31. März 2014
27. März 2014
420.
419.
Ich hätte nie gedacht, dass mein Wille und meine Stärke irgendwann einmal zurück kehren. Immer dachte ich, dass ich nie wieder so wie früher sein könnte, aber... ich habs geschafft. Ich habe jetzt seit Sonntag nichts mehr gegessen, ernähre mich nur noch von Cola, Kaugummis und fettreduzierter Buttermilch und es geht mir wunderbar! In meinem Kopf herrscht kaum noch Chaos und das Chaos was da ist, kann ich jetzt wieder gekonnt überspielen...
23. März 2014
22. März 2014
417. Maybe life isn't for everyone. Maybe.
Gestern Abend habe ich im Internet nach I. geschaut. Nach ihrem Selbstmord hat ihre Mama die Facebookseite gelöscht und sonst gibts nicht mehr viel von ihr, was man im Internet finden kann. Nur einpaar Bilder von ihren Wettkämpfen und den Nachruf habe ich gefunden. Mehr nicht. Ich muss in letzter Zeit häufig an sie denken. An sie als Person, an ihren Suizid, an die Zeit in der wir zusammen in Wunstorf waren und vorallem aber an ihre Beerdigung. Es hat sich alles in meinen Kopf gebrannt. Ich versteh nichts mehr. Das letzte was ich zu ihr gesagt habe war: ''Machs gut'' und dann habe ich sie zum Abschied umarmt. Das ist inzwischen fast 1 1/2 Jahre her. Es kommt mir so kurz vor. Aber in Wirklichkeit ist es eine Ewigkeit her.
Und dann ist da noch die Sache mit H. Als ich letzte Woche versucht habe ihn anzurufen musste ich es eine Ewigkeit versuchen. Erst auf seinem privaten Handy - nichts, es ist aus. Dann auf dem Anschluss von der WG - nichts. Dann hat es mir gereicht und ich habe ihm eine Nachricht auf Diensthandy geschickt. Ein Anruf kam zurück. Er ist sei seit Stunden im Krankenhaus. Krankenhaus und WG heißt eigentlich immer, dass sich jemand versucht hat umzubringen und das war dann auch so. Ich habe es zwar zufällig von U. erfahren, aber es hat dafür gesorgt, dass die Stimmung wieder bergab ging. Inzwischen denke ich immer wieder an die WG Zeit zurück. Die ganze Schmerz und die Unverständnis, die ich entgegen gebracht bekommen habe. Aber dennoch sage ich immer, dass ich seit dem Auszug nicht mehr ehrlich glücklich war. Komische Sache.
Um dann gleich bei der WG-Zeit zu bleiben:
gestern hat mich U. gefragt, ob ich nicht Lust habe mit Denny (kennt ihr bestimmt. Hat beim Supertalent mitgemacht) P. Geburtstag nachzufeiern. P. war mein 1. Bezugsbetreuer in der WG und dann etwas später auch der von Denny. Ich habe lange darüber nachgedacht was ich U. antworten soll. Einerseits würde ich ihn gerne wiedersehen, aber dann ist da noch die Sache mit dem Vertrauen. Bei alten Betreuern oder Ärzten habe ich immer das Gefühl, dass sie die ganze Zeit nie ehrlich zu mir waren. Und vorallem weiß ich nicht, was die Betreuer aus der WG ihm erzählt haben. Das letzte Mal habe ich ihn vor einem knappen Jahr gesehen und da wusste er bereits alles was in den letzten Monaten in der WG passiert ist. Was würdet ihr machen? Flashbacks und Enttäuschung oder vielleicht die Hoffnung erleben, dass das Treffen doch gut wird?
416. Ausweglos?
- Ich brauche jemanden. Irgendwen der mir hilft und offen und ehrlich zu mir ist.
17. März 2014
415.
Die Gedanken werden immer schlimmer, der Druck immer größer. Und nichts hilft. Selbst reden nicht, ich habs versucht, aber bin auf Ignoranz gestoßen. Ich habe versucht offen und ehrlich zu sein, habe gesagt, dass ich am Ende bin und das ich alleine nicht mehr zurecht komme. Und die einzige Antwort die ich bekam war, dass ich gar nicht so wirke und man es mir dementsprechend nicht glaubt. Was soll ich denn noch machen? Heulend in der Öffentlichkeit zusammenbrechen? Ich weiß es nicht mehr. Keiner versteht mich, wirklich keiner!
16. März 2014
414.
''Ich weiß nicht mehr, an wen ich mich wenden kann. Aber ich muss einfach jemandem schreiben, sonst komme ich weder heute noch morgen oder übermorgen unbeschadet davon. Seit dem letzten Wochenende geht meine Stimmung immer weiter in den Keller. Zuerst habe ich gedacht, dass es an dem Stress liegt den ich durch das Lernen für meine Prüfung hatte, aber das Gefühl ist geblieben. Die ganzen Gedanken sind weiterhin da und haben dafür gesorgt, dass ich mich privat sowie auch auf der Arbeit mehr anstrengen muss die ''Gesunde'' zu spielen. Inzwischen habe ich jedoch keine Kraft mehr. Ich schlafe kaum mehr als 4 Stunden pro Nacht und habe ständig das Gefühl das ich beim nächsten Schritt zusammenbrechen könnte. Und dann ist da auch noch der Druck mich zu verletzten und dann noch das Verlangen mich umzubringen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich dieses Leben schaffen soll. Ich möchte doch einfach nur weg sein, mehr nicht.''
Und dann habe ich vorhin noch diese liebe Nachricht bekommen:
14. März 2014
413. Goodbye.
412.
