15. Oktober 2014

484. Applaus, Applaus.

"Mit dem Tod deines Vaters ist ein Teil von dir gestorben." - Fr. S

Wie wahr doch diese Aussage ist. Ich hab gestern auf der Suche nach etwas anderem mein Tagebuch von 2010 gefunden und den Satz gelesen. Im nächsten Monat wäre er 61 jahre alt geworden. Geworden...
Immer wenn ich Frauen mit ihren Vätern sehe, werde ich traurig. Wie gern würde ich jetzt meinen Vater in die Arme schließen...

Meine Familie macht sich Sorgen um mich, ja selbst die Tante, die ich höchstens zwei Mal im Jahr sehe.
Sie alle glauben, dass ich bald zusammenbrechen werde. Physisch und Psychisch. Ich hab die meisten Tage in der Woche um 15 Uhr Schulschluss. Danach habe ich meine Termine oder helfe im Heim aus. Genauso wie an den Wochenenden.. Was meine Familie noch nicht weiß: ich bin gerade dabei mir einen Nebenjob zu suchen! Durch die ganzen Rechnungen habe ich schlimme finanzielle Probleme bekommen. Und wenn ich nicht noch einen Job annehme, bekomme ich das gar nicht mehr auf die Reihe.

Die Klausur in "Lernen, lernen" habe ich übrigens verhauen. War ja eigentlich schon vorhersehbar.

2 Kommentare:

  1. Es tut mir so leid - wegen deinem Vater natürlich, aber auch wegen dem Stress, der dich mit der Zeit überlasten wird. Wenn du einen Nebenjob annehmen musst, ist es irgend mögllich etwas anderes zurück zu stufen? Natürlich möchte ich nicht deine Famile nachspielen, aber besorgniserregend klingt es wirklich.
    Bitte pass auf dich auf, LIebes. Ich wünsche dir viel Stärke.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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    1. Hallo Emaschi,

      ich denke, dass ich den Punkt der merkbaren Überlastung schon überschritten habe. Ich komme jetzt besser mit dem Stress klar, als noch vor zwei Wochen. Da dachte ich ja schon, dass es nicht schlimmer werden kann.

      Ich glaube ich muss dann schauen, wie und was ich zurückstufen werde. Wenn ich die genauen Zeiten weiß, wann ich dann arbeiten muss, kann ich das Ganze auch besser planen.
      Wird alles schon irgendwie klappen.

      Alles Liebe,
      Sabine

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