4. Januar 2013

123. Ist dies mein Schicksal - ein Leben lang Psychatrien ?

Ein kleiner Bericht zu dem gestrigen Tag:

Ich hatte ja um 12 Uhr einen Termin in der Praxis von meiner Psychaterin. Dort hatte ich ein Gespräch mit Ulf und der Therapeutin dort. 
Es ging um die Bedarfsmedikation, die ich die ganze Zeit haben möchte. Und jetzt ist es endgültig. Ich bekomme sie nicht. 

Der Grund:
Sie sagte zu mir, dass man damit nur die Symptome ausschaltet und nicht die Krankheit an sich bekämpft.
Sie bestehen darauf, dass sie mich auf die normalen Anti-Depressiva einstellen. Mehr nicht.
Ich hasse diesen Gedanken, normale Anti - Depressiva nehmen zu müssen. In mir sträubt sich alles dagegen,
Wie auch immer. Die Therapeutin dort meinte dann auch noch, ob ich wieder in die Psychatrie möchte.
Natürlich nicht antwortete ich und fragte auch, wieso sie mir die Frage stellt.
Sie sagte daraufhin, dass es ohne Medikamente immer wieder solche Psychatrieaufenthalte geben wird. 
Jetzt soll ich mich entscheiden. Ich habe eine Woche Zeit, mir zu überlegen ob ich wieder welche nehmen möchte.

Nach dem Termin war ich einfach nur fertig. Ich bin mit Ulf zusammen in sein Büro gefahren. Auf dem Weg dorthin, hat er mich immer wieder gefragt, ob ich mit ihm einkaufen möchte. Hab nein gesagt und hab mir mein Geld auszahlen lassen. Ich weiß nicht, wieso ich dann folgendes getan habe. 
Er hat mich immer wieder gefragt, ob er noch etwas für mich tun könnte. Ich sagte Jaein.
Er hinterfragte das Ja und ich sagte ihm, dass es nicht so wichtig sei. 
Verdammte scheiße... wieso kann ich ihm nicht einfach alles sagen ? Erzählen, was mich bedrückt und hoffen, dass ich nicht in die Psychatrie gebracht werde.

Aber nein -.- Ich musste mich mal wieder so verhalten. Und nun steht ein langes Wochenende bevor, an dem noch nicht einmal Holger Dienst hat. Ich werde alleine sein. Alleine mit meinen Gedanken. 
Obwohl. Vielleicht schaffe ich es auch, dass ich mit Fabian in der Wohngruppe sprechen kann.


Erinnerungen an bewegende Momente. 



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