11. November 2014
29. Oktober 2014
490. Lebenslange Haft im eigenen Körper.
26. Oktober 2014
489. 92 Tage ohne eine neue Wunde.
25. Oktober 2014
22. Oktober 2014
487. ''Die Menschen an die du abends vor dem Einschlafen denkst, sind die, welche dir wirklich wichtig sind.''
20. Oktober 2014
486.
Es gibt nicht sonderlich viel zu sagen. Ich kämpfe mit großem Selbsthass, Suizidgedanken und allgemeiner Verzweiflung. Ich habe nicht mehr die Hoffnung, dass es jemals gut werden könnte. Möchte alleine sein und zu niemandem mehr Kontakt haben.
Wenn es mir nachher besser geht, melde ich mich noch einmal.
16. Oktober 2014
485. Ich will nicht wieder so sein wie damals.
Ich habe heute Morgen einen regelrechten Schock bekommen, als ich auf die Waage stieg. Schon wieder (!) zu genommen. Es macht einfach kein Spaß mehr. Egal was ich esse, ich nehme zu. Na ja. Außer ich esse nur Gemüse, Obst und Suppen. Dann natürlich nicht.
Ich frage mich, wie ich das vor 1 1/2 Jahren mit dem Essen geschafft habe. Ich hatte damals bis 15 Uhr nichts gegessen und erst als ich Zuhause war, aß ich etwas. Ich kam so auf höchstens 500 Kalorien am Tag. Und ich fühlte mich psychisch gut. Physisch war das natürlich nicht gerade angenehm. Aber so habe ich 21 Kilo abgenommen! Ich möchte den Ergeiz von damals wieder haben!
Was mir den Vormittag geholfen hat zu überstehen, war das zufällige Treffen mit U. Als ich an der Ampel stand, stand er neben mir. Ich habe ihn sofort umarmt und gefragt, wie es ihm geht. Wir haben uns noch nicht einmal 5 Minuten unterhalten, aber es tat gut.
Er hat mich übrigens (genau wie H.) gefragt, was denn nun mit einem Abschiedstreffen ist.
Eine genaue Antwort bekam er nicht von mir, ich bin ihm eher ausgewichen.
Gestern war ich nach langem mal wieder auf dem Spielplatz, wo ich 2009 meinen Suizidversuch unternahm. Ich hatte schon die ganzen letzten Tage das Gefühl, dass ich unbedingt dahin gehen muss. Ich habe lange überlegt wie es eigentlich weitergehen soll. Ich meine, wie ich das überhaupt schaffen soll und was passiert, wenn ich es doch nicht schaffe. Es wäre toll, wenn jemand neben mir stehen würde, der den Weg für mich aussucht...
15. Oktober 2014
484. Applaus, Applaus.
"Mit dem Tod deines Vaters ist ein Teil von dir gestorben." - Fr. S
Wie wahr doch diese Aussage ist. Ich hab gestern auf der Suche nach etwas anderem mein Tagebuch von 2010 gefunden und den Satz gelesen. Im nächsten Monat wäre er 61 jahre alt geworden. Geworden...
Immer wenn ich Frauen mit ihren Vätern sehe, werde ich traurig. Wie gern würde ich jetzt meinen Vater in die Arme schließen...
Meine Familie macht sich Sorgen um mich, ja selbst die Tante, die ich höchstens zwei Mal im Jahr sehe.
Sie alle glauben, dass ich bald zusammenbrechen werde. Physisch und Psychisch. Ich hab die meisten Tage in der Woche um 15 Uhr Schulschluss. Danach habe ich meine Termine oder helfe im Heim aus. Genauso wie an den Wochenenden.. Was meine Familie noch nicht weiß: ich bin gerade dabei mir einen Nebenjob zu suchen! Durch die ganzen Rechnungen habe ich schlimme finanzielle Probleme bekommen. Und wenn ich nicht noch einen Job annehme, bekomme ich das gar nicht mehr auf die Reihe.
Die Klausur in "Lernen, lernen" habe ich übrigens verhauen. War ja eigentlich schon vorhersehbar.
7. Oktober 2014
483. Ausbildung, Gespräch und SvV.
5. Oktober 2014
482. Ausweg?
4. Oktober 2014
29. September 2014
480. Alltägliches.
Es ist einige Tage her, dass ich mich zum letzten Mal hier geäußert habe. Es ist einiges vorgefallen, was ich einerseits lieber verschweigen möchte, aber andererseits doch aussprechen möchte.
Beim letzten Mal dachte ich schon, dass die Erschöpfung nicht noch schlimmer werden könnte. Aber da habe ich mich auch geirrt. Egal was ich gemacht habe, ich bin erschöpft. Die Schule, die Arbeit und die ganzen Termine haben mir zugesetzt. Natürlich kann es auch sein, dass ich allgemein vom Leben erschöpft bin.
