam, stand sie schon da und einen Augenblick später kam schon ihr Hund ''Homer'' aus einem anderen Gang dazu.
Wir sprachen über das FSJ, die Beziehung zu Holger und meine Ziele, die ich für das HPG (welches nächste Woche stattfindet) brauche. Zum FSJ: Sie erklärte mir, meine Situation aus ihrer Sicht und findet soweit alles ok. Das FSJ würde aber nicht rein passen, denn Fakt ist, ich bin nicht stabil und jeder der mich kennt, weiß dass ich mich leicht überanspruche. Zu Holger: Ich erzählte ihr, dass Holger Urlaub gehabt und nun seit gestern (in dem Fall Montag) wieder da sei und ich mich darüber freue, da ich ihn schon arg vermisst hab. Sie fing dann davon an, dass ich in den Beziehungen zu Ulf und Holger sehr ambivalent sei. Was ja auch stimmt. Aber ich hab die Situation dann wie folgt erklärt: Ich mag Holger als Person, aber nicht seinen Job. Kaum hatte ich es ausgesprochen, fing sie an kurz zu lachen.
Dienstag 6.8.2013 (Nachmittag) - Besuch in der Heimat.
Wie schon im Post von Dienstag beschrieben, war ich in Coppenbrügge. Eigentlich war mein Ziel, zu meinem Vater zu fahren, jedoch hatte ich vorher im Zug schon meiner Tante geschrieben und sie gefragt, ob sie Zeit hätte. Ich dachte ich würde es noch schaffen, aber leider fuhr kein Bus mehr. So entschied ich mich, vom Bahnhof aus durch den Ort zu gehen. So ging ich an meiner alten Grundschule vorbei und bemerkte, dass der Gang (welcher von der Bushaltestelle zur Schule führte) von den Bäumen befreit wurde. Mich machte dies schon irgendwie traurig, denn dieser Gang zauberte mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
So langsam ging ich dann in Richtung Burg, wo ich mich mit meiner Tante treffen sollte. Da sie aber noch nicht da war, ging ich in das Museum (welches sich in der Burg befindet).
Dort sah ein Buch mit dem Titel ''Die Geschichte der Emigranten der Salzburger.''
Beim durchblättern des Buches fiel mir ein Foto auf, denn auf dem Foto sah man mein altes Zuhause. Als ich näher hinschaute sah ich, dass man auf einigen Seiten lesen konnte, wie meine Vorfahren aus Bayern nach Coppenbrügge kamen und sich dort nieder ließen. Ich las, wie und wen meine Vorfahren heirateten und welche Kinder starben. Ganz am Schluss stand:
''Nach 250 (!!!) Jahren Familienbesitz verkaufte Frau Z. das Haus an R.v.R.''
Das Haus könnte immer noch uns gehören (und irgendwann auch mir) wenn meine Mutter es nicht verkauft hätte. 250 Jahre Familienbesitz einfach weggeschmissen.
Mittwoch 7.8.2013 - Treffen mit Holger.
Ich sah endlich Holger wieder. Nach ein paar Dingen die wir zusammen erledigen mussten, brachte er mich noch zur Ergotherapie. Er ist zwar nur mein Betreuer, aber ich hatte das Gefühlt, dass nicht er sondern mein Vater neben mir stehen würde. Holger ähnelt meinem Vater so sehr.
Jedenfalls..Auf dem Weg dorthin erzählt er mir noch, was er seiner Tochter zu ihrem Geburtstag schenken würde. War irgendwie süß, welche Gedanken er sich drum macht.
Donnerstag 8.8.2013 - 4. Tattoo, Maschseefest und Wohngruppe.
Wie ihr schon gesehen habt, habe ich mir gestern mein 4. Tattoo stechen lassen. Ich bin stolz, dass ich endlich (aber früher als geplant) die Eigentümerin dieses wunderschönen Tattoo's bin. Jedenfalls hat die ganze Prozedur knapp 70 Minuten gedauert (die Pause ist schon abgezogen) und immer wieder musste Martin (der Tätowierer) aufhören, da die Farbe meine Narben einfach nicht überdecken wollte. Irgendwann nahmen sie die Farbe doch noch an und ich musste mir noch anhören, dass ich damit bloß aufhören soll.
