Tagesziele: nicht erreicht.
Ich fahre schon mit einem schlechten Gefühl dorthin. Treffe ihn an dem vereinbarten Ort, denke insgeheim, dass er mich in Ruhe lassen soll. Wir gehen gemeinsam zu ihr. Sie fragt mich, warum ich um dieses Gespräch gebeten habe. Ich erkläre ihr, warum ich nicht mehr komme und das ich es eigentlich noch einmal versuchen möchte. Sie hört mir zu und sagt, dass dies an Bedingungen geknüpft sei. Ich müsse ab jetzt immer kommen und eine sehr gute Leistung zeigen. Erst dann würden sie entscheiden, ob ich noch eine Chance hätte.
Jetzt muss ich schnell einen Plan B entwickeln, was meine Zukunft angehen soll.
Ich sage, dass ich das einfach nicht kann und verzichte.
Meine Stimmung sank weiter und ich stieg mit ihm in die Bahn. Fuhr mit ihm ein paar Stationen und umarmte ihn und sagte ihm, dass ich in den Wald gehen würde. Sobald die Bahn weg war, ging ich nicht zuerst zum Wald. Mein erster Weg führte in die Apotheke. Ich setzte mein Lächeln auf und verlangte eine Packung Paracetamol. Ich bekam sie und machte mich auf den Weg in den Wald.
Im Wald angekommen, ging ich ein paar Schritte und brach zusammen. Die Tränen kamen und ich konnte mich einfach nicht beruhigen. Ich dachte an die Packung in meiner Tasche und wägte alles ab.
Die einzigen Wörter, die mir in den Kopf kamen waren:
Suizid oder Klinik, Suizid oder Klinik, Suizid oder Klinik...
Ich entschied mich für nichts von beiden. Ich fasste mich wieder, ging aus dem Wald und rief Alina an.
Jetzt muss ich schnell einen Plan B entwickeln, was meine Zukunft angehen soll.
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