14. März 2013

220. Und wenn es den Tod bedeutet.

       Was darf ich preisgeben und was sollte ich am besten nicht aussprechen bzw. aufschreiben?

Genau diese Frage stelle ich mir seid Sekunden, Stunden, Wochen, Monaten.. seit dem ich geboren wurde.
In vielen Momenten, hatte ich die Möglichkeit zu sagen oder zu schreiben was los ist und ich tat nichts von beiden.

Ich hatte Angst, dass man mich nicht verstehen würde. Denken würde, dass ich mir nur alles ausdenke und einfach nur rumspinne. Diese Angst ist wieder einmal präsent.
So oft wurde ich einfach nicht ernst genommen und mir wurde immer wieder vorgehalten, dass ich mich nicht so anstellen soll.

So etwas kam immer von Menschen, die meinten mich kennen zu müssen und zu denken, was gut für mich ist. Sie wussten nichts. Wenn ich sagte, dass es mir schlecht geht, hinterfragte sie es nur kurz und ließen das Thema dann auf sich beruhen. Und wenn ich sagte, dass ich nicht mehr selbst auf mich achten kann und deswegen dringend in die Klinik müsse, redeten sie mir dies aus.

Und jetzt ist es wieder so... Ich fühle mich von den Menschen in meinem Umfeld so unverstanden... Wahrscheinlich versuche ich deswegen, die Kontakte auf das Minimum zu reduzieren.

Immerhin treffe ich mich jetzt höchstens einmal die Woche mit Ulf und Holger.
Freunde sehe ich höchstens alle 2-3 Wochen. Wenn überhaupt.  Sonst leb ich sehr alleine.


Meine Suizidgedanken haben sich inzwischen eingependelt. Sie sind da.. sie sorgen dafür, dass ich den Alltag kaum schaffe und abends immer wieder weinend zusammen sacke.
Der Gedanke an einen neuen Suizidversuch sind sehr stark im Moment. Wenn ich es nicht schaffe, was habe ich dann zu verlieren ? Die paar Wochen Psychatrie machen mir inzwischen auch nichts mehr aus...



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