14. April 2014

433.

Ich höre seit Stunden die Schreie und Rufe von vielen unterschiedlichen Kinder, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass es hier drin mit jeder Sekunde stiller und einsamer wird. Und vorallem merke ich dabei, wie es immer schlimmer wird. Quäle mich mit Suizidgedanken und starkem Druck, versuche aber dennoch stark zu bleiben. 'Stay Strong' kann man ja hier überall lesen, dann werde ich das mal versuchen. Stark bleiben - was heißt das eigentlich?

432. Therapie?

Ich hätte ein Frage an euch: welche Ziele wolltet ihr in eurer Therapie erreichen?

Bitte schreibt es unten in die Kommentarbox! Danke!

13. April 2014

431. Arbeit oder weiter krankschreiben lassen ?

Wie es gerade ausschaut bei mir? Mal sehen, neben den morgendlichen Tiefs, dem ständigen Druck und dem Vorspielen guter Laune, läufts. Es ist komisch, am Dienstagmorgen wieder auf der Arbeit zu sein und allen erklären zu müssen was los war. Ich bin wieder mal an dem Punkt angelangt, wo mir alles egal wird. Wirklich alles. Ich liebe die Arbeit im Heim und komme mit jedem, na ja fast jedem, klar. Aber was ist, wenn ich mich morgen von meinem Hausarzt noch einmal krankschreiben lasse? Noch einmal für eine Woche? Er meinte ja selbst, dass er mich lieber erst einmal aus dem Verkehr ziehen möchte. Seine Worte!
Wahrscheinlich würde ich in dieser Woche wieder in ein, wenn nicht sogar mehrere Tiefs reinrutschen und würde mehr und mehr Gefallen an den dunklen Gedanken finden. Aber ich vermisse auch die Bewohner schrecklich. Ich vermisse Frau H. der ich 'Tschakka' und 'Ghettofaust' beigebracht habe. Ich vermisse Frau G. die durch ihre teils zickige Art eine liebevolle Person ist. Ich vermisse Herrn H. der durch sein Blick und seine Gesten verdammt süß ist! Und zuletzt vermisse ich auch Frau M. die immer lächelt wenn sie mich sieht... Senioren sind schon etwas tolles!

Heute bin ich zum ersten Mal, ich weiß nicht Juni?, wieder unter die magische Grenze gekommen. Endlich! Ich hoffe nur, dass dies Morgen nicht wieder wet sein wird. Pommes sei dank. Aber ich hab doch auch Sport gemacht. 40 Minuten Crosstrainer müssten doch reichen um die Pommes wieder runter zu bekommen, oder?

12. April 2014

430. Wenn etwas falsch ist, dann bringst du es wieder in Ordnung..

Ist seit langem mal wieder ein Foto von mir. (Denn eigentlich wollte ich so gut es eben ging anonym bleiben. Ich habe es wenigstens versucht.) Und nicht alleine. Hier habt ihr mal ein Bild, wie H. in natura aussieht. Er ist so ein wundervoller Mensch!

429. Du bleibst auf Ewigkeit in meinem Herzen.

Es ist 7:30 Uhr an einem Samstagmorgen in einem Krankenhaus in meiner Geburtstadt. Zwei Schwestern fangen an, ihn zu waschen und führen alle nötigen Dinge durch. Es ist 7:45 Uhr am gleichen Morgen, dass das Herz von ihm nicht mehr schlagen wollte und er stirbt. Und es ist 8 Uhr rum, als mein Leben zerbrach und sich für immer verändert.

                                                                       Es ist der 12.04.2003

Papa, ich liebe dich über alles! Ich verfluche den Tag als ich dich verloren habe. Ich wusste nie wie ich es schaffen soll, ohne dich glücklich und hoffungsvoll zu leben. Und ich weiß es auch jetzt nicht. Ruhe in Frieden, es dauert nicht mehr lange.
Und ein 'Happy Birthday' an meine Schwägerin in Spe! Alles Gute zum 19ten!

10. April 2014

428. Erinnerungen

 Es ist dieses 'Hey, mir gehts so lala', und dieses 'Ich kann nicht mehr.' In den letzten Stunden und Tagen habe ich einiges an Gefühlen und Gedanken durchgemacht. Depression ist die Devise! Ich wusste nicht, und weiß immer noch nicht, wie es weitergehen soll. Die Träume die ich habe, sind zwar in greifbarer Nähe, aber ich zweifele daran, ob ich diese noch erleben werde. Suizidgedanken und die dazugehörigen Pläne sind doch etwas feines, oder?An einem Tag nehme ich inzwischen drei unterschiedliche Psychopharmaka. Elontril und Tavor am Morgen, Tavor am Mittag, Tavor am Abend, Tavor und Melperon zur Nacht. Ohne diese Medikation drehe ich noch ganz durch. Aber leider kann dieser Zustand nicht von Dauer sein.
Es sind so viele Erinnerungen, die mich dazu gebracht haben wie ich heute bin und wie ich heute handle.
Es sind die schlechten Erinnerungen, die mich kränker werden ließen und mich dazu gebracht haben mich selbst immer wieder zu schneiden. Aber es sind auch die guten Erinnerungen. All' die guten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen, haben mich zu der Person gemacht.
2011 und 2012 durfte ich ein wundervolles Jahr in einer 10.ten Klasse verbringen. Ich lernte liebe Personen kennen und vorallem hatte ich eine wundervolle Klassenlehrerin. Sie hat mir damals schon zugehört, wenn ich ihr sagte, dass ich wegen dem Chaos in meinem Kopf nicht zur Schule kommen kann und sie hört mir auch jetzt, 2 Jahre danach, zu. Wie heute. Ich hatte ihr am Samstag geschrieben, dass ich wieder in der Klinik bin und von ihr kam dann, dass sie gern etwas für mich tun würde, aber leider gerade im Urlaub ist.
Vorgestern kam dann wieder eine Nachricht von ihr. Sie fragte mich, wie es mir geht und dass sie mich gerne wiedersehen würde. Ich wusste nicht, was ich antworten soll und so schickte ich ihr keine Antwort. Bis gestern. Gestern Abend sagte ich einem Treffen für heute zu. Dieses Treffen hat mich wieder einmal aus der Bahn geworfen. Es ist mir immer so unangenehm bei ihr zu sein. Bei ihr Zuhause - ganz privat. Mein Gedanke ist nur, dass ich in ihre Privatsphäre einbreche. Aber es ist nicht so.
Sie ist der erste Mensch seit langem, ja wirklich seit langem, der mir wirklich zugehört hat. Mich nicht verurteilt hat und mich einfach so genommen hat, wie ich wirklich bin. Ich musste nicht sagen, dass es mir gut geht und es im Geheimen gar nicht stimmt. Keine Lügen, keine verdammten Lügen!!  Ich habe sie vermisst und werde sie immer vermissen...Selbst in 30 Jahren.

Ich weiß nicht, ob ich die Nacht wirklich überstehe. Ich mein, ohne Versuch oder einen Schnitt. Es ist allein das Schicksal was es mir zeigen wird. Macht euch keine Sorgen, ich werde schon klarkommen. 

Meine Abschlussfahrt - Amsterdam im März 2012. 


7. April 2014

427. Kurztrip in die Psychiatrie - buchbar über jede Krankenkasse!

Da bin ich wieder. Mein Ausflug in die Psychiatrie wurde heute mittag nach der Visite beendet. Ich wurde gefragt wie es mir geht und ich versuchte ehrlich wie möglich zu sein und so sagte ich: ''Abgesehen von den Medikamenten die mich müde machen, gehts mir gut.'' Und so war es auch. Die 'schwachen' Suizidgedanken die ich hatte, konnte ich gekonnt unterdrücken. Nun sitze ich hier wieder. Die ganze Sicherheit, die ich in den letzten Tagen verspührt hatte ist verpufft. Geblieben ist der Alltagstrott. Irgendwie bin ich wieder an dem gleichen Punkt, an dem ich vor dem Wochenende bereits war. Alleine, suizidal und verzweifelt.

Die beste Suite.

5. April 2014

426.

Und so landete ich mit Tavor vollgepumpt in der geschlossenen Suchtstation...

425.

Die letzten Wochen waren einfach zu viel für mich. Immer wieder musste ich gegen meine Gedanken, gegen verschiedene Äußerungen und Meinungen kämpfen. Meine Psyche und mein Körper halten es nicht mehr aus. Ich dachte zwar, dass ich es schaffen könnte, aber nun bleiben noch zwei Möglichkeiten: A: ich versuche mich umzubringen oder B: ich gehe wieder in die Klinik. Ich habe mich für die letzte Möglichkeit entschieden. Bald kommt meine Tante und bringt mich in die Psychiatrie. Ist wahrscheinlich besser so...

3. April 2014

424. In eine bessere Welt...

Kennt ihr das, wenn man immer wieder an die Zeiten denkt, wo man genau weiß, dass die einen glücklich gemacht haben? Man fragt sich, was passiert ist. Entweder man findet die Lösung oder tappt weiterhin im Dunkeln. Solch' einen Moment konnte ich heute erleben. Ich habe heute den Mann wieder gesehen, der mein erster Betreuer in der Wohngruppe war. Es ist so verdammt traurig zu sehen, dass dort einer ist, der dich in und auswendig kennt und doch nichts mehr mit dir zu tun hat und so auch nicht mehr helfen kann. Es ist so verdammt traurig...

Der Besuch bei Peter hat mir gezeigt, dass ich die Vergangenheit nur verdrängt habe. Von Verarbeitung kann keiner sprechen. Kurz bevor ich gegangen bin, sind wir noch eine rauchen gewesen. Ich habe ihn gefragt, ob er noch Kontakt zu M. hat. Aber Peter hat lange nichts mehr von ihm gehört. Und von F. ebenfalls nichts mehr. Diese drei Männer haben so viel für mich getan, mich immer wieder aufgebaut und vorallem aber haben sie immer dafür gesorgt, dass nichts schlimmeres mehr passiert ist.
Und jetzt wo sie nicht mehr da sind und ich H., sowie U. kaum noch Vertrauen schenken kann... na ja. Kann es passieren, dass eine Krise mal schlimm endet. Wenn dies passieren sollte und ich dies überlebe, soll aber weder U. und H. noch meine Familie etwas davon erfahren. Wenn, dann möchte ich ihnen das selber beibringen... 

2. April 2014

423.

Ich erlebe im Moment die schwärzesten Tage seit langem. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, sagt man doch immer. Aber ich sehe es nicht, ich spüre es nicht. Und so haben alle Gedanken, die in die Tat umgesetzt werden wollen, einen nahrhaften Boden gefunden. Denn wer glaubt schon an sich, wenn er körperlich und psychisch so am Ende ist? Ich war noch nie so entschlossen wie jetzt.

1. April 2014

422. Das Nimmerland ist nah.

Es ist dieses ständige Hin und Her. Ich weiß nicht, welche Entscheidung ich treffen soll. Welche die richtige für mich sein wird. Weiß nicht, welches Ausmaß die Entscheidung haben wird. Weiß gar nichts mehr. 
Dieses sich nicht entscheiden können, macht mich aus. Früher konnte ich mich nie entscheiden, sei es nur die Frage, was ich mir zum Geburtstag wünsche. Es wird sich bald zeigen, welchen Weg ich dann endgültig gewählt habe.

Im Moment fühle ich mich sehr unter Druck gesetzt. Sei es auf der Arbeit, wo man so viel von mir erwartet oder auch von meiner Familie und vorallem auch von meinen Betreuern. Es ist immer schwieriger dem Allen gewachsen zu sein. Von allen Seiten höre ich in den letzten Tagen und Wochen immer mehr Gemecker.
Bin ich so schlimm, dass man nur noch so mit mir umgehen kann?
Kann man nicht mehr normal mit mir umgehen, nicht ein klares Wort mit mir reden?
Wie eine Frau letztens zu mir sagte: ''Du bist anders.''
Und auch wenn ich so anders bin, benötige ich eins im Moment mehr denn je. 
Jemand der mir zuhört, mich versteht. 
Ich überlege seit Stunden, wem ich schreiben oder mit wem ich darüber reden kann. 
Aber ich finde niemanden. Ich finde gar keinen. Schon traurig, oder?
Und so bleibe ich alleine mit meinen Gedanken und meinen Problemen. Wie so oft in letzter Zeit. 

27. März 2014

420.

Nun frage ich mich, wie es denn überhaupt weitergehen soll, wenn U. und H. demnächst nicht mehr da sind. Die angedrohte, neue Betreuung vom Psychiatrischen Dienst fällt weg. Ich bin zu jung. Bis 21 Jahre sind die Jugendämter für einen zuständig. Frau Z. macht sie immer weiter Sorgen um mich. Sie weiß nicht, wie und ob ich das überhaupt schaffen kann. Und U.. ja, mit ihm habe ich am Montag ein langes und intensives Telefonat geführt. Er ist sich nie sicher, obwohl ich ihm einen Lebensvertrag schicke, ob ich nicht doch aus einem Tief aus Fenster springen werde. Nur so ganz nebenbei. Meine Wohnung ist im 2. Stock, kann man da überhaupt wirklich sterben?! Und H...ja. mit ihm hatte ich am Sonntag ein Treffen. Seitdem habe ich auch nichts mehr von ihm gehört. Er fehlt mir, aber es wird wahrscheinlich noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder etwas von ihm hören werde. Während unserem Treffen, hat er mehrmals versucht das Thema Betreuung anzuschneiden, aber ich konnte als Begründung nur sagen, dass es nicht mehr das ist, was es früher einmal war - Winter 2012. 

Und dann ist da wieder das Chaos. In den letzten Tagen ist das Chaos eigentlich ausgeblieben, aber ich merke, wie es schleichend wieder kommt. Die Arbeit im Heim strengt so verdammt an. Ich liebe die Arbeit, aber wenn man plötzlich wieder einen vollen Wohnbereich hat und die Angehörigen so viel Stress machen und nicht auf die Entscheidungen des Teams hören möchten, ist das schon etwas anderes. 
Es ist alles, was aufeinander trifft. Betreuung, Arbeit, die Probleme - alles lässt mich so in die Knie zwängen. Ich muss die nächsten Wochen und Monate schaffen, obwohl ich lieber wieder in die Klinik gehen würde. Aber es geht nicht, ich muss arbeiten. 

419.

Ich hätte nie gedacht, dass mein Wille und meine Stärke irgendwann einmal zurück kehren. Immer dachte ich, dass ich nie wieder so wie früher sein könnte, aber... ich habs geschafft. Ich habe jetzt seit Sonntag nichts mehr gegessen, ernähre mich nur noch von Cola, Kaugummis und fettreduzierter Buttermilch und es geht mir wunderbar! In meinem Kopf herrscht kaum noch Chaos und das Chaos was da ist, kann ich jetzt wieder gekonnt überspielen...

22. März 2014

417. Maybe life isn't for everyone. Maybe.

Zu viel Schmerz und vorallem zu viele Gedanken sind in meiner Seele und in meinem Kopf verborgen. Ich habe Angst all dem nicht mehr gewachsen zu sein. Nicht mehr den Absprung zu schaffen und zu sagen, was wirklich los ist. Ich fühle mich immer schlechter und möchte nicht mehr hier sein. Ich möchte mir alles kaputt schneiden, aber ich weiß gar nicht mehr, welche Stelle ich dafür nehmen kann. An den Unterarmen gehts nicht, da ich ein Oberteil auf der Arbeit tragen muss, dass kurze Ärmel hat. Die Oberarme sind inzwischen auch mit Narben verziert. Und bei den anderen Körperstellen, habe ich Angst, dass ich nicht einmal annähernd die gewünscht Tiefe erreichen werde. Und vorallem habe ich nur diese Blillig-Klingen von Rossmann - Isana Men. Ich hasse die, aber leider habe ich es an dem Abend nicht mehr geschafft zu DM zu fahren. Deswegen muss ich mich jetzt mit den begnügen. Damit das Ganze aber nicht ganz ausatet habe ich U. einen Lebensvertrag geschickt. Langsam macht er sich Sorgen. Es passiert immer häufiger, dass ich ihm einen Vertrag schicke.

Gestern Abend habe ich im Internet nach I. geschaut. Nach ihrem Selbstmord hat ihre Mama die Facebookseite gelöscht und sonst gibts nicht mehr viel von ihr, was man im Internet finden kann. Nur einpaar Bilder von ihren Wettkämpfen und den Nachruf habe ich gefunden. Mehr nicht. Ich muss in letzter Zeit häufig an sie denken. An sie als Person, an ihren Suizid, an die Zeit in der wir zusammen in Wunstorf waren und vorallem aber an ihre Beerdigung. Es hat sich alles in meinen Kopf gebrannt. Ich versteh nichts mehr. Das letzte was ich zu ihr gesagt habe war: ''Machs gut'' und dann habe ich sie zum Abschied umarmt. Das ist inzwischen fast 1 1/2 Jahre her. Es kommt mir so kurz vor. Aber in Wirklichkeit ist es eine Ewigkeit her.

Und dann ist da noch die Sache mit H. Als ich letzte Woche versucht habe ihn anzurufen musste ich es eine Ewigkeit versuchen. Erst auf seinem privaten Handy - nichts, es ist aus. Dann auf dem Anschluss von der WG - nichts. Dann hat es mir gereicht und ich habe ihm eine Nachricht auf Diensthandy geschickt. Ein Anruf kam zurück. Er ist sei seit Stunden im Krankenhaus. Krankenhaus und WG heißt eigentlich immer, dass sich jemand versucht hat umzubringen und das war dann auch so. Ich habe es zwar zufällig von U. erfahren, aber es hat dafür gesorgt, dass die Stimmung wieder bergab ging. Inzwischen denke ich immer wieder an die WG Zeit zurück. Die ganze Schmerz und die Unverständnis, die ich entgegen gebracht bekommen habe. Aber dennoch sage ich immer, dass ich seit dem Auszug nicht mehr ehrlich glücklich war. Komische Sache.
Um dann gleich bei der WG-Zeit zu bleiben:
gestern hat mich U. gefragt, ob ich nicht Lust habe mit Denny (kennt ihr bestimmt. Hat beim Supertalent mitgemacht) P. Geburtstag nachzufeiern. P. war mein 1. Bezugsbetreuer in der WG  und dann etwas später  auch der von Denny. Ich habe lange darüber nachgedacht was ich U. antworten soll. Einerseits würde ich ihn gerne wiedersehen, aber dann ist da noch die Sache mit dem Vertrauen. Bei alten Betreuern oder Ärzten habe ich immer das Gefühl, dass sie die ganze Zeit nie ehrlich zu mir waren. Und vorallem weiß ich nicht, was die Betreuer aus der WG ihm erzählt haben. Das letzte Mal habe ich ihn vor einem knappen Jahr gesehen und da wusste er bereits alles was in den letzten Monaten in der WG passiert ist. Was würdet ihr machen? Flashbacks und Enttäuschung oder vielleicht die Hoffnung erleben, dass das Treffen doch gut wird?


416. Ausweglos?

Ich überschreite jegliche Grenzen und werde mir nicht bewusst, dass dies auch Folgen habe könnte. Ich versuche wieder und wieder mit all meinen Problemen alleine klar zu kommen, aber merke dass sie dadurch nur noch schlimmer werden. Ich versuche allen klar zu machen, dass ich den Alltag kaum noch bewältigen kann, da mich die Krankheiten immer weiter in die Knie zwängen. Ich schweige zu Fragen, die ich liebend gerne beantworten möchte, aber habe Angst, dass ich dadurch nur noch mehr in Schwierigkeiten geraten könnte. Ich fühle mich alleine, obwohl ich in der Mitte einer Menschenmenge stehe und merke erst zu spät, dass sich durch mein Verhalten mehr und mehr Menschen von mir abwenden. Die Liebe die Menschen mir schenken wollen, schaffe ich nicht zu akzeptieren und nicht auszuhalten, obwohl ich mir so sehr Wünsche, dass jemand immer bei mir ist und mich tröstet wenn ich wieder einmal am Boden bin.

- Ich brauche jemanden. Irgendwen der mir hilft und offen und ehrlich zu mir ist.



17. März 2014

415.

Die Gedanken werden immer schlimmer, der Druck immer größer. Und nichts hilft. Selbst reden nicht, ich habs versucht, aber bin auf Ignoranz gestoßen. Ich habe versucht offen und ehrlich zu sein, habe gesagt, dass ich am Ende bin und das ich alleine nicht mehr zurecht komme. Und die einzige Antwort die ich bekam war, dass ich gar nicht so wirke und man es mir dementsprechend nicht glaubt. Was soll ich denn noch machen? Heulend in der Öffentlichkeit zusammenbrechen? Ich weiß es nicht mehr. Keiner versteht mich, wirklich keiner!

16. März 2014

414.

Ich glaube ich habe einen riesen Fehler gemacht. Die eMail hätte ich nicht losschicken sollen. Fuck >.<

''Ich weiß nicht mehr, an wen ich mich wenden kann. Aber ich muss einfach jemandem schreiben, sonst komme ich weder heute noch morgen oder übermorgen unbeschadet davon. Seit dem letzten Wochenende geht meine Stimmung immer weiter in den Keller. Zuerst habe ich gedacht, dass es an dem Stress liegt den ich durch das Lernen für meine Prüfung hatte, aber das Gefühl ist geblieben. Die ganzen Gedanken sind weiterhin da und haben dafür gesorgt, dass ich mich privat sowie auch auf der Arbeit mehr anstrengen muss die ''Gesunde'' zu spielen. Inzwischen habe ich jedoch keine Kraft mehr. Ich schlafe kaum mehr als 4 Stunden pro Nacht und habe ständig das Gefühl das ich beim nächsten Schritt zusammenbrechen könnte. Und dann ist da auch noch der Druck mich zu verletzten und dann noch das Verlangen mich umzubringen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich dieses Leben schaffen soll. Ich möchte doch einfach nur weg sein, mehr nicht.''

Und dann habe ich vorhin noch diese liebe Nachricht bekommen: