![]() |
| kleine Prinzessin! <3 |
22. April 2016
13. April 2016
547. Du bist nah, aber doch so fern.
20. März 2016
546. Die Welt ist grausam und hässlich.
4. März 2016
545. Update: Riesen Krach, eigenes Auto & Verräterschwein.
Es ist schon irgendwie sehr komisch. Da bin ich vor einer knappen Woche bei meiner zuständigen Ansprechperson vom Psychiatrischen Dienst und rede über meine Familie. Mir ging es an dem Tag wirklich sehr gut, Schule lief ganz gut und ich war an dem Tag sehr froh, dass ich nun meinen Geburtstag hinter mir hatte. Jedenfalls sprachen wir über die Beziehungen in meiner Familie und fanden heraus, dass meine Familie und ich uns häufig streiten und man dies grundsätzlich mit einem Kontaktabbruch endet. So auch an diesem Tag! Ich fuhr nach dem Termin in die Wohnung von meiner Tante. Anwesend waren sie, ihre Freundin, meine Mutter, meine Schwägerin + Mia und ich. Wir sprachen über meinen Opa und sie baten mich, dass ich meinem Opa ein kleines Dankeschön kaufe, denn er hat mir zum Geburtstag ein Auto geschenkt. (Bin nun stolze Besitzerin eines kleinen Smarts!) Ich meinte dann zu meiner Tante und meiner Mutter, dass ich meinen Opa nicht um ein Auto gebeten habe und das er dies einfach aus eigenem Ansporn macht. Meine Tante und meine Mutter sind sofort ausgerastet. Bitte nichts falsch verstehen! Ich bin wirklich sehr froh, dass mein Opa mir dieses Geschenk gemacht hat. An diesem Tag war ich einfach nur genervt von meiner Mutter (wie eigentlich immer wenn ich sie sehen muss.) Meine Mutter fing dann plötzlich an mich zu beleidigen. Ja, ganz genau gehört - die eigene Mutter! Sie betitelte mich als ein "undankbares Miststück". Das reichte mir und so nahm ich Mia und ging in ein anderes Zimmer. Aber selbst dort musste ich mir weiter anhören, wie sie über mich herzog. Ich fing an zu weinen. Bis dann meine Schwägerin meiner Mutter die Meinung gesagt hat. Meine Mutter ist daraufhin noch weiter ausgerastet und hat den Kontakt zu meiner ganzen Familie abgebrochen. Während C. (meine Schwägerin) versuchte mich zu beruhigen kam meine Tante und schrie mich erst einmal an, um mir so zu erklären, dass ich doch bitte aufhören sollte zu weinen. Am nächsten Tag rief ich beim Psychiatrischen Dienst an (der für meine Mutter zuständig ist) und meldete sie dort. DENN, meine Mutter dreht völlig durch, sie hat Wahnvorstellungen und denkt, dass Putin sie verfolgen würde! Alles sehr crazy. Schreibt mir mal bitte eure Meinung zu dem ganzen Thema!Es macht mich einfach nur traurig, dass ich einfach nirgends "willkommen" bin und keinen habe mit dem ich reden kann,. Offen reden kann! In meiner Familie bekomme ich das Gefühl, dass ich nur noch geduldet werde. Sobald ich an Treffen nicht teilnehme oder einfach nur in einem anderen Raum bin, lästern sie über mich ab. Sie fragten mich beispielsweise an meinem Geburstag, was ich gerne zum Abendessen haben möchte. Nur dann im nächsten Moment meinen Wunsch zu ignorieren und irgendetwas anderes zu machen. Oder auch vor ein paar Tagen: mein Bruder und seine Freundin haben noch nicht geheiratet (ja, ich nenne sie trotzdem schon einmal "meine Schwägerin"). Sie erzählte mir dann, dass sie nun einfach ein Termin im Standesamt macht und so meinen Bruder einbisschen unter Druck setzt. Ich suchte im Internet nach den Trauorten hier bei uns und so endeckten wir, dass man unteranderem auf dem Maschsee heiraten kann. Ein wirklich wunderschönes Ereignis, aber dafür kostet es auch nach 400€. Als C. es den anderen erzählte, sagten diese, dass dies nicht gemacht wird. Man könne ja schließlich auch beispielsweise im Straßenbahn-Museum heiraten. Ist billiger, aber für ein junges Paar nicht angebracht.