12. März 2014
411. Keine Ahnung wies mir geht. Aufjedenfall nicht gut.
5. März 2014
410.
Heute Morgen besuchte er mich und wir gingen eine Stunde lang nur umher und sprachen. Und sprachen.
Er möchte am Freitag mit mir etwas unternehmen. Aber ich weiß einfach nicht was. Am liebsten würde ich ihn einfach nur in meiner Nähe haben. Er muss nichts sagen, nichts tun. Nur da sein. Wenigstens einmal in meinem Leben.
4. März 2014
409.
3. März 2014
408. Mach du einmal ein Wechsel von guter Laune zu schlimmen Depressionen durch.
Es ist unglaublich, wie eine Nachricht die Stimmung so schnell verändern kann, dass man sich nicht mehr vorstellen kann noch weiter auf dieser Erde zu verweilen.
Und dann zack! Bei der nächsten Nachricht ist wieder alles gut. Damit sie auch so bleibt, muss ich die Geschichte am Montag schaffen. Wenn nicht, dann bin ich wieder in meinem tiefen Loch gefangen. Auf immer und ewig. Und ich weiß ganz genau, dass ich dort dann erst einmal bleiben werde.
28. Februar 2014
407.
"Überlegen wir mal. Nachdem ihr entschiedet habt, dass ich depressiv bin oder was auch immer, setzt ihr mich auf Medikamente, nicht wahr? Ich kenne hunderte von Menschen und denen geht es gut. Tatsache. Mit meinen neuen Medikamenten gehe ich dann wieder zur Arbeit. Ich mache allen klar, dass ich wieder die Sabine bin, die ihnen nie Ärger gemacht hat."
Ich finde keinen Ausweg mehr aus meiner jetzigen Situation. Die Hoffnung, die ich noch verspürt hatte, ist verschwunden. Ich weiß einfach nicht mehr. Nichts mehr ist positiv. Sehe nur noch den einen, endgültigen Ausweg.
26. Februar 2014
406. Sie erinnerte mich..
Nachdem mein Geburtstag damit endete, dass ich heulend im Bett lag und einfach nur verschwinden wollte, war ich gestern in meiner alten Schule. Meine alte Klassenlehrerin hatte mir geschrieben, da ich mich lange nicht mehr gemeldet hatte und so beschloss ich, sie einfach zu besuchen. Sie fragt mich, wie es in den letzten Wochen so war, stimmungstechnisch. Ich versuchte so ehrlich wie möglich zu sein, aber konnte es nicht unterlassen mal wieder alles mit einem Lachen zu überspielen.
Als wir so in der Fluren der Schule standen, mitten von Schülern umgeben, sah ich meine voherige Klassenlehrerin. Ich hatte sie das letzte Mal auf meiner Abschlussfeier gesehen und das war im Juni 2012. Danach ging sie in Mutterschutz und dann in Elternzeit. Als ich gerade von meiner anderen Klassenlehrerin verabschieden wollte, kam sie auf mich zu und ich umarmte sie erst einmal. Sie fragte mich, was ich jetzt mache. Sie war überrascht, dass ich ein FSJ mache, da ihr letzter Stand war, dass ich die Fachoberschule besuche.... und so erzählte ich ihr alles in kurzen Sätzen. Sie hat es natürlich nicht gefreut, aber hofft immer noch das es irgendwann alles gut wird.
Sie wiederzusehen erinnerte mich an all die Zeit die ich so sehr vermisste. Die Zeit mit ihr als Klassenlehrerin. Die Zeit als es mir so schlecht ging und sie immer wieder versuchte mir zu helfen. Die Zeit, die nach den Suizidversuchen war und vorallem die Zeit, in der es mir in der WG nicht so gut ging.
Sie ist so ein wundervoller Mensch. Wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr sie lieben. Das bin ich mir sicher.
24. Februar 2014
405.
Ich fühle mich unwohl und wohl zugleich. Ich frage mich, wie es soweit kommen konnte und merke dabei, dass ich alleine dafür verantwortlich bin und immer sein werde. Ich weiß, dass es lange, sehr lange dauern wird, bis ich wieder an dem Punkt angekommen bin, sodass ich sagen kann, dass alles beim Alten ist. Aber wird es das jemals werden? Wird alles irgendwann beim Alten sein?
Sie hat mir alles erzählt. Sie meinte es wahrscheinlich gut, aber sie hat wieder einmal etwas in mir ausgelöst. Sie hat dafür gesorgt, dass die Gedanken über den Tod und wie es ist, wenn ich endlich von dieser Welt bin, wieder an die Oberfläche kommen.
Sagt man nicht, dass die Menschen die am meisten lachen, die Traurigsten sind und innerlich am weinen sind? Genauso fühle ich mich. Ich zeige den Menschen in meiner Umwelt, dass alles in Ordnung ist, aber die Sachen, die innerlich bei mir abgehen sind ganz und gar nicht gut.
In der nächsten Woche habe ich Urlaub und damit extra Krisentermine beim Psychiatrischen Dienst bekommen. Ich möchte sie schwänzen und mich eine komplette woche nur verkriechen. Keinen sehen, keinen sprechen, keinem Rechenschaft ablegen.
In diesem Sinne, happy birthday to me.
13. Februar 2014
404. ''Fuck, ich weiß nicht mehr weiter, kann mich jemand erlösen?''
12. Februar 2014
403.
Seit dem 2.1 habe ich mich nicht mehr verletzt. Dies wäre doch mal ein Grund wieder anfangen, wie man sieht bin ich wirklich für alles zu dumm:


