Ich weiß nicht wie es mir geht.
Meine derzeitige Stimmung kann ich nicht wirklich einordnen.
Wahrscheinlich nennt man dieses Gefühl 'Leere'.
Ich möchte dir alles erzählen, alles was im Moment los ist.
Ich möchte ehrlich sein, Holger.
Ich weiß nicht wie es mir geht.
Meine derzeitige Stimmung kann ich nicht wirklich einordnen.
Wahrscheinlich nennt man dieses Gefühl 'Leere'.
Ich möchte dir alles erzählen, alles was im Moment los ist.
Ich möchte ehrlich sein, Holger.
Mir gehts relativ schlecht.
Die Suizidgedanken, der Druck und der Selbsthass sind allesamt da und quälen mich.
Ich bin jedoch zu schwach, um mich den Suizidgedanken und dem Druck hinzugeben. Die Klingen liegen neben und warten auf ihren Einsatz.
Und wer weiß, ob ich jemals einen 3. Suizidversuch starten würde.
Wahrscheinlich liebe ich dafür mein Leben noch zu sehr.
Es wird wahrscheinlich niemals so enden. Und wenn, dann werde ich wahrscheinlich froh sein.
Ich brauche jemanden.
Ich brauche eine Person die bei mir ist, mir zuhört und einfach nicht urteilt.
Jemand, der sich nicht zurückschrecken lässt.
Eine Person, die immer für mich da ist.
- Am Ende -
Ich hab gestern vergessen euch was zu erzählen.
Und zwar war ich ja am Donnerstag beim Arzt wegen der Blutuntersuchung und gestern bekam ich die Ergebnisse.
Anscheinend hatte meine Sachbearbeiterin vom Jugendamt Recht. Meine Leberwerte sind zu hoch (ich denke mal, dass es noch nicht so schlimm ist) und ich habe mal wieder einen Eisenmangel.
Andere würden Angst haben. Ich lache darüber einfach nur.
Vorhin habe ich lange überlegt, was ich wegen den Tabletten machen soll.
Ich schwanke immer wieder zwischen den Gedanken, sie zu nehmen (und gesund zu werden) und darüber sie nicht zu nehmen, da sie mir helfen würden und ich dies nicht zulassen kann.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
In zwei Wochen habe ich Geburtstag und werde somit endlich 18.
Ich kann es im Moment gar nicht mehr abwarten. Ich zähle die Tage und freue mich darauf, wenn ich meinen Geburtstag nachfeiern kann.
Ich freue mich auf meine Freunde.
Ihr merkt es vielleicht selbst.
In den letzten Tagen geht meine Stimmung immer rauf und runter.
Mich nervt es einbisschen.
Mir gehts überhaupt nicht gut. Den ganzen Tag schon nicht.
Heute Vormittag war ich mit Holger zusammen bei meiner alten Praktikumsstelle.
In einem kurzen Gespräch habe ich der Chefin gesagt, dass ich abbrechen möchte und sie fand es auch gut so. Sie hätten es sich sowieso nur noch eine Woche mit angeguckt und dann hätte es von ihnen aus ein Gespräch gegeben.
Danach sind wir noch frühstücken gefahren. Ja, ich hab gegessen. Aber nicht alles (noch nicht einmal die Hälfte).
Irgendwann sind wir dann an dem Thema Therapie angekommen. Ich erzählte ihm, dass ich bei der Therapie und bei ihm und Ulf nur ein paar Dinge erzähle, die mich belasten. Die Sachen, die mir im Moment zu schaffen machen schlummern in mir drin. Irgendwann sagte er folgenden Satz :
"Du arbeitest gerade soviel mit, dass wir dich nicht in die Klinik bringen müssen."
Das hat echt gesessen, aber Recht hat er. Wenn alle wüssten, dass ich die Tabletten nicht nehme, gäbe es einen riesen Theater.
Und wenn sie wüssten, was alles in meinem Kopf vorgeht, säße ich bestimmt schon in der Klinik.
Ich hab mal wieder keine Lust.
Am Dienstag habe ich wieder ein Hilfeplangespräch und ich soll am Montag noch aufschreiben, wie mein Notfallplan aussehen soll.
Sprich was ich tun kann, wenn es mir selbst zu heikel wird und ich somit das Gefühl hab mich selbst einweisen zu müssen.
Monster
Ich lerne es zu lieben, obwohl ich es hassen müsste.
Es lässt nicht mehr los und ich lasse es zu.
Lasse mich einwickeln, biete ihm an zu bleiben.
Es fühlt sich wohl bei mir.
Wieso sollte ich es dann verscheuchen?
Morgen früh um 7:30 Uhr soll ich beim Arzt sein. Blutuntersuchung.
Ob das Labor merken wird, was ich alles heute genommen hab?
Und dann sehen die auch noch meinen Arm. Das wird ein Spaß. Vorallem aber, wegen den frischen Wunden, die nicht einmal eine Stunde alt sind.
Selbsthass überschattet mein Denken.
Am besten ich breche die Therapie ab. Es macht keinen Sinn.
Wie alles in meinem Leben.
Wo fange ich an - Neuigkeiten hoch 10!
Erst einmal etwas allgemeines. Mein Tag in der Krippe war heute nicht so toll, aber was erwarte ich eigentlich noch?
Nach dem Praktikum hatte ich mein Hilfeplangespräch.
Es war einfach nur anstrengend. Nach ungefähr 2 Stunden und zwei kleinen Unterbrechungen kann ich euch folgendes mitteilen :
Wie auch anders zu erwarten, machen sich alle Sorgen.
Grund ist klar, meine Stimmung.
Jedoch ist mir heute erst einmal gesagt worden, wie sehr sie sich Sorgen machen. Wisst ihr noch, als Holger mich besuchen wollte und ich eingepennt bin?
Erst heute hat er mir gesagt, dass er dachte, ich hätte mir etwas angetan...
Und sonst :
Man hat versucht mich zu überreden wieder in eine Wohngruppe zu ziehen; mir nahe gelegt, ich solle doch mal ein Blutbild wegen dem Tablettenmissbrauch machen und die größte Überraschung kommt jetzt.
Ich breche das Praktikum aus gesundheitlichen Gründen ab.
Heißt für mich, dass ich ab sofort nicht mehr hingehen werde und somit auch klar ist, dass ich die 11. Klasse nicht schaffen werde.
Ich hab mich immer wieder gegen diesen Gedanken gesträubt.
Ich weiß auch noch nicht, ob ich die FOS dann noch einmal mache, oder lieber in einen anderen Bereich wechsele.
Fakt ist einfach nur, dass mein Traum, Sozialpädagogin zu werden, wieder ein Stück in die Ferne gerückt ist.
Schade eigentlich.
Besonders traurig ist einfach nur, dass ich Nani, Veerle und Joana dann nicht mehr in meiner Klasse hab.
Jeden Morgen aufs Neue, muss ich mich aus dem Bett quälen, um zur Arbeit oder Schule zu gehen.
Langsam aber sicher merke ich, dass mein Körper anfängt aufzugeben.
Ich frage mich bloß, wann er es endgültig tut.
Mir gehts einfach nur beschissen.
Nachher hab ich auch noch mein Hilfeplangespräch. Keine Lust.
Mein Kopf spielt verrückt. Zu viele Gedanken, die drohen zu explodieren.
Ich kann nicht mehr klar denken, versuche alles dafür zu tun, dass mein Körper aufgibt.
Bin schon wieder auf dem Weg in die Apotheke.
Brauche Tabletten. Zigaretten auch noch.
Ich will alles auskotzen, mich schneiden, verbrennen.
Und das Alles nur, um für ein paar Stunden zu sterben.
Wenn ich schon nicht endgültig sterben darf.
Holger, warum hast du ausgerechnet dieses Wochenende kein Dienst?
Und Ulf hat sein Handy am Wochemende auch immer aus.
Heute wäre eigentlich der 3. Tag an dem ich meine neu verschriebenen Tabletten hätte nehmen sollen.
Ich hab mit Ulf ausgemacht, dass ich bei jedem Treffen eine neue Ration bekommen. Die, die ich am Mittwoch bekommen habe, liegt in der Kommode. Die, die ich gestern bekommen habe, liegt auf dem Tisch.
Sie werden auch in der Kommode landen.
Einerseits soll alles besser werden, aber andererseits darf ich einfach nicht gesund werden. Ich habs einfach nicht verdient.
Seit Stunden liege ich im Bett, lese und höre Musik und hoffe, dass die scheiß Pillen anfangen zu wirken.
Keine Angst, die Dinger werden mich nicht umbringen. Allerdings gehe ich am Montag mal zum Arzt.
Glaube, dass sie schon einen Kaliummangel ausgelöst haben.
Als ich in meiner Prüfung die Aufgabe bekam, ein Titel für dieses Bild zu wählen, fiel mir nur ein Wort ein :
KINDHEIT.
Es gibt nicht viel zu berichten von heute.
Die Arbeit heute in der Krippe, war nicht so anstrengend wie die letzten Tage, dennoch fühle ich mich unwohl.
Ich war froh, dass die Nachmittagsbetreuung ausfiel und ich deswegen schon nach 4 1/2 Stunden gehen durfte..
Jedenfalls habe ich heute die FSJ-Lerin Sharon kennengelernt... und ich finde sie einfach nur komisch.
Sie ist 16 Jahre alt und deswegen meinen die anderen Erzieherinnen, dass wir uns genau deswegen gut verstehen müssen.
Im Moment hab ich einfach das Gefühl, dass ich da nicht reinpasse.
Ich überlege die ganze Zeit, ob ich mich morgen krank melden soll.
Mal gucken....Vielleicht entscheide ich es morgen früh einfach spontan.
Ich kann inzwischen schon genau sagen, wann ich es in der Krippe nicht mehr aushalten.
Spätestens um 11 Uhr (also gut 3 Stunden nach Beginn) möchte ich einfach nur weg.
Vorhin habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich alles hinschmeiße soll und bis zum meinem 18. Geburtstag nach Wunstorf gehe.Nötig hätte ich es allemal.
Die letzten Tage waren mega anstrengend. Ich bis froh, dass ich morgen erst um 10 Uhr da sein muss. Doch leider legt sich der Gedanke, da ich bis halb 7 arbeiten muss.
Und dann treffe ich mich auch noch mit Ulf.
Eure Meinung :
Hinschmeißen oder weitermachen?
Und jetzt keine antworten wie ja oder nein. Bitte mit Begründung!
Mit jeder Bewegung bemerke ich das blutgetränkte Pflaster auf meinem Unterarm.
Hab mich geschnitten.. und das um 6 Uhr morgens.
Die Schule war heute eigentlich ganz okay.
Hab zwei Klausuren geschrieben - Deutsch und Englisch. Für beide Arbeiten habe ich nicht gelernt. Ich hab mich eher darauf konzentriert, dass Nani es richtig hat und ich irgendwie abschreiben kann.
Wir haben heute unteranderem auch unsere Note für das Endzeugnis bekommen. Und ratet mal, was ich hab ... eine beschissene 5!!
Und das alles nur, weil man an Depressionen erkrankt ist und somit nicht richtig lernen kann.
Irgendwann hat mich dann Ulf von der Schule abgeholt, da wir ein Termin wegen den Tabletten hatten.
Und ganz ehrlich... ich bin gerade einfach nur sauer.
Beim letzten Termin hat sie mir noch versprochen, dass ich Tavor bekomme und jetzt darf ich jeden Tag Fluvoxamin fressen .... und nein. Ich werde sie nicht nehmen.
Übung im Vortäuschen hab ich ja.
