4. Oktober 2012

58. Gern hätte ich einen Mensch, der sich um mich sorgt.

Ich sehe tagtäglich Kinder, die ihren Vater um sich haben. Sie vergöttern ihren Vater und wollen nicht mehr ohne ihn, bis sie die Realität einholt.Väter sterben. Sie verschwinden irgendwann und man selbst hat nur die Erinnerungen an so einen wundervollen Menschen. Bei manchen ist dieser Augenblick näher als man selbst denkt. Ich selbst musste diesen Augenblick schon mit 8 Jahren durchleben. Mein Vater und somit die wichtigste Person in meinem Leben, starb.Und ich ? Ich hoffe jeden Tag aufs Neue, dass ich zu ihm kann oder wenigstens eine genauso wundervolle Person finde, die ich lieben und wertschätzen kann... Und na ja... die mich auch mag und zwar so, wie ich bin , ohne mich zu verstellen. Oft finde ich diese Person. Fange an, sie zu idealisieren und werde dann am Ende enttäuscht. Die Personen wissen oft nicht, dass ich so denke und verstehen dann meistens nicht mein Verhalten und meine Denkweise nach dieser Enttäuschung.
Im Moment fehlt mir einfach eine Bezugsperson. Mein Bezugsbetreuer hat Urlaub und mit den anderen Betreuern möchte ich so wenig wie möglich zu tun haben. 

Meine Stimmung ist im Moment eigentlich auch wieder einmal besorgniserregend. In den letzten Tagen wollte ich oft dem Druck nachgeben und meine Arme kaputt schneiden.. Bislang hatte ich jedoch keine Klingen .. Na ja.. bis heute.. Und die Klingen waren sogar runtergesetzt!





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