31. Juli 2014
471. War schon ganz nett mit euch.
21. Juli 2014
470. 'Maybe life isn't for everyone'
Es ist zwar erst Juli, aber ich merke schon wie es langsam Herbst wird. Ja, es ist komisch, dass bereits im Juli die Blätter von den Bäumen fallen.. Aber ich liebe es. Es erinnert mich immer an die besten Zeiten der letzten Jahre. Es erinnert mich an meine Klinikzeiten, die komischerweise immer im Herbst stattfanden und es erinnert mich daran, dass es die einzige Zeit war, wo ich mich in der Wohngruppe wie Zuhause gefühlt habe.
Und jetzt, ein, zwei, drei, vier und fünf Jahre später geht alles zu Ende. Seit fünf Jahren lebe ich nicht mehr bei meiner Mutter. Seit fünf Jahren bin ich nie wieder den Schritt gegangen um von dieser Welr zu gehen und seit fünf Jahren lebe ich nun schon mit meinem treuen Begleiter, der Depression. Seit vier Jahren kenne ich den ein oder anderen Mensch, der mir heute als sehr wichtig erscheint. Seit vier Jahren habe ich mehr oder weniger gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und seit vier Jahren habe ich das Gefühl, dass ich hin und wieder einem Menschen wichtig war. Seit drei Jahren habe ich einen Hauptschulabschluss. Seit drei Jahren kenne ich nun schon meine ehemalige Betreuerin D. und seit drei Jahren habe ich diese gravierenden Probleme mit mir. Seit zwei Jahren habe ich einen Realschulabschluss. Seit zwei Jahren kenne ich nun schon H. und seit zwei Jahren komme ich nun schon ohne euch aus. Seit einem Jahr kenne ich nun schon meine wundervolle Anleiterin G. Seit einem Jahr nehme ich bereits mit meine kleinen Wunderpillen, die mir eigentlich das Leben erleichtern sollen. Aber Pustekuchen. Und seit einem Jahr gehe ich nicht mehr zum Seelenklempner um meinen neuen besten Freund, Borderline, zu verscheuchen. Und vorallem, zum Schluss dieser Aufzählung:
In all' den Jahren war ich nicht mehr ich selbst.
Ich habe das Gefühl, dass es kein Zurück mehr gibt. In den letzten Tagen war ich mir noch nie so sicher, dass dieses mein letztes Jahr ist. Wann ist all' das endlich zu Ende? Ich kann nicht mehr.
12. Juli 2014
469.
Ich war auf einem guten Weg. Ehrlich. Aber dann kam wieder die Leere und die damit verbundenen Gedanken. Und somit wurde ich wieder die, die ich teilweise so massiv hasse. Der Tag begann nicht so gut, aber dennoch mit einem Lichtblick. Nach 1 1/2 Wochen habe ich mich mit H. getroffen. Zusammen waren wir in der Stadt und weil es am Kröpke eine Aktion von der Feuerwehr gab, habe ich ihn solange angebettelt, bis er 'ja' gesagt hat. Und somit sind wir mit einer Feuerwehrleiter bis auf 29 Meter in die Luft gefahren. Herrlich!
Aber das war auch die einzige gute Sache an diesem Tag. Da mir die Situation mit meinem Bruder so sehr zusetzt und ich außerdem kein Tavor mehr habe, gehts mir... sagen wir mal nicht so prickelnd. Warum sollte es auch anders sein?
11. Juli 2014
468. Der Mensch, der ich heute bin.
9. Juli 2014
467. Wie alles schief läuft.
Nachdem ich letzte Woche beim SPD zu einem Krisentermin war, habe ich heute eine eMail von ihr bekommen. Sie fragt, wie es mir geht und schreibt gleichzeitig, dass sie inzwischen zwei mögliche Termine mit dem KSD für ein HPG gefunden hat. In den letzten paar Stunden habe ich immer wieder angefangen eine Antwort zu schreiben. Bis jetzt ist nichts dabei herausgekommen. Am liebsten würde ich ihr alles schreiben. Wie beschissen es mir eigentlich geht und wie ich unter dem Zusammenleben mit meinem Bruder leide. Aber... nein, lieber nicht. Sie hat in der letzten Woche schon das Thema Klinik angeschnitten.
Mit H. und U. läuft es auch nicht so besonders. In der letzten Woche habe ich U. nicht gesehen. Am Montag schrieb er mir eine Nachricht, ob wir uns in dieser Woche nicht treffen möchten. Auch hier habe ich lange gezögert, bis ich in die Gruppe (in der auch H. dazugehört) geschrieben habe, dass ich in dieser Woche keinen Termin benötige. U. schrieb, dass es schade ist. H. schrieb Abends dann auch, dass es schade sei, wenn wir uns nicht sehen. Ich bin gefühlsmässig so fest an die Beiden gebunden, dass ich eine Trennung wahrscheinlich niemals verkraften werde...