Den Jahrestag meines Suizidversuches habe ich eher schlecht als recht überstanden. Ich habe mich in keiner Weise verletzt oder so. Ich musste nur mit heftigen Stimmungsschwankungen leben. Ein Tag später wurde ich dann zum ersten Mal Tante. Am 19.09 kam meine Nichte Mia Sophie auf die Welt. Mein Bruder war bei der Geburt seiner Tochter nicht anwesend, ich schon. Es war ein komisches Gefühl.
In der letzten Woche habe ich sehr häufig gemerkt, dass ich diese ganze Ausbildung nicht schaffen werde. Alles was die Lehrer oder Mitschüler gesagt haben, hat sich für mich nicht verständlich angehört. Wie eine andere Sprache. Und auch die Äußerung von meinem Lehrer, dass Borderline die größte Deformation der Seele ist und das die Menschen die diese Krankheit haben kaum lebensfähig sind, hat mich sehr verletzt. Aber vielleicht hat er auch recht. Ich bin lebensunfähigkeit und viele Menschen da draußen auch.
Am Samstag ist mein großer Bruder nach knapp 3 Monaten bei mir ausgezogen. Drei Monate war ich die größte Zeit nicht alleine und kaum ist er weg, habe ich die Nacht darauf sehr schlimme Alpträume.
Es ist alles komisch zur Zeit.
Bis bald,
Sabine.
15. September 2014
479. Irgendwo zwischen Suizidgedanken und das Gefühl jemanden zu vermissen...
11. September 2014
5. September 2014
477. Einsamer als je zuvor.
1. September 2014
476. Druck.
Wie es ist mit starken Suizidgedanken und Druck, die Fröhliche bei anderen zu spielen, merke ich im Moment.
Ich fühle mich mies und eklig, trotz der unzähligen Tabletten die ich am Tag nehme. Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben.
21. August 2014
18. August 2014
474. Sind Träume Worte, die der Mund nie zu denken wagt.
Es ist komisch zu wissen, dass es einem im Grunde eigentlich gut geht und trotzdem noch den leichten Drang hat sich zu verletzen. Mir ging es nie um den Schmerz. Mir geht es einfach nur um das Blut und die (hoffentlich) klaffenden Wunden. Ist schon krank was ich hier schreibe. Denkt euch einfach nichts bei.
16. August 2014
473. Quasi nebenan.
12. August 2014
472. Menschen zu vermissen ist eines der schlimmsten Gefühle der Welt.
Die Tage wo ich morgens aufgewacht bin und mich auf den Tag gefreut habe, sind in der letzten Zeit weniger geworden. Es ist schon lange kein richtiges Leben mehr was ich führe. Man kann es nur funktionieren nennen. Wie eine Maschine. Die letzten 2 Wochen waren kaum audzuhalten. Ich brach in der Öffentlichkeit zusammen. Mehrmals. Und meistens in den unpassensten Momenten überhaupt. Selbst die Abende waren unangenehm. Es folgte am Anfang ein Weinkrampf nach dem anderen. Und auch folgte ein Rückfalls nach dem anderen. Ich merke selbst wie labil ich eigentlich in Wirklichkeit bin. Innerlich bin ich tot. Meine Entscheidung ohne H. und U. zu leben ist schwieriger als gedacht. Jeden Tag aufs Neue kommen neue Probleme ans Tageslicht. An den Meisten zerbreche ich. Die Sache mit H. und U. ist besonders schwierig auszuhalten, wenn ich auch jetzt noch Nachrichten von ihnen bekomme. Beide haben mich nach einem Treffen gefragt, da die Beendigung sehr radikal kam. Vorerst sehe ich jedoch kein Treffen in naher Zukunft.
Eines habe ich in den letzten zwei Wochen jedoch gemerkt: egal was war, ich kann mich immer auf einige meiner Kollegen verlassen. Sie sind so herzlich zu mir und ich weiß bloß nicht wie ich damit umgehen soll. In all den Jahren sind Momente, wo sich jemand so um mich gekümmert hat, eher selten gewesen. Aber sie haben es geschafft mir ,in dieser schwierigen Zeit, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und mir für einen Moment Sorgen abzunehmen.
Umso schwieriger ist es, weiter die Person zu sein, die sie angenommen haben. Es ist daher schwierig, da ich im Kopf nur noch Bilder von aufgeschlitzten Armen sehe... es ist alles schwieriger geworden. Ich fühle mich dem nicht mehr gewachsen..
Gestern ist ein wundervoller Schauspieler freiwillig aus dem Leben geschieden.
Rest in peace
Robin Williams * 1951 - 2014





