5. Januar 2013

124. Gefühle.

Er hat mir gestanden,  dass er mich liebt und ich?  Was mache ich?  Ich schreibe ihm, dass ich es nicht schaffe. Ich könnte im Moment sowieso keine Gefühle erwidern. Wie denn auch?  Ich bin innerlich so gefühlskalt geworden.

4. Januar 2013

123. Ist dies mein Schicksal - ein Leben lang Psychatrien ?

Ein kleiner Bericht zu dem gestrigen Tag:

Ich hatte ja um 12 Uhr einen Termin in der Praxis von meiner Psychaterin. Dort hatte ich ein Gespräch mit Ulf und der Therapeutin dort. 
Es ging um die Bedarfsmedikation, die ich die ganze Zeit haben möchte. Und jetzt ist es endgültig. Ich bekomme sie nicht. 

Der Grund:
Sie sagte zu mir, dass man damit nur die Symptome ausschaltet und nicht die Krankheit an sich bekämpft.
Sie bestehen darauf, dass sie mich auf die normalen Anti-Depressiva einstellen. Mehr nicht.
Ich hasse diesen Gedanken, normale Anti - Depressiva nehmen zu müssen. In mir sträubt sich alles dagegen,
Wie auch immer. Die Therapeutin dort meinte dann auch noch, ob ich wieder in die Psychatrie möchte.
Natürlich nicht antwortete ich und fragte auch, wieso sie mir die Frage stellt.
Sie sagte daraufhin, dass es ohne Medikamente immer wieder solche Psychatrieaufenthalte geben wird. 
Jetzt soll ich mich entscheiden. Ich habe eine Woche Zeit, mir zu überlegen ob ich wieder welche nehmen möchte.

Nach dem Termin war ich einfach nur fertig. Ich bin mit Ulf zusammen in sein Büro gefahren. Auf dem Weg dorthin, hat er mich immer wieder gefragt, ob ich mit ihm einkaufen möchte. Hab nein gesagt und hab mir mein Geld auszahlen lassen. Ich weiß nicht, wieso ich dann folgendes getan habe. 
Er hat mich immer wieder gefragt, ob er noch etwas für mich tun könnte. Ich sagte Jaein.
Er hinterfragte das Ja und ich sagte ihm, dass es nicht so wichtig sei. 
Verdammte scheiße... wieso kann ich ihm nicht einfach alles sagen ? Erzählen, was mich bedrückt und hoffen, dass ich nicht in die Psychatrie gebracht werde.

Aber nein -.- Ich musste mich mal wieder so verhalten. Und nun steht ein langes Wochenende bevor, an dem noch nicht einmal Holger Dienst hat. Ich werde alleine sein. Alleine mit meinen Gedanken. 
Obwohl. Vielleicht schaffe ich es auch, dass ich mit Fabian in der Wohngruppe sprechen kann.


Erinnerungen an bewegende Momente. 



3. Januar 2013

122. Sinn.

Ich möchte nur eine Sache aussprechen können. Ich möchte mich gegenüber anderen öffnen können, verstanden werden und Hilfe bekommen.
Wenn ich dies machen würde, würde ich mich jedoch wieder in der Psychatrie wiederfinden.
Und das geht nicht. Am Montag ist hier in Niedersachsen wieder Schule und ab dem 28.1 arbeite ich wieder in der Krippe.
Wenn ich jetzt wieder in die Klinik müsste, wärs das mit der 11.Klasse.
.........
Um 12 Uhr hab ich einen Termin in der Praxis von meiner Psychiaterin.
Ich hab einfach kein Bock mehr darauf. Ich mein, auch mit Gesprächen entscheiden sie sich dagegen mir Medikamente zu verschreiben.
Wenigstens muss ich mit Ulf dorthin und darüber freue ich mich tierisch. Ich hoffe, er hat noch einbisschen mehr Zeit, damit ich ein paar Stunden mit ihm verbringen kann.
.....
Jetzt hab ich noch eine Frage an euch...
Ist es normal,  wenn ich mich an jeden meiner Bezugsbetreuer gewöhne, sodass ich in eine Krise abrutsche,  wenn sie mich verlassen?
Beispiele :
Bei Martin war es wirklich heftig. Mir ging es monatelang schlecht.
Dann hab ich Holger bekommen und ich befürchte, dass es genauso wird. Ich hab mich in den Monaten (in der er mein Betreuer ist) so sehr an ihn gewöhnt.
Ab dem 24.2 wird er auch nicht mehr da sein.
Inzwischen gewöhne ich mich auch wieder an den nächsten - Ulf.
Zum Glûck werde ich ihn noch ein paar Monate haben.