Ich vermisse die Zeit mit meinem Vater.
Die Ängste vor dem 1. Arbeitstag sind zum Teil begründet gewesen.
Sagen wir so, er war nicht toll.
Die Erzieherin hat mich mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich doch mit den Kindern beschäftigen soll.
Am Anfang war ich auch noch gut gelaunt, aber inzwischen ist es finster in mir. Ich denke mal, dass meine Stimmungsschwankungen bemerkt worden sind.
Aber eine Sache ist positiv an dem heutigen Tag gewesen.
Trotz mehrmaligem Auffordern der Erzieherinnen, ich solle doch auch was essen, hab ich immer schön "nein" gesagt. Bin stolz.
In den letzten Praktika hab ich dann irgendwann etwas gegessen.
Falls es in diesem Praktikum dazu kommt, dass die nicht loslassen wollen, sagen ich einfach ich wäre Veganerin.
Klappt bestimmt.
Ich bin froh, dass ich heute etwas eher gehen durfte und dass ich erst am Mittwoch wieder hin muss.
Meine Stimmung ist sehr wechselhaft.
Bis heute Nachmittag war meine Stimmung zwar nicht gut, aber jedoch 'aushaltbar'.
Bis der Moment kam, indem ich innerlich die Hoffnung aufgab, an einen Suizidversuch dachte und drauf und dran war einen Abschiedsbrief zu schreiben.
Das Gefühl ist immer noch da. Jedoch kommt jetzt noch der Druck hinzu. Ich sehne mich nach neuen Wunden. Die letzten Wunden fangen an zu heilen...
Morgen ist mein erster Arbeitstag seit knapp 4 Monaten. Und wie solls man sagen? Ich hab einfach nur Angst.
Ich weiß nicht wieso, denn immerhin ist es das 6. Praktikum in 3 Jahren!
Wahrscheinlich ist es die Ungewissheit.
Nach der Arbeit kommt Holger mich besuchen. Mal schauen wies wird.
924 Kalorien zu mir genommen. Das sind 1200 Kalorien weniger als gestern.
Trotzallem hat der Selbsthass mal wieder die Überhand übernommen.
Hab mir meine letzten Pillen genommen und sie mit Cola runtergespühlt.
Wahrscheinlich wird die Nacht kurz.
Der Drang mich zu verletzen ist groß. Wahrscheinlich sorgt der Selbsthass dafür, denn die Wunden von gestern sind eigentlich ganz zufriedenstellend.
Tiefer als sonst, aber leider noch nicht tief genug.
Als ich am Donnerstag in der Wohngruppe war, hab ich mir auf dem Betreuerlaptop verschiedene Bilder angesehen - darunter auch die von der Weihnachtsfeier.
Mich haben diese Bilder zutiefst verletzt. Mir ist wieder einmal klar geworden, dass ich eine schreckliche Jugendliche in der WG war.
Ich erkläre es euch :
Auf den Bildern war auch eine meiner Mitbewohnerinnen zu sehen, die bereits im Mai ausgezogen ist.
Man muss dazu sagen, dass sie nicht mehr in der Betreuung der WG ist!!
Wahrscheinlich spricht da die Eifersucht aus mir, aber ich wäre auch gerne auf dieser Feier gewesen.
Mein Körper wehrt sich gegen die Massen an Essen, die ich gerade zu mir genommen hab.
Muss schnellstmöglich in die Apotheke und zu DM.
Hasse mich. Tut mir bitte den Gefallen und lasst mich sterben.
Ich bin müde. Die Kopfschmerzen sind unerträglich und mir ist einfach nur schwindelig.
Mir gehts schlecht.
Die Klinge liegt nur einen Handgriff weiter.Sie schreit danach, dass ich sie benutze.
Ich muss einfach alles loswerden, rauslassen.
All das, was ich nicht wage auszusprechen. Beziehungsweise all das, was keiner hören möchte.
Meiner Meinung nach.
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