21. August 2014
18. August 2014
474. Sind Träume Worte, die der Mund nie zu denken wagt.
Es ist komisch zu wissen, dass es einem im Grunde eigentlich gut geht und trotzdem noch den leichten Drang hat sich zu verletzen. Mir ging es nie um den Schmerz. Mir geht es einfach nur um das Blut und die (hoffentlich) klaffenden Wunden. Ist schon krank was ich hier schreibe. Denkt euch einfach nichts bei.
16. August 2014
473. Quasi nebenan.
12. August 2014
472. Menschen zu vermissen ist eines der schlimmsten Gefühle der Welt.
Die Tage wo ich morgens aufgewacht bin und mich auf den Tag gefreut habe, sind in der letzten Zeit weniger geworden. Es ist schon lange kein richtiges Leben mehr was ich führe. Man kann es nur funktionieren nennen. Wie eine Maschine. Die letzten 2 Wochen waren kaum audzuhalten. Ich brach in der Öffentlichkeit zusammen. Mehrmals. Und meistens in den unpassensten Momenten überhaupt. Selbst die Abende waren unangenehm. Es folgte am Anfang ein Weinkrampf nach dem anderen. Und auch folgte ein Rückfalls nach dem anderen. Ich merke selbst wie labil ich eigentlich in Wirklichkeit bin. Innerlich bin ich tot. Meine Entscheidung ohne H. und U. zu leben ist schwieriger als gedacht. Jeden Tag aufs Neue kommen neue Probleme ans Tageslicht. An den Meisten zerbreche ich. Die Sache mit H. und U. ist besonders schwierig auszuhalten, wenn ich auch jetzt noch Nachrichten von ihnen bekomme. Beide haben mich nach einem Treffen gefragt, da die Beendigung sehr radikal kam. Vorerst sehe ich jedoch kein Treffen in naher Zukunft.
Eines habe ich in den letzten zwei Wochen jedoch gemerkt: egal was war, ich kann mich immer auf einige meiner Kollegen verlassen. Sie sind so herzlich zu mir und ich weiß bloß nicht wie ich damit umgehen soll. In all den Jahren sind Momente, wo sich jemand so um mich gekümmert hat, eher selten gewesen. Aber sie haben es geschafft mir ,in dieser schwierigen Zeit, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und mir für einen Moment Sorgen abzunehmen.
Umso schwieriger ist es, weiter die Person zu sein, die sie angenommen haben. Es ist daher schwierig, da ich im Kopf nur noch Bilder von aufgeschlitzten Armen sehe... es ist alles schwieriger geworden. Ich fühle mich dem nicht mehr gewachsen..
Gestern ist ein wundervoller Schauspieler freiwillig aus dem Leben geschieden.
Rest in peace
Robin Williams * 1951 - 2014
31. Juli 2014
471. War schon ganz nett mit euch.
21. Juli 2014
470. 'Maybe life isn't for everyone'
Es ist zwar erst Juli, aber ich merke schon wie es langsam Herbst wird. Ja, es ist komisch, dass bereits im Juli die Blätter von den Bäumen fallen.. Aber ich liebe es. Es erinnert mich immer an die besten Zeiten der letzten Jahre. Es erinnert mich an meine Klinikzeiten, die komischerweise immer im Herbst stattfanden und es erinnert mich daran, dass es die einzige Zeit war, wo ich mich in der Wohngruppe wie Zuhause gefühlt habe.
Und jetzt, ein, zwei, drei, vier und fünf Jahre später geht alles zu Ende. Seit fünf Jahren lebe ich nicht mehr bei meiner Mutter. Seit fünf Jahren bin ich nie wieder den Schritt gegangen um von dieser Welr zu gehen und seit fünf Jahren lebe ich nun schon mit meinem treuen Begleiter, der Depression. Seit vier Jahren kenne ich den ein oder anderen Mensch, der mir heute als sehr wichtig erscheint. Seit vier Jahren habe ich mehr oder weniger gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und seit vier Jahren habe ich das Gefühl, dass ich hin und wieder einem Menschen wichtig war. Seit drei Jahren habe ich einen Hauptschulabschluss. Seit drei Jahren kenne ich nun schon meine ehemalige Betreuerin D. und seit drei Jahren habe ich diese gravierenden Probleme mit mir. Seit zwei Jahren habe ich einen Realschulabschluss. Seit zwei Jahren kenne ich nun schon H. und seit zwei Jahren komme ich nun schon ohne euch aus. Seit einem Jahr kenne ich nun schon meine wundervolle Anleiterin G. Seit einem Jahr nehme ich bereits mit meine kleinen Wunderpillen, die mir eigentlich das Leben erleichtern sollen. Aber Pustekuchen. Und seit einem Jahr gehe ich nicht mehr zum Seelenklempner um meinen neuen besten Freund, Borderline, zu verscheuchen. Und vorallem, zum Schluss dieser Aufzählung:
In all' den Jahren war ich nicht mehr ich selbst.
Ich habe das Gefühl, dass es kein Zurück mehr gibt. In den letzten Tagen war ich mir noch nie so sicher, dass dieses mein letztes Jahr ist. Wann ist all' das endlich zu Ende? Ich kann nicht mehr.
12. Juli 2014
469.