Nachdem ich kurz in meiner Wohnung war, schrieb mir Alina und wir trafen uns in der Stadt. Ich zeigte ihr mein Tattoo und beschlossen dann noch gemeinsam aufs Maschseefest zu gehen. Dort angekommen merkten wir schnell, dass es doch nichts für uns ist und so tranken wir noch ein Longdrink und gingen dann wieder. Während der ganzen Zeit, ist mir immer wieder bewusst geworden, dass wir uns wirklich kaum etwas zu sagen haben. Schade eigentlich, denn ich mag dieses Mädchen als Freundin und Person.
Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen Umweg über die Wohngruppe. Dort angekommen, wurde ich erst einmal angemeckert, dass ich 1 1/2 Stunden zu spät sei -.-. Ich blieb zwar nur eine halbe Stunde, aber ich merkte, wie ich immer nervöser und ängstlicher wurde. (Warum macht mich diese Wohngruppe immer noch so fertig ?)
Freitag 9.8.2013 - FA.
Den ganzen Tag über nur gefressen. Ich hasse mich so sehr!! Morgen früh gehe ich erst einmal ins Fintnessstudio und danach noch in die Apotheke. Ich brauche neue, stärkere und vorallem viele Tabletten. Ohne gehts einfach nicht und ganz ehrlich ? Ich SCHEIßE auf das Ziel in meinem HPG, dass ich einen Plan entwickeln soll, dass ich keine Tabletten mehr nehme.
Mein Körper muss für das, was er tut bestraft werden!!!
Sorry, für den langen Text. Ich sollte mir vielleicht angewöhnen jeden Tag wenigstens einbisschen zu schreiben.
Gute Nacht und haut rein :)
8. August 2013
6. August 2013
334. Maske bröckelte und fiel.
In Coppenbrügge gewesen - geborgen und heimisch gefühlt.
Beim Zumba gewesen - dumm gefühlt, aber es hat Spass gemacht.
Bei ihr Zuhause gewesen - aufgehoben gefühlt.
Fahrt zum Bahnhof - lächerlich,eklig und beschissen gefühlt. Maske bröckelte langsam.
Im Zug - Druck,Suizidgedanken,Selbsthass - ich möchte Tabletten nehmen!!!
Holger angerufen - 2 Minuten telefoniert, er ist müde und will schlafen gehen.
Nachher in meiner Wohnung - hoffentlich kommt mehr Blut als sonst.
4. August 2013
333. Ich darf nicht existieren!!
Tabletten intus, aber wie viel waren es jetzt genau ? 15 oder 20? Ich weiß es schon gar nicht mehr. Aber fakt ist, ich spüre rein gar nichts. Hass, Selbsthass!
Will schneiden oder wenigstens kotzen. Hauptsache ich schade mir irgendwie.
332. Denn er fühlt alles, was wir fühlen.
1. August 2013
331. Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen.
31. Juli 2013
330. Ruhe.
Verzweifelt und erschöpft.
Möcht meine Ruhe haben und bekomme sie nicht.
Wieso kann ich nicht einfach einsam und alleine sterben?!
- Essen: ca. 1100kcal gegessen (zu viel!!!)
- Tagesziele nicht erreicht
- SvV: Tag 2
-Stimmung: mittelmäßig bis schlecht.
29. Juli 2013
329. Man siehts sogar schon.
''Entschuldige bitte, aber ich muss das jetzt wirklich einmal sagen. Du siehst total niedergeschlagen aus. Hast du mal daran gedacht, dich wieder stationär aufnehmen zu lassen?''
Ich dachte echt, ich höre nicht richtig. (Man sieht mir die Depression also schon an!) Aber sie hat schon Recht mit dieser Äußerung. Ich muss in die Klinik, aber das einzige was mich daran hält... na ja.. ist der Gedanke, dass ich diesen Aufenthalt nicht in der KJP, sondern in der normalen Psychiatrie verbringen müsste. Mir wäre es sogar schon Recht, wenn ich nur noch dieses eine Mal auf die Bult kommen könnte. Der letzte Aufenthalt von vor vier Jahren ist zwar sehr negativ in meinem Gedächtnis hängen geblieben, aber ich wäre auf einer Station wo ich die Menschen kenne.
Ich habe solch eine Angst vor den nächsten vier Wochen.
Die ganze Zeit bin ich nun schon am überlegen, ob ich nicht Christian oder Nico anrufen soll. Die beiden sind Kollegen von Ulf und haben sich bereit erklärt, mich zu betreuen wenn irgendetwas in dieser Woche ist. Aber ich bin irgendwie zu stolz, um dieses Angebot anzunehmen. Kann ich denn nicht wenigstens eine Woche ohne Betreuer auskommen ???
