30. Oktober 2013
394. Pause
29. Oktober 2013
393. Wenn die Freude in Verzweiflung umschlägt.
Ich kann nicht behaupten, dass es mir gut geht. Noch nicht einmal ansatzweise. Meine Stimmung ist gerade ganz im Minusbereich. Ich bin müde und überfordert mit mir und den Menschen die um mich herum sitzen. Möchte schreien, mich verletzen und ne Überdosis nehmen. Möchte einfach nicht mehr hier sein.
Das Konzert war unter den Umständen ganz okay. Ich möchte so gerne sagen, dass es das beste war. So lange habe ich mich darauf gefreut und dann wurde ich mit jedem Song der auf dem Konzert gespielt wurde, depressiver. Druck kam auf und ich wollte einfach nicht mehr. Die Menschenmassen haben mir so sehr zugesetzt.
28. Oktober 2013
25. Oktober 2013
391.
24. Oktober 2013
390.Can everyone hear me ?
Sie sagte, sie würde sauer auf mich sein, wenn ich die Hilfe im nächsten Hilfeplangespräch auslaufen lassen würde. Sie denkt nicht, dass ich alleine klar kommen werde und sprach sogar von einem gesetzlichen Betreuer. Als sie dies aussprach, gab ich ihr nur zur Antwort, dass ich noch nicht durch wäre um so einen Betreuer zu bekommen.
Immer wieder merke ich, dass mein Körper am Ende seiner Kräfte ist. Heute morgen bin ich schweißgebadet aufgewacht, konnte mich kaum auf den Beinen halten und hoffte nur noch, dass dieses schreckliche Gefühl schnell vorbeigeht. Ich krallte mich eine halbe Stunde lang an jedem einzelnen Möbelstück in meiner Wohnung fest und schaffte es irgendwie mich fertig zu machen und zur Arbeit zu fahren. In der Bahn merkte ich noch, dass alle mich anstarren. Als ich auf der Arbeit ankam, wurde ich nur noch gefragt, ob alles okay sei...Aber es war nichts okay. Es wird nie wieder okay sein. Nie, nie, nie wieder. Ich möchte nicht mehr in diesem Zustand leben. Ich möchte überhaupt nicht mehr diesen Schmerz und die Verzweiflung erleben. Lasst mich gehen.
23. Oktober 2013
389.
Ich stecke wieder mal fest. Fest in einer Welt, die mich dazu zwingt nicht mehr fröhlich zu sein.
Gestern ging es mir kurz gesagt: miserabel. Schon morgens wollte ich im Bett bleiben und weiterschlafen. Aber ich musste ja zu H. und danach zur Arbeit.
Auf der Arbeit sah man mir an, dass etwas nicht mit mir stimmt. Sie fragten alle, was los sei und warum ich sie nicht einmal angerufen habe.
Und wie immer antwortete ich, dass es mir heute nicht so gut gehen würde. Das Ende vom Lied war, dass ich früher gehen durfte.
Was meinen Urlaub angeht (ab Samstag) empfinde ich immer noch Angst und Freude zugleich...
21. Oktober 2013
20. Oktober 2013
387. Oktober 2012 und jetzt, 2013.
'' Gern würde ich zur Klinge greifen und tiefe Krater in meine Haut schneiden. Ich möchte Blut und die Haut sehen die sich weitet. Auseinander geht. Außerdem möchte ich die Narbe sehen, fühlen und anfassen. Ich werde glücklich sein, dass ich sie habe und sie anfangen zu hassen, wenn ich bemerke, dass sie langsam wieder verblasst und irgendwann einfach nicht mehr zu sehen ist. Aber ich weiß genau, dass dann der Kreislauf von vorne beginnt. Der Drang sich zu verletzen wird stärker..Der Kampf im Kopf wird schwächer und ich entscheide mich dazu aufzugeben... Das Blut wird fließen und Gefühle wie Erleichterung und Glück kommen hoch...Die Narbe entsteht..''
