Mir gehts überhaupt nicht gut. Den ganzen Tag schon nicht.
Heute Vormittag war ich mit Holger zusammen bei meiner alten Praktikumsstelle.
In einem kurzen Gespräch habe ich der Chefin gesagt, dass ich abbrechen möchte und sie fand es auch gut so. Sie hätten es sich sowieso nur noch eine Woche mit angeguckt und dann hätte es von ihnen aus ein Gespräch gegeben.
Danach sind wir noch frühstücken gefahren. Ja, ich hab gegessen. Aber nicht alles (noch nicht einmal die Hälfte).
Irgendwann sind wir dann an dem Thema Therapie angekommen. Ich erzählte ihm, dass ich bei der Therapie und bei ihm und Ulf nur ein paar Dinge erzähle, die mich belasten. Die Sachen, die mir im Moment zu schaffen machen schlummern in mir drin. Irgendwann sagte er folgenden Satz :
"Du arbeitest gerade soviel mit, dass wir dich nicht in die Klinik bringen müssen."
Das hat echt gesessen, aber Recht hat er. Wenn alle wüssten, dass ich die Tabletten nicht nehme, gäbe es einen riesen Theater.
Und wenn sie wüssten, was alles in meinem Kopf vorgeht, säße ich bestimmt schon in der Klinik.
Ich hab mal wieder keine Lust.
Am Dienstag habe ich wieder ein Hilfeplangespräch und ich soll am Montag noch aufschreiben, wie mein Notfallplan aussehen soll.
Sprich was ich tun kann, wenn es mir selbst zu heikel wird und ich somit das Gefühl hab mich selbst einweisen zu müssen.
Monster
Ich lerne es zu lieben, obwohl ich es hassen müsste.
Es lässt nicht mehr los und ich lasse es zu.
Lasse mich einwickeln, biete ihm an zu bleiben.
Es fühlt sich wohl bei mir.
Wieso sollte ich es dann verscheuchen?
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