Ich möcht' nicht mehr!
328. Rückfall der 3728282855839 !!
Geschnitten - mit der Hoffnung, dass der Druck nachlässt und gute Gefühle kommen. Aber bis jetzt ist rein gar nichts passiert, obwohl das Blut immer noch fließt.
Mit der Hoffnung, dass diese Gedanken aufhören habe ich jetzt Truxal genommen. Ich hoffe, ich wache nie wieder auf.
28. Juli 2013
327. Krankes Hirn, ein Traum und eine Welt voller Qualen,
Vor ein paar Minuten ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich inzwischen eigentlich isoliere.
Aus meiner Wohnung gehe ich nur dann, wenn ich ein Termin habe oder wenn ich mich mal mit einem anderen Menschen treffe. Dieser muss mir jedoch schon sehr viel bedeuten. Selbst bei Facebook habe ich mich erst einmal deaktiviert. Für mich ist die Welt dort draußen einfach nur noch eine Qual. Und das einzige was ich möchte ist Ruhe.
26. Juli 2013
326. Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.
Vor ein paar Tagen war ich auf einer Geburtstagsfeier und mir ging es den ganzen Abend relativ gut. Spätabends wollten wir dann noch feiern gehen, aber sind dann doch wieder gefahren und dann passierte es. Meine Stimmung war wie so oft im anderen Moment schlecht. Alina hatte das gesehen und fragte mich die ganze Zeit, was denn los sei. Aber ich konnte ihr einfach nicht sagen, dass es mir wieder so schlecht geht.
25. Juli 2013
325. Wie so oft in den letzten Tagen.
Und schon wieder liege ich am Boden und bin wieder derart verzweifelt, dass ich aufgeben möchte.
Ich will nicht leben und nicht tot sein. Ich möchte nur sterben.
Das Gefühl, was ich so sehr vermisse.
21. Juli 2013
324.
19. Juli 2013
322. Das Leben kotzt täglich an.
18. Juli 2013
321. Never to forget.
17. Juli 2013
320. Wahrscheinlich war es einfach nur ein Traum.
16. Juli 2013
319. Weil ich weiß, dass ich ohne dich nicht mehr kann.
15. Juli 2013
318. "I need your love, I need your time..."
Ich bin verzweifelt, sehr verzweifelt. Schwanke von beiden Seiten hin und her.
Leben oder sterben ? Die Menschen verlassen oder die Zeit, die man für mein Leben bestimmt hat, versuchen zu genießen und zu leben ?
Ich will mich entscheiden, aber kann es nicht. Ich kann nicht ohne die Menschen leben, die bereits gestorben sind.
Diese Menschen gaben mir ein Gefühl, das Gefühl, was ich immer brauchte und immer brauchen werde. Sie gaben mir Liebe, Geborgenheit und Zuversicht.
Ich vermisse meinen Vater. Möchte bei ihm sein, seine Nähe spüren.
12. Juli 2013
317. Kaputt, gemischte Gefühle und kein Lächeln mehr - bin zurück aus Holland.
8. Juli 2013
316. Holland!
Ich wünsche euch ein paar schöne Tage und bis Freitag!
6. Juli 2013
315. Ein Hin und Her.
19. Juni 2013
314.
Adresse gibts auf Anfrage (!) über meinen Facebook - Account oder ihr setzt einen Kommentar unter diesen Post.
313. Ich wünsche mir mein altes Leben zurück.
Suizidalität: 5
Tagesziele: nicht erreicht.
Positiv kann man den Tag jetzt nicht beschreiben - ich wünsche mir mein altes Leben zurück.
Wie jeden Abend macht sich der Druck breit. Möchte tief schneiden, meine Haut zerstören. Bin der Meinung, dass sie sich genug ausgeruht hat. Sie soll bluten.. Jetzt!
Ich dachte, ich könnte mit ihm reden. Er war immer der, der mich in der Wohngruppe am meisten verstanden hat. Und was ist ? Nichts. Bin alleine. Es versteht keiner meine Gedanken. Die, die mich aus meiner Gefühlswelt herausholen können sind weg. Weit weg.
17. Juni 2013
312. Zurück auf Anfang.
Suizidalität: 3,5
Tagesziele: nicht erreicht.
Da öffne ich mich einmal und bekomme dann nur solche Kommentare. Macht doch was ihr wollt. Es ist einfach nur schade, dass man immer verurteilt wird.
