14. März 2017

558. Unsere längst zerbrochene Seele.

Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Das letzte Mal, dass ich hier etwas schrieb war es der Tag an dem wir dich verabschiedet haben. Ein Tag, der voller Tränen endete und ich die Hoffnung in mir aufgab. Es schien so, als wäre ich bzw. alle anderen ebenfalls dir ein Stück näher gekommen.
Bis der Tag vorbei war und jeder wieder seiner Wege ging. Für mich hieß es, dass ich wieder funktionieren muss. Ich verbrachte Weihnachten im Schoße der Familie und wünschte mir, dass ich nicht noch einmal so einen Fehler mache. Aber Fehler ebnen das Leben. Die darauf folgende Zeit verbrachte ich wie in Trance. Egal was ich machte, ich war müde. Müde vom Leben.
Und gerade in dieser Zeit holte ich mir eine neue Aufgabe. Ich ließ ein kleines Lebewesen bei mir einziehen, in der Hoffnung nun endlich mal gebraucht zu werden. Seitdem passt er jede Nacht auf mich auf. Und trotzallem sitze ich hier und ringe mit den Tränen, Es vergeht kein Moment, in dem ich nicht an mir zweifle. Ob ich die nächste Zeit schaffen werde, kann ich nicht wirklich sagen. Zu stark sind die Gedanken einfach aufzuhören und alles abzubrechen. Zu groß ist die Liebe die mich jeden Tag aufs neue sagen lässt, dass ich gerne bei dir wäre...

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