2. Januar 2013

121. Wie lange noch?

Wie lange werde ich das Alles noch schaffen?
Mir macht im Moment alles Angst.
In mir drin ist eine Angst, die ich seit dem 10. September 2009 in mir hab.
Ich habe Angst davor, dass ich mich doch umbringen könnte.

1. Januar 2013

120. Probleme fürs sterben zu klein, fürs leben zu groß.

Die letzten Tage rauschen an mir vorbei und erschienen als ein beschissener Traum.
Um 0:00 Uhr heute Morgen stand ich am Fenster und bekam einen Heulflash.
Na ja... egal. Ich kämpfe.
Gestern hab ich auf einem Blog etwas gelesen, was mich während meines letzten Klinikaufenthalts auch sehr beschäftigt hat.
Während der Zeit in Wunstorf gab es kaum jemand, der nicht wegen Selbstverletzungen da war.
Die Jugendlichen ließen sich schon wegen oberflächlichen Schnitten einweisen .
Mich machte das sauer. Viele fanden das SvV als eine Art Trend und Spaß. Sie wussten nicht , was es mit einem machen kann...

31. Dezember 2012

119. Guten Rutsch!

Guten Rutsch, meine Lieben!
Ich hoffe, ihr last es ordentlich krachen... :)
Bis nächstes Jahr!  :*

30. Dezember 2012

118. Einmal im Leben, sollte man über seinen eigenen Schatten springen.





117. Alles erscheint so sinnlos.

Ich kann einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
Die normalsten Dinge in meinem Leben sind kaum noch zu schaffen. Das Essen. Das Aufstehen. Das Überstehen des Tages... Einfach alles. 
Hinzu kommt auch noch, das der Tablettenmissbrauch mal wieder zum Alltag wird. 
Das macht mir Angst. Ich hab vor allem Angst, leider kann ich es niemandem zeigen. Ich darf keine Schwäche zeigen. Nie wieder in meinem Leben. 

Zum Schluss noch ein Happy Birthday an meinen Opa!

28. Dezember 2012

116. Kaum jemand kann es schaffen, mich zu retten.

Meine Gedanken,  über einen erneuten Suizidversuch werden wieder präsenter. Und das, obwohl ich gar nicht sterben will.
Ich möchte leben. Ich möchte meine Schulen schaffen, Soziale Arbeit studieren und endlich eine Familie gründen.
Aber das alles, wird mit einem großen Fragezeichen überschattet.
Ob ich dieses Schuljahr schaffe ist ungewiss. Es macht mir alles verdammte Sorgen.
Genauso wie das Selbstverletzen.
Meine frischen Wunden sind zum ersten Mal seit langem wieder einmal lila. Das hatte ich das letzte Mal vor ca. 2 Jahren.
Ich hoffe mal, dass es bald wieder weggeht.

Zum Schluss noch ein kleiner Jahresrückblick :
Dieses Jahr war besonders schwer für mich.
Meine Stimmung war noch nie solange schlecht,  wie in diesem Jahr.
In keinem Jahr, wollte man mich so oft einweisen. Das erste Mal im Mai, dann im Juli (auf der Freizeit), im September und dann letztendlich im Oktober zwei Mal. Beim zweiten Mal haben sie es ja auch dann geschafft.
Zu schaffen macht mir auch immer noch der Rausflug aus der WG.
Es gab aber auch viele schöne Sachen. Ich hab mein Abschluss geschafft, bin auf meine Wunsch - Schule gekommen und hab neue Leute kennengelernt.

27. Dezember 2012

115. Alle machen sich Sorgen.

Meine Therapeutin macht sich Sorgen,  was passieren wird, wenn ich aus der Betreuung raus bin.
Also, dass ich weder Holger noch Ulf mehr habe.
Mir macht das auch Angst.
Ich weiß genau,  dass ich es wieder einmal nicht verkraften werde. Genauso wie bei Martin.
Ich denke mal, dass es dann ( ende Februar ) einen großen Knall geben wird.
Meine Betreuer machen sich um mich Sorgen im Punkt Essen.
Ich esse endweder kaum etwas oder zu viel.
Im Moment ist es eher kaum etwas.
Das hab ich auch eben gemerkt.
Ich war einkaufen und meine Laune sank rapide.
Ich konnte es kaum aushalten bei Kaufland. Überall Nahrung und ich will davon überhaupt nichts essen ..
Trotzdem muss ich es kaufen.

114. Ich hasse meine Familie

Das Weihnachtsessen war die Hölle.
Am Ende war es soweit, dass meine Tante rumgeschrien hat und ich abgehauen bin.
Im Nachhinein hab ich dann noch erfahren, dass sie über mich gelästert hat.

26. Dezember 2012

113. Leben hassen.

Gestern habe ich einen wundervollen Morgen mit Holger verbracht.
Er kam zu mir und er hat bei mir gefrühstückt. Ich hab nichts mitgegessen, da ich den Tag zuvor mir ne Ladung Pillen reingeschmissen hab.
Jetzt sitze hier bei meiner "Familie"
und muss Weihnachten feiern.
Ich hasse es einfach nur.
Ich wünsche mir meine alten Weihnachtsfeiern wieder.
Ich wünsche mir die alte Zeit in deren Wohngruppe zurück.
Ich würde alles dafür geben.

24. Dezember 2012

22. Dezember 2012

111. Scheiß Traum.

Eigentlich dachte ich immer: "Eigene Wohnung - ja klar !"
Die erste Nacht war einfach nur beschissen. 
Mir ging es sehr schlecht. Ich merke, wie mir die Einsamkeit zu schaffen macht. 

20. Dezember 2012

110. Und ein "Hallo" an euch.

Mir gehts relativ schlecht.
Morgen ziehe ich in meine Wohnung.Ich weiß nicht, ob ich mich freuen oder weinen soll.
Und ich weiß nicht, wie ich die nächsten Tage schaffen soll.
In den letzten Tagen habe ich kaum etwas gegessen und na ja... ich finde es wundervoll!  Dieses Gefühl, wenn du aufstehst und du fast umfällst... Unbeschreiblich!!
So wird es auch weitergehen. Aber vielleicht kommt noch der gute alte Alkohol dazu?!
Ab morgen habe ich kein Internet mehr. Schreibe vorraussichtlich am Mittwoch erst wieder.

17. Dezember 2012

109. Na und?

Da wollte meine Therapeutin heute ernsthaft meine Arme sehen :o
Ne, ne... nicht mit mir!
Und das alles nur, weil ich gesagt hab, dass ich mir ordentliche, tiefe Narben wünsche.
Unnötig!  -.-"

15. Dezember 2012

108. Alles.... ach egal.. sucht euch ein passendes gefühl aus.

Ich hab mit Holger telefoniert und musste sogar in die WG fahren.
Wir haben uns unterhalten und sind dann noch spazieren gegangen.
Ich hab ihn so unglaublich vermisst! Er ist so ein lieber Betreuer und es fehlt mir, dass ich nicht mehr in der WG wohne.
Die Jugendlichen fehlen mir.
Manche Betreuer fehlen mir.
Aber am meisten, fehlt es mir, dass ich immer einen hatte zu dem ich gehen konnte, wenn es mir schlecht ging.
Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen.
Alles auf Anfang, bitte!
Mir gehts jetzt zwar immer noch nicht besonders, aber ich denke mal, dass es jetzt gehen wird.
Okay. Wunden werden vielleicht neue kommen, aber umbringen kann ich mich jetzt nicht mehr mit Tabletten.
Hab sie abgegeben.

107. Noch nie war die Versuchung so groß.

Ich laufe. Laufe quer durch den Stadtteil, die Straßen mehrmals auf und ab. Ich gehe zu dem Ort, an dem vieles wieder hochkommt.
Der Ort, der meine ganze Lebensgeschichte mit sich trägt.
Ich bin auf dem Waldspielplatz und denke an die letzten 4 Jahre.
Nein... an die letzten 17 Jahre.
Ich war hier, als ich zu Besuch bei meiner Tante war.
Ich war hier, als es anfing mir immer schlechter zu gehen.
Ich war hier und nahm die Überdosis Vivinox.
Und jetzt.... jetzt gehe ich jedesmal wieder hin, wenn ich aufgeben will.
Heute ist die Versuchung wieder einmal stark.
Warum fragt ihr euch?!  Nein, es ist nichts bedeutendes passiert.
Das Gefühl ist einfach wieder da.
Ich fühle mich unsicher. In meiner Tasche sind Tabletten und direkt neben meinem Bett ist der Schrank mit dem ganzen Alkohol.
Nachher ruft mich Holger noch an. Werde ihm sagen, wie es mir geht.
Und morgen geht es zu meinem Kind nach Wunstorf!  <3

14. Dezember 2012

106. Welcome back....!

... liebe Suizidgedanken.
Ich hab Druck.
Ich möchte mich verletzen.
Leider weiß ich auch genau, dass es mir danach nicht besser gehen wird. Der Grund ist klar :
Mein Arm ist voller Narbengewebe, sodass ich keine tiefen Wunden mehr hinbekomme...

13. Dezember 2012

105. Ich könnte kotzen.

Ich hasse das..
Und schon wieder kann ich diese Woche nicht umziehen.
Nächste Woche Montag ist angepeilt.
Heißt für mich, dass ich dieses Wochenende immer noch bei meiner Tante hocken muss.
Ganz ehrlich.... fickt euch -.-"