Den nächsten großen Krach gab es heute in der Schule. Wir schrieben Anatomie und danach stellte sich herraus das eine Mitschülerin in der Klausur gespickt hat. Weil ich es unfair gegenüber uns anderen fand, erzählte eine andere Mitschülerin und ich es dem Dozent. Dieser sagte noch, dass er es vollkommen richtig von uns fand. Da aber die andere Mitschülerin (die mit dabei war) es den anderen aus unserer Gruppe erzählte, rasteten einige von denen aus. Wir standen auf dem Flur mit denjenigen und versuchten alles zu erklären, dass es einfach nur falsch war. Bis auf einmal eine (so dachte ich es bis dahin) Freundin kam und mich richtig beleidigte. Andere kamen dann auch noch dazu und so kamen auch von denen Beleidigungen. Als alle weg waren blieb ich mit der anderen Mitschülerin noch draußen stehen und wir fassten den Entschluss, jetzt einfach zu gehen und somit den Unterricht zu verlassen um nach Hause zu gehen. Als ich meine Sachen holen wollte, hatte ich (aufgrund der Beleidigungen) noch Tränen in den Augen. Dies machten sich einige zu nutzen und beleidigten uns weiter und um dann noch aggressiv werden zu müssen. Als wenn das nicht genug wäre, beleidigten die anderen uns noch im Gruppenchat weiter. Ich habe mich tausendmal bei allen entschuldigt und habe versucht es erneut zu erklären, aber Pustekuchen. Sie ließen nicht wirklich mit sich reden und so habe ich vor Montag mehr Angst denn je! Aber so wird es wahrscheinlich erst einmal bis nach den Osterferien bleiben. Sabine, das Verräterschwein.
Entschuldigt bitte den langen Post, ich sollte versuchen mal zwischendurch öfter zu schreiben, damit das nicht immer so viel wird. Bis bald.
24. Februar 2016
544. Du lachst, du weinst.
Nun sind es knapp zwei Wochen in denen ich mit meinen Medikamente lebe. Die Situation ist allgemein entspannter geworden und ich muss nur noch hin und wieder daran denken wie ich mich verletze oder gar umbringe. Die meiste Zeit über lache ich, sprich ich setze meine Maske auf.
Aber dann gibt es auch die Momente, wo der Blick erstarrt und meine Maske abfällt.
Gestern habe ich mit einer Freundin und meiner Pflegelehrerin zusammen die Mittagspause verbracht. Irgendwann nahm sie meine Hand und meinte: "Also Sabine, wie wäre es wenn ich sie mal einbisschen bemuttere?" Mir war das in dem Augenblick total unangenehm. Ich hab abgewunken und bin schnell wieder zurück zur Schule.
Vorhin habe ich noch zusammen mit Ulf geschrieben und aus reiner Neugier fragte ich ihn dann was denn mit meiner alten WG sei. Geplant war ja, dass sie bereits 2014 in ein größeres Haus umziehen. Bis jetzt sind sie es immer noch nicht und so fragte ich ihn enfach noch, was denn nun mit Holger sei. Inzwischen hat Holger die WG gewechselt und .... er arbeitet jetzt in der WG die noch nicht einmal 1km von meiner Wohnung entfernt ist. Ich freue mich. Vielleicht sehe ich ihn so häufiger. Wer weiß...
In diesem Sinne auf einen beschissenen Geburtstag und gleichzeitig ein 'Happy Birthday' an mich selbst... bis die Tage!
11. Februar 2016
543. Neu und trotzdem alt.
Nun soll es also wieder "Elontril" werden. Warum auch was neues nehmen, wenn das altbekannte früher auch geholfen hat. Jedenfalls bin ich froh, dass sie mir zugehört hat und mich nicht einfach abgespeist hat. Ab morgen werde ich starten und hoffen, dass diese Bilder mit den aufgeschnittenen Armen aus meinem Kopf verschwinden...
Gestern fragte ich eine Freundin ob sie nicht in zwei Wochen bei mir schlafen möchte, da ich am nächsten Tag Geburtstag habe. Sie sagte, dass sie noch schießen hat, sprich Schützenverein. Das halt bis abends und dann müsste sie ja noch die 30 Minuten mit dem Auto zu mir fahren. Am Rande: es wäre mir scheiß egal gewesen wenn sie auch erst um 24 Uhr bei mir wäre, ich möchte einfach nicht alleine sein. Aber ihre letzte Antwort war dann einfach, dass sie ja den Weg nicht kennt. Obwohl das eine Lüge ist. Jetzt frage ich mich, ist es so schlimm einen Abend zu opfern? Selbst unsere Lehrerin ist verwundert, dass wir nichts zusammen machen obwohl wir in der Schule so viel machen. Ich bin einfach nur unendlich traurig. In den letzten Jahren war mein Geburtstag immer ein Desaster. Im letzten Jahr hatte ich Frühdienst und danach habe ich geschlafen. Super, oder?
542.
Der 47382. Versuch vom Hausarzt was gegen meine immer stärker werdenden Depressionen zu bekommen.
4. Februar 2016
541.
Mit jedem Schritt, den ich Richtung Schulgebäude gehe, wird meine Laune schlechter und schlechter. Acht Stunden Schule sind zu schaffen.
3. Februar 2016
540. Ich habe einfach kein Bock mehr "Ich" zu sein.
Und somit befinde ich mich auf dem Weg zum psychiatrischen Dienst. Krisentermin nennt man es wohl, wenn die dortige Ansprechpartnerin einen bittet heute noch zu kommen, nachdem ich ihr eine Mail geschrieben hatte. Ich möchte sie im Grunde gar nicht sehen. Aber das ist wohl eine andere Sache.
Um ehrlich zu sein, würde ich nicht gerade behaupten das es mir so schlecht geht. Ich bin einfach nur müde und ausgelaugt. Diese ständige Anwesenheit im Heim macht mich noch einmal fertig. An dieser Stelle vermisse ich meinen Ex - Nebenjob.
Und dann ist da auch noch die Schule. Ständig erwartet man etwas von mir. Hausarbeiten, Referate, Arbeitsaufträge und und und.. mal abgesehen von der Anwesentheit in der Schule. Was solls. Die U-Bahn ist gleich angekommen und dann schaue ich einfach mal weiter.
31. Dezember 2015
539. Ein kleiner Punkt über dem Boden.
8. Dezember 2015
538. Sollte man nicht meinen das einen selbst die schlimmsten Dinge stärker machen?
Sollte man nicht eigentlich meinen das einen selbst die schlimmsten Dinge stärker machen? Nach den letzten Tagen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Vor gut einer Woche hat sich der Bruder von der besten Freundin meiner Tante umgebracht. Er konnte einfach nicht mit der Diagnose "Multiple Sklerose" leben. Verständlich. Aber versucht das mal Trauernden zu erklären.
Weiter ging es dann damit, dass ich am Samstag keine erneute Zusicherung bezüglich einer Vertragsverlängerung bekommen habe. Das heißt für mich, dass ich statt 1300 Euro im Monat nun nur noch 900 Euro im Monat zur Verfügung habe. Es reicht alles vorne und hinten nicht. Neben den anderen Belastungen wird dies nun noch einen großen Anteil daran haben, dass es mir schlechter geht.
Die Krönung kam gestern noch. Ich entschied mich dazu endlich mal bei meinem Psychiater einen Termin zu machen, da es immer schlimmer wird mit meiner Situation. Und was ist? Ich würde frühestens im Februar einen neuen Termin bekommen. Viel zu lang und nach der Erklärung die ich der Frau am Telefon gab, war sie bereit meinem Arzt eine Notiz zu hinterlegen. Er würde sich melden. Ich weiß jedoch ganz genau, dass er es nicht machen wird. Beim letzten Mal hat er es auch nicht getan, wieso denn ausgerechnet jetzt?