Ich war auf einem guten Weg. Ehrlich. Aber dann kam wieder die Leere und die damit verbundenen Gedanken. Und somit wurde ich wieder die, die ich teilweise so massiv hasse. Der Tag begann nicht so gut, aber dennoch mit einem Lichtblick. Nach 1 1/2 Wochen habe ich mich mit H. getroffen. Zusammen waren wir in der Stadt und weil es am Kröpke eine Aktion von der Feuerwehr gab, habe ich ihn solange angebettelt, bis er 'ja' gesagt hat. Und somit sind wir mit einer Feuerwehrleiter bis auf 29 Meter in die Luft gefahren. Herrlich!
Aber das war auch die einzige gute Sache an diesem Tag. Da mir die Situation mit meinem Bruder so sehr zusetzt und ich außerdem kein Tavor mehr habe, gehts mir... sagen wir mal nicht so prickelnd. Warum sollte es auch anders sein?
11. Juli 2014
468. Der Mensch, der ich heute bin.
9. Juli 2014
467. Wie alles schief läuft.
Nachdem ich letzte Woche beim SPD zu einem Krisentermin war, habe ich heute eine eMail von ihr bekommen. Sie fragt, wie es mir geht und schreibt gleichzeitig, dass sie inzwischen zwei mögliche Termine mit dem KSD für ein HPG gefunden hat. In den letzten paar Stunden habe ich immer wieder angefangen eine Antwort zu schreiben. Bis jetzt ist nichts dabei herausgekommen. Am liebsten würde ich ihr alles schreiben. Wie beschissen es mir eigentlich geht und wie ich unter dem Zusammenleben mit meinem Bruder leide. Aber... nein, lieber nicht. Sie hat in der letzten Woche schon das Thema Klinik angeschnitten.
Mit H. und U. läuft es auch nicht so besonders. In der letzten Woche habe ich U. nicht gesehen. Am Montag schrieb er mir eine Nachricht, ob wir uns in dieser Woche nicht treffen möchten. Auch hier habe ich lange gezögert, bis ich in die Gruppe (in der auch H. dazugehört) geschrieben habe, dass ich in dieser Woche keinen Termin benötige. U. schrieb, dass es schade ist. H. schrieb Abends dann auch, dass es schade sei, wenn wir uns nicht sehen. Ich bin gefühlsmässig so fest an die Beiden gebunden, dass ich eine Trennung wahrscheinlich niemals verkraften werde...
Und auch auf der Arbeit läuft es nicht gut. Zwar habe ich seit Monatg Urlaub, aber die letzten Tage waren nicht besonders angenehm. Nachdem meine Anleiterin meiner alten Anleiterin vorgeworfen hat, sie würde mich 'mobben', ist nun jeder Dienst mit ihr ein Horror. Ich merke in jeder Pause, wie sie Andere gegen mich aufhetzt. Und so bekomme ich auch von den anderen Kollegen zu hören, dass sie eigentlich dachten, dass wir zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Bin somit bei fast jedem unten durch. Super gemacht, nicht! Hat jemand etwas dagegen, wenn ich mich endlich umbringe?
6. Juli 2014
466. So perfekt unperfekt.
2. Juli 2014
465. Maskerade
Mit U. habe ich heute übrigens auch telefoniert. Denn eigentlich hatten wir heute einen Termin gehabt. Auf die Frage, wann wir uns das nächste mal Treffen, sagte ich nur, dass ich mich dann schon melden werde. Zu der Frau vom SPD habe ich nur gesagt, dass ich H. und U. erst einmal nicht mehr sehen möchte. Es strengt mich alles im Moment so sehr an. Und so weiß ich auch nicht, wie es sein wird, wenn ich nächsten Monat meine Ausbildung anfange. Ich komme jetzt noch nicht einmal mit meinem Leben klar. Wie soll ich dann eine Ausbildung schaffen? Ich kann nicht mehr.
1. Juli 2014
464.
Ich bin unendlich traurig darüber, dass ich sie nie wieder sehen werde. Viele dieser Menschen haben mir einen großen Halt in meinem Leben gegeben. Sie sagen mir, dass ich diesen Schmerz überwinden muss und das es natürlich weh tun wird. Aber es wird auch weh tun, wenn ich zu denen gehöre, die bereits gegangen sind. Dann werdet ihr merken, dass es nicht leicht ist, diesen Schmerz zu überwinden. Wie schwer es für mich war.
30. Juni 2014
463. Innerlich am zerbrechen.
27. Juni 2014
462.
23. Juni 2014
461. Aus Holland direkt aufs heimische Sofa.
Morgen habe ich meinen nächsten Termin beim SPD. Meine Hausaufgabe, die sie mir beim letzten Mal gestellt hat, habe ich noch nicht einmal angefangen. Was es genau war, kann ich noch nicht einmal mehr sagen. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihr etwas von der letzten Woche erzählen soll. Besser wäre es wahrscheinlich, aber wenn ich jemanden von all dem erzählen hätte wollen, hätte ich mich in der letzten Woche auch mit H. und U. treffen können.
21. Juni 2014
460. Freundschaft.
Heute habe ich jedoch 1 1/2 Stunden mit einer ganz lieben Freundin verbracht. - C.
C. und ich haben uns in Wunstorf kennengelernt. Und in weniger als einer Woche eine Freundschaft geschlossen...
459. In meinen Träumen scheint alles klar zu sein..
14. Juni 2014
458.Sleeping is nice.
Ich verletze so Menschen die mir wichtig sind. Jeden Tag nehme ich so vieles vor, aber erreiche kaum etwas.
In meine Wohnung kann ich aufgrunddessen schon lange niemanden lassen. Obwohl es mich sehr stört.
Es ist alles so verdammt schwer.







