Es ist schon bemerkenswert wie schlecht es einem nach Monaten wieder gehen kann. Monatelang bin ich irgendwie durchgekommen, aber jetzt schaffe ich noch nicht einmal einen Schultag hinter mich zu bringen. Schon vor der 1.Stunde sehe ich mich im Spiegel an und könnte sofort anfangen zu weinen. Statt Zuhause zu bleiben quäle ich mich in die Schule. Dort werde ich auch nur gefragt was los sei. Und immer wieder sage ich allen, dass alles gut sei. Im nächsten Moment fange ich an zu weinen und versuche mit meiner letzten Kraft dies zu unterdrücken. Ich schaffs nicht mehr...
2. Juni 2015
19. Mai 2015
518. Und wenn es mein Schicksal ist?
Es scheint langsam egal zu sein was ich mache...Phasenweise gehts mir gut und dann ändert es sich schlagartig und ich habe den großen Drang mich zu verletzten und mich gar umzubringen.
Ich fühle nur noch eine große Leere in mir, die ich aus eigenen Stücken nicht mehr bewältigen kann. Zu allem Überfluss habe ich gestern noch einen Betreuer aus der Wohngruppe beim einkaufen getroffen. Er ist überrascht was aus mir geworden ist. Und vorallem kann er es nicht fassen, dass ich mich seit 9 Monaten nicht mehr verletzt habe. Wir haben uns kurz unterhalten und so erzählte er mir auch was aus der Wohngruppe und natürlich auch was aus Holger geworden ist..
Auch wenn ich interessiert dabei war, fühle ich mich einfach nicht mehr willkommen auf dieser Welt. Ich brauche einfach mal eine Auszeit von mir und meinem Leben.
13. Mai 2015
517. Jedes einzelne Wort
Mit jedem Wort das er zu mir sagt, verliebe ich mich immer mehr in diesen Menschen. Er nimmt mich so wie ich bin. Und das ist selten.
8. Mai 2015
516. Ausrasten.
5. Mai 2015
515. Ich bin zurück.
Es ist fast einen Monat her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe. In den letzten Wochen habe ich jeden einzelnen Tag irgendwie überstanden. Denn der Nebenjob, die Arbeit im Heim und auch die Schule haben mich doch sehr auf Trab gehalten. Aber trotz allem habe ich besonders jetzt das Gefühl, dass ich gefühlsloser denn je bin.
So dachte ich beispielsweise, dass nach dem Wechsel des Heimes alles besser werden würde. Anfangs war auch alles top. Aber dann (vor ca 2 Wochen) wurde jeder Dienst zu einer Qual. Statt mit Freude dort hinzugehen, habe ich seitdem jeden Tag ein schlechtes Gefühl.
Und seit der Dienstplan für diesen Monat raus ist, habe ich noch mehr Ärger. Jetzt aber mit meinen Vorgesetzten... Ich stehe mit Diensten für Pfingsten im Plan, jedoch habe ich ab dem 18.5 Blockunterricht. Da in den vier Wochen keiner von uns zu seiner Arbeitsstelle darf, sind diese Dienste von der Schule aus auch verboten. Ich habe mehrere Gespräche dies bezüglich gehabt, mit der Erkenntnis, dass ich trotzdem arbeiten muss. Und genauso ist es auch am kommenden Freitag. Ich habe an diesem Tag frei und fest geplant, dass ich dann meine Hausarbeiten schreibe. Nun bekam ich gestern einen Anruf, dass ich doch bitte kommen soll. Als ich "nein" sagte und die Begründung mit den Hausarbeiten angab, wurde dies nicht akzeptiert. Solche Sachen muss ich in meiner Freizeit machen, das sei schließlich in jeder Ausbildung so. Doch wie soll ich das in der Freizeit machen, wenn diese mir gestrichen wird? Ich bin langsam echt ratlos und weiß auch nicht mehr wie ich mich verhalten soll...
Kann nicht einmal im Leben etwas gut laufen, oder geht es jetzt immer so weiter?
6. April 2015
514. Ich wünschte ich wäre jemand anderes.
8. März 2015
513. Eens in je leven ...
In manchen Momenten geht es mir wunderbar und dann ist es im nächsten Moment wieder so schlimm, dass ich es nicht mehr aushalte. In den letzten Tage ging es mir häufig gut. Na ja... gut in Anführungszeichen. Am Mittwoch hatte ich eine kleine OP, sodass ich seitdem krankgeschrieben bin. Und genau das macht mir zu schaffen. Nichts zu machen und den ganzen Tag Zuhause zu sein, sorgt dafür das ich falle. Und das wirklich tief. Aber dann habe ich einen wirklich lieben Menschen kennengelernt. Wir schrieben uns, sobald wir aufstanden und auch wenn wir schlafen gingen.
Wir schrieben zwischen unseren Schichten und auch, wenn wir zwischen Terminen Zeit hatten.
Ich fing an mich immer mehr auf ihn einzulassen und ihm zu vertrauen. Und so schrieb ich ihm gestern, dass ich krank bin. Krank in dem Sinne, dass ich chronisch depressiv bin, Borderline habe und vieles mehr. Er hatte bereits diese Gedanken, da er auf einem Bild bei facebook ein Teil meiner Narben gesehen hatte. Die Nachricht fasste er wirklich gut auf, hinterfragte einige Dinge und möchte nun meine ganze Geschichten wissen. Wann es zu dieser 'Offenbarung' meinerseits kommt, ist ungewiss...
27. Februar 2015
512. Ich baue eine Mauer.
Und schon bin ich wieder im Loch gefangen und muss dazu auch noch schlimme Suizidgedanken aushalten.
Mir gehts einfach nicht mehr gut. Am Dienstag habe ich einen Termin im Psychiatrischen Dienst und ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihn wahrnehmen soll.
Ich möchte mich einfach nur noch verkriechen und nur noch zu den nötigsten Dingen die Wohnung verlassen.
24. Februar 2015
511. Endlich.
Manche Menschen verbringen so einen Tag wie diesen zwischen Menschen, die sie besonders gerne haben. Und dann gibts noch die Menschen, die solch einen Tag mit sich verbringen. Alleine.
Ich gehöre von der zweiten Sorte. Ich bin heute morgen zur Arbeit gegangen, habe zwischendurch meine Fahrprüfung bestanden (nach zwei Jahren!!!) :) und dann ging es schon wieder nach Hause. Nach schlafen und einkaufen sitze ich hier nun und denke daran, dass ich meinen Vater liebend gerne bei mir hätte. Wenigstens für heute.
In diesem Sinne,
happy birthday to me.
22. Februar 2015
510. Wie manche Menschen einen verändern können.
19. Februar 2015
509. Die Gefühle werden nicht schwächer, nur weil ich sie verdrängt habe.
10. Februar 2015
508. Zwischen den Extremen.
Besonders heute fühle ich mich einfach nur wertlos. Den ganzen Tag über muss ich immer wieder weinen, obwohl ich Unterstützung von ganz lieben Menschen bekommen habe. Danke an C,M,A und M.
27. Januar 2015
25. Januar 2015
506.
23. Januar 2015
505. Ein Mensch der soviel verletzt wurde, wird dir nie deine Komplimente glauben.
8. Januar 2015
503. Wir meinten immer nur einander, wenn wir Glück sagten.
Die momentane Situation setzt mir immer mehr zu. Wenn es still ist und ich alleine bin, merke ich erst welch eine Leere in mir herrscht. Immer wieder versuche ich daran zu denken, dass das Leben auch gute Seiten haben kann, bis die dunklen Wolken am Himmel überhand nehmen.
Mir ist im Moment nicht wohl dabei, dass ich mich jederzeit wieder soweit verändern kann, dass ich nur noch einen viertel Schritt machen muss, um im Abgrund zu landen.
Genau wie es am Dienstag fast geschah.
Die Quittung dafür bekam ich heute, als ich mich im Psychiatrischen Krisendienst wieder fand.
Sie versuchte mir zu erklären, dass sie telefoniert hätte und ich mich bitte bei einer ihrer Kolleginnen melden soll. Eine Kollegin, die für den Erwachsenenbereich zuständig ist und mir helfen soll eine Betreuung zu bekommen. Es ist also wieder soweit. Meine Gedanken spielen verrückt.
Und so ist es auch ein Wunder, dass ich die Schule im Moment schaffe. Es ist ein Wunder, dass ich die Klausuren mit einer 1 und einer 2 geschafft habe und auch ist es ein Wunder, dass ich mich dort Menschen gegenüber öffnen konnte. Ich saß mit zwei meiner Mitschülerinnen zusammen und versuchte all ihre Fragen, bezüglich meiner Krankheiten zu beantworten. Nach einer langen Zeit, habe ich mich in der Gesellschaft wieder wohler gefühlt als sonst. Dieses Gefühl jemanden zu haben, der sich wirklich mit einem beschäftigt, war einfach etwas unbekanntes. Und so fand ich es rührend, als sie mich fragten, ob ich mit ihnen zusammen etwas unternehmen möchte.
Sie erzählten mir, dass sie sich um einen Mitschüler von uns Sorgen machten und baten mich darum, ihn zu fragen was los sei. Im Unterricht und in unserer Whatsappgruppe verschloss er sich allen anderen gegenüber.. nur mir nicht. Er schrieb mir vorhin all das, was er niemanden sagen konnte...Und so versuchte ich, ihm all seine Sorgen abzunehmen...Obwohl er selbst schrieb, dass er doch eigentlich für mich dasein muss.
6. Januar 2015
502. Wir sind passiert, bevor wir wussten, was passiert.
4. Januar 2015
501. Durcheinander.
Der Titel sagt es schon. Durcheinander. Es herrscht ein großes durcheinander in meinem Kopf und in meinem Leben. Ich bin nun schon die zweite Woche krankgeschrieben. Vor gut zwei Wochen habe ich eine Mittelohrentzündung und eine Mandelentzündung bekommen. Ich konnte auf einem Ohr gar nichts mehr hören und trotzdem bestand meine Chefin darauf, dass ich meine Dienste über Weihnachten mache. Aber es ging nicht, obwohl ich gerne gekommen wäre. Als ich mit ihr schrieb, kam dann nur ganz am Rande: dein Urlaub ist übrigens gestrichen worden. Das erste Mal staute sich die Wut auf. Durch die Krankschreibung verbrachte ich Weihnachten bei meinem Bruder. Es ging eigentlich, aber dann hat die große Fresserei angefangen und ich wurde mit dem Selbsthass nur so überschüttet. Als ich dann am 1. Weihnachtsfeiertag auch noch Magenschmerzen bekam und ich mich übergeben musste, hat es mir auch gereicht. Ich rief meine Tante an, dass sie mich doch bitte abholen möchte. Sie war nicht begeistert, aber sie kam.
Am 26. fand in meiner Familie die Bescherung statt. Mein Opa kam mit seiner Freundin und wir aßen ekelhafte Fertigtorten. Der erste Teil der Bescherung fand statt, mein Opa fuhr wieder, das Abendessen kam und dann der letzte Teil der Bescherung. Mir ging es von Stunde zu Stunde schlechter. Jedoch hat es niemanden interessiert. Genauso am 30.12, als mein Opa Geburtstag hatte.
Und als das nicht genug wäre, muss ich am Montag zu meiner Chefin und mir ihr Geschrei anhören. Die Kollegin die mir VERSPROCHEN hatte, den Mund zu halten, hat es doch nicht getan. Ich möchte kündigen und sie versteht einfach nicht, warum ich nicht zu ihr gekommen bin...
Nun sitze ich hier, höre Prinz Pi und überlege, wie ich mich gerade am Besten schaden könnte.
Wenn das so weiter geht finde ich mich in der Klinik oder auf dem Friedhof wieder.
31. Dezember 2014
500. Silvester
Ich wollte mich nur kurz melden und euch einen guten Rutsch und in 1 1/2 Stunden dann auch ein frohes Neues Jahr wünschen. Mir gehts physisch, sowie psychisch momentan nicht sehr gut. Aber das wird schon irgendwie. Bis bald.
18. Dezember 2014
499. Versuch
Ich sitze im Unterricht und wir schauen alle zusammen 'Veronika beschließt zu sterben'. Es ist ein Versuch meinen Mitschülern klar zu machen, wie es ist sich umbringen zu wollen und dann in die Klinik zu müssen. Der Versuch ist gescheitert. Sie verstehen es nicht.
9. Dezember 2014
498.
7. Dezember 2014
497. Du fällst so schnell und du fällst immer schneller..
Es läuft irgendwie alles, aber dann auch wieder nicht richtig. Ich möchte das nicht mehr erleben müssen. Welchen Sinn hat meine Existenz?
5. Dezember 2014
496. Gefühle verschließen, Verstand einschalten.
2. Dezember 2014
495. Dieses eine Gefühl.
23. November 2014
16. November 2014
493. Denn wenn du gehst, nimmst du alle Farben mit.
14. November 2014
11. November 2014
29. Oktober 2014
490. Lebenslange Haft im eigenen Körper.
26. Oktober 2014
489. 92 Tage ohne eine neue Wunde.
25. Oktober 2014
22. Oktober 2014
487. ''Die Menschen an die du abends vor dem Einschlafen denkst, sind die, welche dir wirklich wichtig sind.''
20. Oktober 2014
486.
Es gibt nicht sonderlich viel zu sagen. Ich kämpfe mit großem Selbsthass, Suizidgedanken und allgemeiner Verzweiflung. Ich habe nicht mehr die Hoffnung, dass es jemals gut werden könnte. Möchte alleine sein und zu niemandem mehr Kontakt haben.
Wenn es mir nachher besser geht, melde ich mich noch einmal.
16. Oktober 2014
485. Ich will nicht wieder so sein wie damals.
Ich habe heute Morgen einen regelrechten Schock bekommen, als ich auf die Waage stieg. Schon wieder (!) zu genommen. Es macht einfach kein Spaß mehr. Egal was ich esse, ich nehme zu. Na ja. Außer ich esse nur Gemüse, Obst und Suppen. Dann natürlich nicht.
Ich frage mich, wie ich das vor 1 1/2 Jahren mit dem Essen geschafft habe. Ich hatte damals bis 15 Uhr nichts gegessen und erst als ich Zuhause war, aß ich etwas. Ich kam so auf höchstens 500 Kalorien am Tag. Und ich fühlte mich psychisch gut. Physisch war das natürlich nicht gerade angenehm. Aber so habe ich 21 Kilo abgenommen! Ich möchte den Ergeiz von damals wieder haben!
Was mir den Vormittag geholfen hat zu überstehen, war das zufällige Treffen mit U. Als ich an der Ampel stand, stand er neben mir. Ich habe ihn sofort umarmt und gefragt, wie es ihm geht. Wir haben uns noch nicht einmal 5 Minuten unterhalten, aber es tat gut.
Er hat mich übrigens (genau wie H.) gefragt, was denn nun mit einem Abschiedstreffen ist.
Eine genaue Antwort bekam er nicht von mir, ich bin ihm eher ausgewichen.
Gestern war ich nach langem mal wieder auf dem Spielplatz, wo ich 2009 meinen Suizidversuch unternahm. Ich hatte schon die ganzen letzten Tage das Gefühl, dass ich unbedingt dahin gehen muss. Ich habe lange überlegt wie es eigentlich weitergehen soll. Ich meine, wie ich das überhaupt schaffen soll und was passiert, wenn ich es doch nicht schaffe. Es wäre toll, wenn jemand neben mir stehen würde, der den Weg für mich aussucht...
15. Oktober 2014
484. Applaus, Applaus.
"Mit dem Tod deines Vaters ist ein Teil von dir gestorben." - Fr. S
Wie wahr doch diese Aussage ist. Ich hab gestern auf der Suche nach etwas anderem mein Tagebuch von 2010 gefunden und den Satz gelesen. Im nächsten Monat wäre er 61 jahre alt geworden. Geworden...
Immer wenn ich Frauen mit ihren Vätern sehe, werde ich traurig. Wie gern würde ich jetzt meinen Vater in die Arme schließen...
Meine Familie macht sich Sorgen um mich, ja selbst die Tante, die ich höchstens zwei Mal im Jahr sehe.
Sie alle glauben, dass ich bald zusammenbrechen werde. Physisch und Psychisch. Ich hab die meisten Tage in der Woche um 15 Uhr Schulschluss. Danach habe ich meine Termine oder helfe im Heim aus. Genauso wie an den Wochenenden.. Was meine Familie noch nicht weiß: ich bin gerade dabei mir einen Nebenjob zu suchen! Durch die ganzen Rechnungen habe ich schlimme finanzielle Probleme bekommen. Und wenn ich nicht noch einen Job annehme, bekomme ich das gar nicht mehr auf die Reihe.
Die Klausur in "Lernen, lernen" habe ich übrigens verhauen. War ja eigentlich schon vorhersehbar.
7. Oktober 2014
483. Ausbildung, Gespräch und SvV.
5. Oktober 2014
482. Ausweg?
4. Oktober 2014
29. September 2014
480. Alltägliches.
Es ist einige Tage her, dass ich mich zum letzten Mal hier geäußert habe. Es ist einiges vorgefallen, was ich einerseits lieber verschweigen möchte, aber andererseits doch aussprechen möchte.
Beim letzten Mal dachte ich schon, dass die Erschöpfung nicht noch schlimmer werden könnte. Aber da habe ich mich auch geirrt. Egal was ich gemacht habe, ich bin erschöpft. Die Schule, die Arbeit und die ganzen Termine haben mir zugesetzt. Natürlich kann es auch sein, dass ich allgemein vom Leben erschöpft bin.
Den Jahrestag meines Suizidversuches habe ich eher schlecht als recht überstanden. Ich habe mich in keiner Weise verletzt oder so. Ich musste nur mit heftigen Stimmungsschwankungen leben. Ein Tag später wurde ich dann zum ersten Mal Tante. Am 19.09 kam meine Nichte Mia Sophie auf die Welt. Mein Bruder war bei der Geburt seiner Tochter nicht anwesend, ich schon. Es war ein komisches Gefühl.
In der letzten Woche habe ich sehr häufig gemerkt, dass ich diese ganze Ausbildung nicht schaffen werde. Alles was die Lehrer oder Mitschüler gesagt haben, hat sich für mich nicht verständlich angehört. Wie eine andere Sprache. Und auch die Äußerung von meinem Lehrer, dass Borderline die größte Deformation der Seele ist und das die Menschen die diese Krankheit haben kaum lebensfähig sind, hat mich sehr verletzt. Aber vielleicht hat er auch recht. Ich bin lebensunfähigkeit und viele Menschen da draußen auch.
Am Samstag ist mein großer Bruder nach knapp 3 Monaten bei mir ausgezogen. Drei Monate war ich die größte Zeit nicht alleine und kaum ist er weg, habe ich die Nacht darauf sehr schlimme Alpträume.
Es ist alles komisch zur Zeit.
Bis bald,
Sabine.
15. September 2014
479. Irgendwo zwischen Suizidgedanken und das Gefühl jemanden zu vermissen...
11. September 2014
5. September 2014
477. Einsamer als je zuvor.
1. September 2014
476. Druck.
Wie es ist mit starken Suizidgedanken und Druck, die Fröhliche bei anderen zu spielen, merke ich im Moment.
Ich fühle mich mies und eklig, trotz der unzähligen Tabletten die ich am Tag nehme. Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben.
21. August 2014
18. August 2014
474. Sind Träume Worte, die der Mund nie zu denken wagt.
Es ist komisch zu wissen, dass es einem im Grunde eigentlich gut geht und trotzdem noch den leichten Drang hat sich zu verletzen. Mir ging es nie um den Schmerz. Mir geht es einfach nur um das Blut und die (hoffentlich) klaffenden Wunden. Ist schon krank was ich hier schreibe. Denkt euch einfach nichts bei.
16. August 2014
473. Quasi nebenan.
12. August 2014
472. Menschen zu vermissen ist eines der schlimmsten Gefühle der Welt.
Die Tage wo ich morgens aufgewacht bin und mich auf den Tag gefreut habe, sind in der letzten Zeit weniger geworden. Es ist schon lange kein richtiges Leben mehr was ich führe. Man kann es nur funktionieren nennen. Wie eine Maschine. Die letzten 2 Wochen waren kaum audzuhalten. Ich brach in der Öffentlichkeit zusammen. Mehrmals. Und meistens in den unpassensten Momenten überhaupt. Selbst die Abende waren unangenehm. Es folgte am Anfang ein Weinkrampf nach dem anderen. Und auch folgte ein Rückfalls nach dem anderen. Ich merke selbst wie labil ich eigentlich in Wirklichkeit bin. Innerlich bin ich tot. Meine Entscheidung ohne H. und U. zu leben ist schwieriger als gedacht. Jeden Tag aufs Neue kommen neue Probleme ans Tageslicht. An den Meisten zerbreche ich. Die Sache mit H. und U. ist besonders schwierig auszuhalten, wenn ich auch jetzt noch Nachrichten von ihnen bekomme. Beide haben mich nach einem Treffen gefragt, da die Beendigung sehr radikal kam. Vorerst sehe ich jedoch kein Treffen in naher Zukunft.
Eines habe ich in den letzten zwei Wochen jedoch gemerkt: egal was war, ich kann mich immer auf einige meiner Kollegen verlassen. Sie sind so herzlich zu mir und ich weiß bloß nicht wie ich damit umgehen soll. In all den Jahren sind Momente, wo sich jemand so um mich gekümmert hat, eher selten gewesen. Aber sie haben es geschafft mir ,in dieser schwierigen Zeit, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und mir für einen Moment Sorgen abzunehmen.
Umso schwieriger ist es, weiter die Person zu sein, die sie angenommen haben. Es ist daher schwierig, da ich im Kopf nur noch Bilder von aufgeschlitzten Armen sehe... es ist alles schwieriger geworden. Ich fühle mich dem nicht mehr gewachsen..
Gestern ist ein wundervoller Schauspieler freiwillig aus dem Leben geschieden.
Rest in peace
Robin Williams * 1951 - 2014
31. Juli 2014
471. War schon ganz nett mit euch.
21. Juli 2014
470. 'Maybe life isn't for everyone'
Es ist zwar erst Juli, aber ich merke schon wie es langsam Herbst wird. Ja, es ist komisch, dass bereits im Juli die Blätter von den Bäumen fallen.. Aber ich liebe es. Es erinnert mich immer an die besten Zeiten der letzten Jahre. Es erinnert mich an meine Klinikzeiten, die komischerweise immer im Herbst stattfanden und es erinnert mich daran, dass es die einzige Zeit war, wo ich mich in der Wohngruppe wie Zuhause gefühlt habe.
Und jetzt, ein, zwei, drei, vier und fünf Jahre später geht alles zu Ende. Seit fünf Jahren lebe ich nicht mehr bei meiner Mutter. Seit fünf Jahren bin ich nie wieder den Schritt gegangen um von dieser Welr zu gehen und seit fünf Jahren lebe ich nun schon mit meinem treuen Begleiter, der Depression. Seit vier Jahren kenne ich den ein oder anderen Mensch, der mir heute als sehr wichtig erscheint. Seit vier Jahren habe ich mehr oder weniger gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und seit vier Jahren habe ich das Gefühl, dass ich hin und wieder einem Menschen wichtig war. Seit drei Jahren habe ich einen Hauptschulabschluss. Seit drei Jahren kenne ich nun schon meine ehemalige Betreuerin D. und seit drei Jahren habe ich diese gravierenden Probleme mit mir. Seit zwei Jahren habe ich einen Realschulabschluss. Seit zwei Jahren kenne ich nun schon H. und seit zwei Jahren komme ich nun schon ohne euch aus. Seit einem Jahr kenne ich nun schon meine wundervolle Anleiterin G. Seit einem Jahr nehme ich bereits mit meine kleinen Wunderpillen, die mir eigentlich das Leben erleichtern sollen. Aber Pustekuchen. Und seit einem Jahr gehe ich nicht mehr zum Seelenklempner um meinen neuen besten Freund, Borderline, zu verscheuchen. Und vorallem, zum Schluss dieser Aufzählung:
In all' den Jahren war ich nicht mehr ich selbst.
Ich habe das Gefühl, dass es kein Zurück mehr gibt. In den letzten Tagen war ich mir noch nie so sicher, dass dieses mein letztes Jahr ist. Wann ist all' das endlich zu Ende? Ich kann nicht mehr.
12. Juli 2014
469.
Ich war auf einem guten Weg. Ehrlich. Aber dann kam wieder die Leere und die damit verbundenen Gedanken. Und somit wurde ich wieder die, die ich teilweise so massiv hasse. Der Tag begann nicht so gut, aber dennoch mit einem Lichtblick. Nach 1 1/2 Wochen habe ich mich mit H. getroffen. Zusammen waren wir in der Stadt und weil es am Kröpke eine Aktion von der Feuerwehr gab, habe ich ihn solange angebettelt, bis er 'ja' gesagt hat. Und somit sind wir mit einer Feuerwehrleiter bis auf 29 Meter in die Luft gefahren. Herrlich!
Aber das war auch die einzige gute Sache an diesem Tag. Da mir die Situation mit meinem Bruder so sehr zusetzt und ich außerdem kein Tavor mehr habe, gehts mir... sagen wir mal nicht so prickelnd. Warum sollte es auch anders sein?
11. Juli 2014
468. Der Mensch, der ich heute bin.
9. Juli 2014
467. Wie alles schief läuft.
Nachdem ich letzte Woche beim SPD zu einem Krisentermin war, habe ich heute eine eMail von ihr bekommen. Sie fragt, wie es mir geht und schreibt gleichzeitig, dass sie inzwischen zwei mögliche Termine mit dem KSD für ein HPG gefunden hat. In den letzten paar Stunden habe ich immer wieder angefangen eine Antwort zu schreiben. Bis jetzt ist nichts dabei herausgekommen. Am liebsten würde ich ihr alles schreiben. Wie beschissen es mir eigentlich geht und wie ich unter dem Zusammenleben mit meinem Bruder leide. Aber... nein, lieber nicht. Sie hat in der letzten Woche schon das Thema Klinik angeschnitten.
Mit H. und U. läuft es auch nicht so besonders. In der letzten Woche habe ich U. nicht gesehen. Am Montag schrieb er mir eine Nachricht, ob wir uns in dieser Woche nicht treffen möchten. Auch hier habe ich lange gezögert, bis ich in die Gruppe (in der auch H. dazugehört) geschrieben habe, dass ich in dieser Woche keinen Termin benötige. U. schrieb, dass es schade ist. H. schrieb Abends dann auch, dass es schade sei, wenn wir uns nicht sehen. Ich bin gefühlsmässig so fest an die Beiden gebunden, dass ich eine Trennung wahrscheinlich niemals verkraften werde...
Und auch auf der Arbeit läuft es nicht gut. Zwar habe ich seit Monatg Urlaub, aber die letzten Tage waren nicht besonders angenehm. Nachdem meine Anleiterin meiner alten Anleiterin vorgeworfen hat, sie würde mich 'mobben', ist nun jeder Dienst mit ihr ein Horror. Ich merke in jeder Pause, wie sie Andere gegen mich aufhetzt. Und so bekomme ich auch von den anderen Kollegen zu hören, dass sie eigentlich dachten, dass wir zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Bin somit bei fast jedem unten durch. Super gemacht, nicht! Hat jemand etwas dagegen, wenn ich mich endlich umbringe?
6. Juli 2014
466. So perfekt unperfekt.
2. Juli 2014
465. Maskerade
Mit U. habe ich heute übrigens auch telefoniert. Denn eigentlich hatten wir heute einen Termin gehabt. Auf die Frage, wann wir uns das nächste mal Treffen, sagte ich nur, dass ich mich dann schon melden werde. Zu der Frau vom SPD habe ich nur gesagt, dass ich H. und U. erst einmal nicht mehr sehen möchte. Es strengt mich alles im Moment so sehr an. Und so weiß ich auch nicht, wie es sein wird, wenn ich nächsten Monat meine Ausbildung anfange. Ich komme jetzt noch nicht einmal mit meinem Leben klar. Wie soll ich dann eine Ausbildung schaffen? Ich kann nicht mehr.
1. Juli 2014
464.
Ich bin unendlich traurig darüber, dass ich sie nie wieder sehen werde. Viele dieser Menschen haben mir einen großen Halt in meinem Leben gegeben. Sie sagen mir, dass ich diesen Schmerz überwinden muss und das es natürlich weh tun wird. Aber es wird auch weh tun, wenn ich zu denen gehöre, die bereits gegangen sind. Dann werdet ihr merken, dass es nicht leicht ist, diesen Schmerz zu überwinden. Wie schwer es für mich war.
30. Juni 2014
463. Innerlich am zerbrechen.
27. Juni 2014
462.
23. Juni 2014
461. Aus Holland direkt aufs heimische Sofa.
Morgen habe ich meinen nächsten Termin beim SPD. Meine Hausaufgabe, die sie mir beim letzten Mal gestellt hat, habe ich noch nicht einmal angefangen. Was es genau war, kann ich noch nicht einmal mehr sagen. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihr etwas von der letzten Woche erzählen soll. Besser wäre es wahrscheinlich, aber wenn ich jemanden von all dem erzählen hätte wollen, hätte ich mich in der letzten Woche auch mit H. und U. treffen können.
21. Juni 2014
460. Freundschaft.
Heute habe ich jedoch 1 1/2 Stunden mit einer ganz lieben Freundin verbracht. - C.
C. und ich haben uns in Wunstorf kennengelernt. Und in weniger als einer Woche eine Freundschaft geschlossen...
459. In meinen Träumen scheint alles klar zu sein..
14. Juni 2014
458.Sleeping is nice.
Ich verletze so Menschen die mir wichtig sind. Jeden Tag nehme ich so vieles vor, aber erreiche kaum etwas.
In meine Wohnung kann ich aufgrunddessen schon lange niemanden lassen. Obwohl es mich sehr stört.
Es ist alles so verdammt schwer.
10. Juni 2014
457. Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.
456.
3. Juni 2014
455. Sprachlos
31. Mai 2014
454. ''Engel können fliegen'', flüsterte sie und sprang.
30. Mai 2014
453. Leben?
Heute Morgen habe ich versucht mit U. zu reden. Statt auf Verständnis bin ich auf Enttäuschung gestoßen. Eigentlich wollte ich noch mit ihm das Wochenende besprechen, aber das hat sich auch erledigt. Vielleicht traue ich mich Fr. P. anzurufen, wenn es gar nicht mehr geht. Vielleicht aber auch nicht. Mut, wo bist du? Inzwischen bin ich bei meinem Opa, da ich dachte, dass es mir vielleicht ganz gut tuen würde, wenn ich mal aus Hannover raus wäre. Vor ein paar Stunden war auch noch alles ok, aber inzwischen hat der ganze Mist aus Hannover es geschafft hier nach Reher zu kommen. Ich habe keine Kraft mehr...