Der Text passt zu jedem Moment, wo ich den Drang verspüre mit der Klinge die Haut aufzuschneiden. Genauso wie heute... Er passt zum Hier und Jetzt. Hier und Jetzt wo ich den Drang nachgegeben habe und sah, wie neue Wunden auf einer reinen Haut entstehen..
386. Ich bin das Nichts.
17. Oktober 2013
385. Hoffe du bist angekommen..
16. Oktober 2013
14. Oktober 2013
383. Like diamonds in the sky.
Der meistgehörte Satz auf der Arbeit war heute, nachdem ich Dienstagnacht die Nachtwache verheult anrief: "Geht's dir wieder besser?" Und immer wieder sagte ich ihnen, dass es mir gut gehen würde und setzte somit brav meine Maske auf.
Aber gehts wirklich wieder? Die letzten Tage war ich teilweise wieder so fertig, dass ich die Zeit nicht ohne einen Lebensvertrag verbringen konnte. Heute ist der erste Tag nach knapp 2 Wochen, wo ich keinen Vertrag mehr habe. Und mir gehts zwar ein wenig besser, aber trotzdem kann ich noch nicht einmal versprechen, dass ich mich heute nicht erneut verletzen werde. Leider ist die Wunde von letzter Nacht nicht tief genug geworden, sodass ich wirklich zufrieden sein kann. Krank ich weiß....
Ich hab zwei gute Neuigkeiten, die ich euch nicht verheimlichen wollte:
1. U. Ist heute aus dem Urlaub gekommen und wir hatten gleich schon einen Termin zu zweit. Als ich ihm sagte, dass ich Angst vor meinem Urlaub hätte, sagte er mir nur noch, dass wir uns gerne mal einen Tag eine Auszeit nehmen können und irgendwo hinfahren können. Zwei Wochen habe ich Zeit zu überlegen.
2. Nachdem ich gedacht habe, dass ich (dank den Medis) nie wieder hungern könnte, habe ich es heute wieder geschafft. So langsam aber sicher bekomme ich anscheinend mein altes Essverhalten wieder. Das Verhalten, dass ich zuletzt im Mai hatte und kaum mehr als 200 Kalorien zu mir nahm... Ja ich weiß, dass es eigentlich kein Grund zur Freude ist. Aber jemand wie ich, der die Nahrung nicht mehr genießen kann und es nur noch als ein Mittel zur Bestrafung sieht. . Na ja.. bei dem ist es so ein Verhalten das Richtige!
Besser hungern als fressen..
13. Oktober 2013
382. Everybody lies.
Und nun sitze ich hier und denke daran wie es ist, wieder den Schmerz zu fühlen. Der Schmerz der ensteht, wenn man sich die Klinge in den Arm rammt und diese dann durch die Haut zieht. Aber ich darf es nicht. Ich darf mich nicht wieder verletzten, denn immerhin muss ich morgen wieder arbeiten und wie soll ich die neuen Wunden erklären ? Sagt es mir, wie soll ich die erklären ?
381. Ich möchte dich doch nur einmal wiedersehen, dich umarmen.
12. Oktober 2013
380. Sie ist es nicht und wird es nie werden.
378. Dieses eine Sprichwort.
8. Oktober 2013
377. Unglücklich, verzweifelt - einfach depressiver.
Und wieder sitze ich hier und möchte schreien, weinen und vorallem wieder richtig tief ins eigene Fleisch schneiden. Meine Lage spitzt sich immer mehr zu. Ich werde immer unglücklicher, verzweifelter - einfach depressiver. Möchte raus aus Hannover und nie mehr wiederkommen. Nie mehr zur Arbeit gehen, obwohl ich weiß, dass dann der Teufelskreis endgültig seinen Lauf nehmen würde.
Am liebsten wäre ich jetzt gerne in Wunstorf und würde mir das schöne Klinikgelände im Herbst ansehen... wie vor einem Jahr. Vor einem Jahr hatte ich noch eine Familie und selbst die Suizidgedanken waren nicht jeden Tag da...Und jetzt habe ich nichts mehr.
Machts gut, ich muss zur Arbeit!