20. November 2015
537.
22. Oktober 2015
536. Jede Träne ist ein Wort das ich nicht sagen kann.
Es sind Erinnerungen die ich an damals habe. Erinnerungen die im Moment immer wieder aufflammen und dafür sorgen, dass ein völliges Chaos in meinem Kopf herrscht. Ich denke an die Zeit von damals zurück, wo ich mich alleine in meinem Zimmer verborgen habe.
Es ist die Zeit von vor sechs Jahren, wo ich mich immer mehr aufgab und keinen Lichtblick mehr am Tunnel sah. Ich lebte in den Tag hinein und wollte nicht mehr erleben, wie ich jemals glücklich sein könnte. Die Akzeptanz bzw. die Anerkennung die manchen entgegen gebracht wurde, bekam ich nicht. Stattdessen wurde ich von meiner 'Familie' außen vor gelassen und so beschloss ich zu gehen.
Es war der erste Versuch mein Leben zu beenden und (außer das ich sehr lange schlief) passierte nichts. Statt Reue gegenüber mich selbst zu empfinden oder etwa auch Scham, ging es mir körperlich und seelisch wirklich gut. Und dann kam der zweite Versuch mein Dasein auf dieser Welt zu beenden. Ich war mir sicher, dass ich es dieses Mal schaffen würde und nahm auch mein Schicksal an. Jedoch kam dann der Augenblick, wo mir bewusst wurde:''Ich sitze jetzt hier und ich denke, dass ich es doch nicht schaffe.'' Und auch die Wochen die ich nach dem ersten und dem zweiten Versuch in der Klinik verbrachte, brachten mich nie wieder an den Punkt: ''Ich bin stabil.''
Und so ging es die ganzen Jahre weiter, Wirklich leben? Leben, lieben, lachen? Bis heute undenkbar.
Als ich heute meine Bilder durchsah und sah, wie ich lächelnd neben U. und H.stehe, kommen mir diese Erinnerungen so vor, als wären sie eigentlich nie passiert. Durch den losen Kontankt bzw. den nicht vorhanden Kontakt zu den Beiden, fehlen sie mir natürlich umso mehr. Aber auch die Menschen aus den Klinikzeiten vermisse ich. Ich komme mir nur so fehl am Platz vor wenn ich sehe, dass es allen gut geht und manche von ihnen sogar eigene kleine Familien gegründet haben.
Durch solche Augenblicke entwickelt sich einfach die Sehnsucht einfach ins Auto zu steigen und gegen einen Baum zu fahren. Vielleicht ist es dann endlich zu Ende. Leben war nie etwas für mich und wird es auch nie werden. Genau wie vor sechs Jahren wäre dann der Augenblick gekommen.
13. Oktober 2015
535.
6. September 2015
534. Wenn Momente einen einholen.
2. September 2015
533. Psychodoc, Arbeit und alte Klinikzeiten.
Helfen tut diese aber auch nicht.
Arbeiten gehe ich im Moment immer noch sehr ungerne. Sei es im Heim, wo mir die alten Leute inzwischen sehr auf die Nerven gehen oder bei ***. Es ist einfach nicht mehr mein Ding. Irgendwie gar nichts mehr.
Vor knapp 1 1/2 Wochen schrieb mir eine Freundin (die ich noch aus der Klinikzeit kenne), dass sie inzwischen wieder in der Klinik ist. Ausgerechnet die Station die unmittelbar neben der Kinder-und Jugendpsychiatrie liegt. Sie würde L. und mich gerne wiedersehen. Wir beide sollen sie besuchen kommen und an sich habe ich auch keine Einwände dagegen, aber dieser Gedanke wieder nach W. zu fahren... sorry, aber das geht nicht. Nächsten Monat sind es drei Jahre her, dass ich mit ihr zusammen noch in W. war. So dumm es klingt, aber ich vermisse diese Zeit. Es war die erste Klinik, wo ich mich zu 100% wohlgefühlt habe.