29. Mai 2014
452. Vatertag
Wäre ich nicht gerade in der Straßenbahn und müsste mich zusammenreißen, wäre ich wahrscheinlich schon weinend zusammen gebrochen. Es ist so schwer allen vorzuspielen, dass es einem gut geht. Immer wieder auf die Frage, wie es einem dem geht, mit gut zu antworten, zerrt einfach nur an den Kräften. Neben den üblichen Gedanken und Gefühle darf ich heute wieder eine große Portion Selbsthass und Ekel verspüren. Herrlich - nicht! Aber ich darf auch nichts dagegen machen.... mich nicht schneiden, obwohl ich jetzt seit Wochen wieder einmal starken Druck habe; darf keine Überdosis nehmen, obwohl ich liebend gerne bei meinem Vater wäre und noch nicht einmal eine Überdosis (damit die ganze Nahrung aus mir verschwindet) darf ich nehmen. Ich fühle mich so machtlos gegenüber meinem anderen Ich. Ich möchte doch nur, dass ich mich einbisschen besser fühle.. nicht gut, aber wenigstens besser. Ich kann nicht mehr.
Alles Liebe zum Vatertag, Papa. Ich vermisse dich! :*
28. Mai 2014
451.
Ich würde am Liebsten schreiben, wie anstrengend die letzten Tage trotz Urlaub waren und vorallem was alles passiert ist. Vorallem auch, was mich wieder zu dem werden lässt, die ich jetzt in diesem Moment wieder bin. Ich habe keinerlei Kraft mehr. Ich rutsche wieder ab. Nicht nur in diese leichten Depressionen, die ich sowieso jeden Tag aufs Neue durchlebe, es sind eher die Gedanken,Gefühle und Handlungen die mich dauerhaft schaden könnten.
Ich würde am liebsten übers Wochenende in die Klinik. Aber noch einmal nach Ilten zu fahren und mich dafür zu rechtfertigen, dass es mir nicht gut geht, schaffe ich nicht.
23. Mai 2014
450.
Dieses eine Gefühl, dass Menschen alles für dein Wohl tun, durfte ich heute erleben. Ich habe die tollste Anleiterin der Welt. G. ♥
20. Mai 2014
449.
Kennt ihr das, wenn man sich so eklig fühlt, dass man schon glaubt man sei ein Baumstamm der sich fortbewegt? Genauso fühle ich mich seit ein paar Tagen. Statt wieder zu hungern, habe ich anscheinend gerade wieder einmal eine Fressphase. Neben den psychischen Folgen gehts mir auch körperlich nicht gut damit. Ich bin inzwischen auch wieder soweit, dass ich mir Tabletten bestellt habe um alles nach dem Essen wieder loszuwerden. Das letzte Mal, dass ich an dem Punkt stand ist schon eine Weile her. Ich hoffe inständig, dass ich mich danach besser fühlen werde.
16. Mai 2014
448.
Das Wissen, dass ich wahrscheinlich niemals an einem natütlichen Tod sterben werde, ist mal wieder allgegenwärtig. Ich glaube nicht daran, dass ich es bis 70/80 aushalten werde und dann im Schlaf sterbe oder an irgendeiner Krankheiten. Es ist einfach nur der Zeitpunkt der unklar ist, wann ich eine Überdosis nehme.
H. hat gestern versucht mir klar zu machen, dass diese Medikamentencombo alles nur herauszögert. Ich soll das Ergebnis lieber jetzt durchleben, als alles nur aufzuschieben. Und vorallem soll ich meinem Psychiater alles beichten... die Medikamente die ich mir hintenrum bei anderen Ärzten erschlichen habe und vorallem wie viel ich von jedem nehme. Das Gleiche soll ich doch auch bei meinem Hausarzt machen. Alles schön und gut. Auch ein guter Weg, alles wieder hinzubiegen, aber wo ist der Mut dazu?
12. Mai 2014
447. Its not my family.
10. Mai 2014
446.
8. Mai 2014
7. Mai 2014
444.You hate me? I hate me too.
Und so gehe ich mit meinen Drogen, wie H. So schön immer sagt, wieder zur Arbeit. Dort versuche ich allen klar zu machen, dass ich wieder die bin, die ihnen nie Ärger gemacht hat. Mir ist bewusst, dass dies sehr schwer ist. Gar unmöglich. Aber hat nicht jeder eine 2. Chance verdient? Obwohl es noch nicht einmal eine 2. Chance sein soll, es soll einfach nur eine Akzeptierung von psychischen Krankheiten sein, für die man einfach nichts kann.






