16. Juni 2013
311. Same shit!
Suizidalität: 4
Tagesziele: wie immer nicht erreicht.
Tja.. was gibts zu erzählen ? Relativ wenig.
Der Termin beim Psychiater war jetzt nicht so der Hit, aber was solls..Hab ihm von dem Medikamtenmissbrauch erzählt. Er meinte nur dazu, dass es ja auch zum selbstverletzenden Verhalten gehört. Weiß ich ganz genau und ich habe noch nicht einmal studiert! Jedenfalls habe ich dann noch eine Verordnung für weitere Ergotherapiestunden bekommen und dazu noch ein Rezept für Truxal.
Morgen steht der nächste Termin beim psychiatrischen Dienst an. Wird bestimmt wieder lustig in der Vergangenheit rumzustochern.. ach ja..
13. Juni 2013
310. Wie ist es, sein Leben auf einem Stück Papier zu beenden?
Suizidalität: 4,5
Tagesziele: nicht erreich
Ich konnte in seinen Augen so viel Leid sehen und erkennen das er selbst mit den Tränen kämpft. So bemerkte ich auch, dass wir wahrscheinlich gerade die selben Gefühle in uns hatten. Wir beide waren traurig und redeten auch darüber.
Ich versuchte ihn zu trösten, ihm Halt zu geben. Ihm das zu geben, was ich die ganze Zeit von ihm bekam.
Ob es mir gelungen ist, weiß ich nicht wirklich. Dieses Treffen hat mir jedoch gezeigt, dass er auch nur ein Mensch ist und nicht immer nur stark sein kann.. Selbst ein Betreuer lässt Tränen zu.
Inzwischen zieht mich alles runter. In den Medien wird von Menschen berichtet die einen Suizidversuch unternommen haben. Der bekannteste Versuch mag wohl in diesen Tag der von Paris Jackson sein.
Dabei kommen immer wieder die gleichen Fragen hoch.
Wie schreibt man einen Abschiedsbrief, der voller Emotionen geladen ist?
Wie ist es, sein Leben auf einem Stück Papier zu beenden?
Wie, frage ich euch, wie soll man etwas erklären, das für andere feige, sinnlos und als Sünde angesehen wird?
Wie soll man den Schmerz, der tief in der Seele fest sitzt und so sehr schmerzt, beschreiben?
Wie soll man erklären, was der Unterschied zwischen den inneren Kampf zwischen nicht mehr leben und 'es noch einmal versuchen' erklären?
Wie, dass abwiegen, zwischen der endlosen, eigenen Sehnsucht nach nicht mehr leben wollen und der Bitte, der Anderen weiter am Leben bleiben zu sollen, in Wort fassen?
Wie die eigene, sinnlosvorkommende Existenz, die man hasst und die schwerer auf der Seele liegt, als die Nichtahnung vor dem Tod, zu erklären?
Wie soll man es erklären, dass man lieber tot wäre, als weiter zu existieren und den täglichen Schmerz zu ertragen?
Morgen habe ich wieder einmal einen Termin bei meinem Psychiater. Ich weiß gerade gar nicht, wie ich darüber denken soll. Der letzte Termin lief schon nicht optimal, wie soll dann der bloß morgen werden ?
309. Zurück aus London.
Suizidalität: 5
Tagesziele: nicht erreicht.
Neuer Blog ist online. In den nächsten Tagen werde ich ihn langsam fertig machen, sodass dieser Blog geschlossen werden kann. Der neue Blog soll dann die letzte Möglichkeit sein, wenn er wieder so verkommt, werde ich ganz aufhören zu bloggen.
Wer den Link haben möchte, kann mir bei facebook schreiben oder hier einen Kommentar drunter setzen.
Meine Stimmung an sich ist gerade schlecht. Ich bin heute Mittag wieder in Hannover angekommen und kann sagen, dass London nichts für mich ist.
Ich bin eigentlich nur hin geflogen um dann sagen zu können: ''Ja, ich habe diese Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten gesehen.''
Als ich vormittags dann endlich an kam, war meine Stimmung einigermaßen gut. Mit jeder Stunde die verging, sank meine Stimmung immer weiter nach unten, sodass ich abends genervt war und schlimmen Druck und heftige Suizidgedanken hatte.
Und der Auslöser war einfach nur, dass immer wieder Krankenwagen und Polizeiautos durch die Straßen gefahren sind und dabei die Sirene anhatten.