Wen ich auch in W. kennengelernt habe ist I. Mit I. hatte ich mir ein Zimmer geteilt und nun ist nächste Woche Mittwoch ihr 2. Todestag. Es ist immer noch unbeschreiblich wie sie sich umgebracht hat. Ich habe mich nie wirklich mit ihr verstanden, aber sich auf die grausame Art und Weise das Leben zu nehmen, sollte niemand machen. I. wird immer in meinem Herzen bleiben, egal was passiert ist.
Zum Schluss noch einen lieben Dank an euch! Zur Zeit erreichen mich immer wieder liebevolle Nachrichten von euch. Das Gefühl, dass jemand dort draußen ist beruhigt einen sehr.
12. August 2015
532. Wenn die eigene Psyche zum Gegner wird.
6. August 2015
531. 365 Tage ohne.
Seit Monaten habe ich auf diesen Tag gewartet und nun ist er endlich da. Vor einem Jahr dachte ich nicht, dass ich es soweit schaffen würde. Es war sehr anstrengend und oft wollte ich aufgeben.
Ein großen Anteil hat dieses kleine Geschöpf neben mir. Mia wird nächsten Monat nun ein Jahr alt und mir kommt es vor, als wäre sie erst gestern geboren worden.
Ich kann mich noch gut an den Augenblick erinnern, als ich bei der Geburt dabei sein durfte und sie als erste aus meiner Familie halten durfte.
06.08.2015
1. ganzes Jahr ohne SvV.
29. Juli 2015
530. Ein Wiedersehen nach 10 Monaten.
Ich merke immer mehr, dass es körperlich bergab geht. Nach den wochenlangen Schmerzen im Knie spielt nun mein Kreislauf nicht mehr mit. Mir war es unglaublich peinlich als ich heute morgen auf dem Wohnbereich saß und noch nicht einmal aufstehen konnte. Und natürlich waren genau die Kollegen da, mit denen ich mich nicht so gut verstehe.
Jedenfalls durfte ich gehen und seitdem versuche ich mich irgendwie auf den Beinen zu halten.
Letzte Woche traf ich mich dann noch mit Holger. Wir gingen gemeinsam durch die Stadt und redeten lange. Über die letzten Wochen aber auch über Gott und die Welt. Zum Schluss hat er mir noch Videos von seinem Sohn gezeigt und ich im Gegenzug welche von Mia. Mir ging es wirklich gut an dem Tag...
Da inzwischen auch hier in Niedersachsen Sommerferien sind, habe ich jetzt auch mein Zeugnis bekommen. Und siehe da: es ist gar nicht so schlimm wie ich dachte. In den meisten Fächern stehe ich zwischen 1 und 2. Aber in den wirklich wichtigen Fächer wie Pflege stehe ich auf 3 - 4... Was soll's. Das 1. Ausbildungsjahr ist vorbei und ab nächsten Monat bin ich schon im 2. Ausbildungsjahr.
19. Juli 2015
529. Eine Achterbahnfahrt vom feinsten.
Nachdem wir aufgestanden waren, nahmen wir wieder etwas und so bin ich dann zum Termin in den psychiatrischen Dienst gefahren.
Abends konnte ich mich dann nicht beruhigen, sodass ich völlig verzweifelt durch die Straßen Hannovers gegangen bin und darüber nachgedacht hatte mich umzubringen. Ich rauchte eine Zigarette nach der anderen. Irgendwie habe ich es dann geschafft mich zu beruhigen.
Am nächsten Morgen schrieb mir dann Holger, nachdem ich ihn am Montag anrief. Wir treffen uns am Dienstag Vormittag. Nach 9 Monaten.
Vor ein paar Tagen traf ich mich zusammen mit einer Freundin bei meiner Klassenlehrerin aus meinem Abschlussjahr 2012. Auch wenn es schon drei Jahre her ist, sehe ich sie noch alle paar Monate. Wir unterhielten uns lange zu dritt, bis sie mich fragte wie es mir geht. Ich erzählte ihr von den letzten Wochen und sie versucht mir auch heute noch zu helfen. Es ist beruhigend zu wissen, das ich mich immer bei ihr melden kann wenn etwas ist. Sie ist so liebevoll..




