Vormittags hocke ich entweder im Kindergarten oder in der Schule. Nachmittags verbringe ich meine Zeit damit, bei meinen Therapien etwas vernünftiges hinzubekommen, Wohnungen zu besichtigen oder arbeiten zu gehen.
Ist es zu hart, wenn ich sage das ich mein Leben hasse ? Wohl kaum.
Heute war ich auf den Weg zu einer Wohnungsbesichtigung und der Bus kam erst einmal zu spät und dann stand er noch im Stau.
Mir war klar, dass ich zu spät komme und wollte einfach anfangen zu weinen und loszuschreien.
Es ist irgendwie alles auf einmal zu viel geworden.
Ich musste an meine Betreuer denken, wie sie mir mein Leben zur Hölle machen und, dass ich kaum Unterstützung von Ihnen bekomme. Aber was erwarte ich eigentlich ? Soll ich wirklich erwarten, dass man mich mag und das man will, dass ich glücklich bin ? Nein..., leider kann ich das nicht erwarten.
Morgen hab ich auch noch Therapie und ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt hingehen soll. Nötig hätte ich es alle mal, aber ich hab einfach keine Kraft mehr meine Therapeutin 45 Minuten lang davon zu überzeugen, dass ich nicht in die Klinik muss oder geschweige denn, dass es mir gut geht.
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