Wahrscheinlich muss ich das mal erklären:
Immer wenn ich die Sirenen und Martinshörner höre, zucke ich zusammen. Ich verbinde mit diesen Geräuschen viele negative Erinnerungen. In London wurden die Erinnerungen verstärkt. Ich vermute, dass es an der anderen Atmosphäre gelegen hat, in der die Geräusche ertönten..
Einige Bilder:
10. Juni 2013
308. Welcome Great Britain
Freue kann ich mich jedoch nicht wirklich. Der Grund ist meine ''Familie''...
9. Juni 2013
307. Das wars dann wohl.
Überdosis oder Schneiden.
7. Juni 2013
306. Flashbacks, angespanntes Verhältnis und Albträume.
Suizidalität: 5,5
Tagesziele: nicht erreicht
So langsam verschwindet die Panik gegenüber diesem Krankenhaus. Die letzten 4 Jahre bin ich immer mit einem sehr unguten Gefühl in dieses Gebäude hineingegangen. Immerhin habe ich jedes Mal Flashbacks bekommen. Und immer wieder hatte ich die Angst, dass ich einen der Ärzte wiedertreffe. Die Chance ist immer noch sehr hoch. Die Ärzte von der Intensivstation sehe ich immer noch vor Augen und die ganzen Betreuer und Therapeuten von der Notaufnahme sind wahrscheinlich immer noch nicht gut auf mich zu sprechen. Die Zeit wo man versucht hat mich einzuweisen jährt sich. Vor einem Jahr hat es angefangen, wo die Betreuer nicht mehr wussten wie es weitergeht und mich jedes Mal in die Notaufnahme brachten. Es ging doch auch schon so weit, dass sie die Polizei riefen und mich mittels deren Hilfe hinfuhren...
Ich glaube, ich werde niemals darüber hinweg kommen. Aber dadurch, dass immer mehr Freunde in dieses Krankenhaus kommen und ich sie besuchen möchte, gewöhne ich mich an diese Situation. Leider.
Ich könnte gerade so anfangen zu heulen. Es will nichts mehr klappen. Rein gar nichts..
Aufzählen wäre wahrscheinlich überflüssig...
Aber was wahrscheinlich einer der größten Punkte ist:
Zu allem Überfluss ist mein Verhältnis zu ihm noch sehr angespannt. Zu angespannt. Ich habe jedes Mal Angst, dass ich irgendetwas falsches sagen und ihn dadurch verletzen könnte. Das Gefühl, dass es so ist, ist einfach nur schrecklich..
Es nimmt mich aber so mit, dass ich schon Albträume dadurch bekomme. In jedem einzelnen Traum kommt er und manchmal sogar noch der ein oder andere von seinen Kollegen vor. Das schlimme ist auch noch, dass es sich so real anfühlt...
Ich frage mich die ganze Zeit, wie lange ich wohl nach einem Suizidversuch in der Psychiatrie bleiben müsste. Bestimmt nicht länger als 6 Wochen.. Suizidgedanken sind wieder einmal stärker geworden..
6. Juni 2013
305. Sommer 2012
5. Juni 2013
304. Endlosschleife.
Jeder Tag ähnelt den anderen.
Es fühlt sich so an, als würde ich mich in einer Endlosschleife befinden. Alles erblasst in Dunkelheit und dass, obwohl es mir gut gehen müsste.
Müsste..
Die Fahrstunde lief heute eigentlich gut. Mein Fahrlehrer meinte, dass ich so eine positive Energie ausstrahle. Irgendwie voll lieb gemeint :')
Und dann das.. ich komme nach Hause und fange wieder einmal an zu essen. Es ist einfach nicht mehr normal. Mir wurde schlecht und ich wollte einfach nur kotzen. Geschafft hab ich es leider nicht.
Deswegen bin ich gerade auf dem Weg ins Fitnessstudio. Muss diese ganzen Kalorien loswerden, auch wenn es heißt, dass ich 2 Stunden trainieren muss.
Ich hasse mich so sehr...
303. Eine Mischung, täglicher Mist und mal wieder das Thema WG.
4. Juni 2013
302. Zu gesund.
Und natürlich habe ich es ihr nicht gesagt. Hab das Thema Klinik gar nicht angesprochen. Noch nicht einmal mit einem Wort.
Denke wohl, dass ich noch zu gesund dafür bin.
Mit dem Verhalten und den Gedanken ist doch noch alles ok, oder ? Klinik ist also noch nicht drin..
Werde wohl warten, bis ich gar nicht mehr kann.












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