Und auch auf der Arbeit läuft es nicht gut. Zwar habe ich seit Monatg Urlaub, aber die letzten Tage waren nicht besonders angenehm. Nachdem meine Anleiterin meiner alten Anleiterin vorgeworfen hat, sie würde mich 'mobben', ist nun jeder Dienst mit ihr ein Horror. Ich merke in jeder Pause, wie sie Andere gegen mich aufhetzt. Und so bekomme ich auch von den anderen Kollegen zu hören, dass sie eigentlich dachten, dass wir zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Bin somit bei fast jedem unten durch. Super gemacht, nicht! Hat jemand etwas dagegen, wenn ich mich endlich umbringe?
6. Juli 2014
466. So perfekt unperfekt.
2. Juli 2014
465. Maskerade
Mit U. habe ich heute übrigens auch telefoniert. Denn eigentlich hatten wir heute einen Termin gehabt. Auf die Frage, wann wir uns das nächste mal Treffen, sagte ich nur, dass ich mich dann schon melden werde. Zu der Frau vom SPD habe ich nur gesagt, dass ich H. und U. erst einmal nicht mehr sehen möchte. Es strengt mich alles im Moment so sehr an. Und so weiß ich auch nicht, wie es sein wird, wenn ich nächsten Monat meine Ausbildung anfange. Ich komme jetzt noch nicht einmal mit meinem Leben klar. Wie soll ich dann eine Ausbildung schaffen? Ich kann nicht mehr.
1. Juli 2014
464.
Ich bin unendlich traurig darüber, dass ich sie nie wieder sehen werde. Viele dieser Menschen haben mir einen großen Halt in meinem Leben gegeben. Sie sagen mir, dass ich diesen Schmerz überwinden muss und das es natürlich weh tun wird. Aber es wird auch weh tun, wenn ich zu denen gehöre, die bereits gegangen sind. Dann werdet ihr merken, dass es nicht leicht ist, diesen Schmerz zu überwinden. Wie schwer es für mich war.
30. Juni 2014
463. Innerlich am zerbrechen.
27. Juni 2014
462.
23. Juni 2014
461. Aus Holland direkt aufs heimische Sofa.
Morgen habe ich meinen nächsten Termin beim SPD. Meine Hausaufgabe, die sie mir beim letzten Mal gestellt hat, habe ich noch nicht einmal angefangen. Was es genau war, kann ich noch nicht einmal mehr sagen. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihr etwas von der letzten Woche erzählen soll. Besser wäre es wahrscheinlich, aber wenn ich jemanden von all dem erzählen hätte wollen, hätte ich mich in der letzten Woche auch mit H. und U. treffen können.
21. Juni 2014
460. Freundschaft.
Heute habe ich jedoch 1 1/2 Stunden mit einer ganz lieben Freundin verbracht. - C.
C. und ich haben uns in Wunstorf kennengelernt. Und in weniger als einer Woche eine Freundschaft geschlossen...
459. In meinen Träumen scheint alles klar zu sein..
14. Juni 2014
458.Sleeping is nice.
Ich verletze so Menschen die mir wichtig sind. Jeden Tag nehme ich so vieles vor, aber erreiche kaum etwas.
In meine Wohnung kann ich aufgrunddessen schon lange niemanden lassen. Obwohl es mich sehr stört.
Es ist alles so verdammt schwer.
10. Juni 2014
457. Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.
456.
3. Juni 2014
455. Sprachlos
31. Mai 2014
454. ''Engel können fliegen'', flüsterte sie und sprang.
30. Mai 2014
453. Leben?
Heute Morgen habe ich versucht mit U. zu reden. Statt auf Verständnis bin ich auf Enttäuschung gestoßen. Eigentlich wollte ich noch mit ihm das Wochenende besprechen, aber das hat sich auch erledigt. Vielleicht traue ich mich Fr. P. anzurufen, wenn es gar nicht mehr geht. Vielleicht aber auch nicht. Mut, wo bist du? Inzwischen bin ich bei meinem Opa, da ich dachte, dass es mir vielleicht ganz gut tuen würde, wenn ich mal aus Hannover raus wäre. Vor ein paar Stunden war auch noch alles ok, aber inzwischen hat der ganze Mist aus Hannover es geschafft hier nach Reher zu kommen. Ich habe keine Kraft mehr...
29. Mai 2014
452. Vatertag
Wäre ich nicht gerade in der Straßenbahn und müsste mich zusammenreißen, wäre ich wahrscheinlich schon weinend zusammen gebrochen. Es ist so schwer allen vorzuspielen, dass es einem gut geht. Immer wieder auf die Frage, wie es einem dem geht, mit gut zu antworten, zerrt einfach nur an den Kräften. Neben den üblichen Gedanken und Gefühle darf ich heute wieder eine große Portion Selbsthass und Ekel verspüren. Herrlich - nicht! Aber ich darf auch nichts dagegen machen.... mich nicht schneiden, obwohl ich jetzt seit Wochen wieder einmal starken Druck habe; darf keine Überdosis nehmen, obwohl ich liebend gerne bei meinem Vater wäre und noch nicht einmal eine Überdosis (damit die ganze Nahrung aus mir verschwindet) darf ich nehmen. Ich fühle mich so machtlos gegenüber meinem anderen Ich. Ich möchte doch nur, dass ich mich einbisschen besser fühle.. nicht gut, aber wenigstens besser. Ich kann nicht mehr.
Alles Liebe zum Vatertag, Papa. Ich vermisse dich! :*









